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Zum Beginn des Sommersemesters 2026 kommt mit Dr. Mischa Möstl ein Experte für sichere eingebettete Rechnersysteme für Echtzeitaufgaben an die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Der gebürtige Oberpfälzer wird künftig an der Fakultät Angewandte Informatik im Fachgebiet „Autonome und eingebettete Systeme“ lehren und forschen, um bei Echtzeitanwendungen neben technischem Fortschritt insbesondere auch die allgemeine Sicherheit – und damit ein besseres und gesünderes Leben für uns alle – voranzutreiben.

Eingebettete Systeme sind alltägliche Dinge, die Computer oder sogar ganze Computernetze sind, aber meist nicht als solche bezeichnet werden. Sie heißen beispielsweise Auto, Smartphone, Insulinpumpe oder Drohne. Mischa Möstl ist auf den Rechnerbau selbst spezialisiert und widmet sich in seiner Arbeit der idealen Verknüpfung solcher Systeme mit Software, die dann die eigentliche Anwendung darstellt.

Geboren in Neustadt an der Waldnaab fand Mischa Möstl bereits während des Bachelor- und Masterstudiums in Braunschweig über Hilfskrafttätigkeiten den Einstieg in die Forschung im Bereich der Eingebetteten Systeme. Anschließend verbrachte er unter anderem ein halbes Jahr in Japan am Forschungs- und Entwicklungscenter von Toyota. 2021 besiegelte er dann seine Promotion: Dafür beschäftigte er sich intensiv mit technischen Sicherheitsnachweisen für Timing-Verhalten von teils auch verteilten eingebetteten Systemen. Mit dem anschließenden Einstieg bei der Volkswagen AG betreute er das Technologiefeld Schwarmdaten, das in Fahrerassistenzsystemen eingesetzt wird, und brachte diese mit in Serie und auf die Straße. Nach diesen Stationen in der Automobilbranche verschlägt es Mischa Möstl nun für seine Professur nach Niederbayern.

Für die THD hat sich Dr. Möstl ganz bewusst entschieden. Einerseits kann er hier seinen beiden Passionen, der Lehre und der Forschung, gleichermaßen nachgehen. Andererseits möchte er zur Weiterentwicklung des lösungsorientierten und forschungsstarken Umfelds der THD beitragen. Die Faszination für sein Fachgebiet beschreibt Möstl ganz einfach: „Spannend – durch stetigen Fortschritt. Herausfordernd – durch stets neu aufkommende Komplexität aufgrund des Fortschritts. Und sinnstiftend – für zuverlässige Sicherheit.“

Vorlesungen, die um die Ecke denken, und Forschung, die die großen und kleinen Computer im Alltag sicherer macht

Seine mitunter größte Stärke, die den Studierenden an der THD künftig zugutekommen wird, sei seine Geduld beim Erklären. „Sie dürfen sich auf Lehre freuen, die dazu animiert, auch mal um die Ecke zu denken“, gibt Mischa Möstl Ausblicke auf seine zukünftigen Vorlesungen an der THD.

Weiter beschreibt sich der 40-Jährige als offen für Neues. Er sucht lieber nach echten Lösungen für Probleme, als sich nur mit der Symptombekämpfung auseinanderzusetzen. Ein besonderes Augenmerk von Möstls Forschungsarbeit liegt im Bereich von KI-Beschleunigerarchitekturen für den Einsatz in funktional sicheren Systemen. Das sind Bereiche, wie etwa die Luftfahrt, die aufgrund des stringenten Sicherheitsgedankens große Herausforderungen haben, KI-Technik in ihrer Domäne nutzbar zu machen. Besonders wichtig ist ihm dabei der Blick für Teamarbeit, die es brauche, um Gutes zu bewegen. Lösungen brauchen Zeit, um einen für alle machbaren Weg zu finden. Dazu gehört für ihn auch, neue Kontakte in die Region für Forschung und Entwicklung aufzubauen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat mit der Fertigstellung einer innovativen Speicheranlage in Kombination mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern ihrer Campus-Gebäude einen bedeutenden Schritt in Richtung Energiewende gemacht. Am 20. März besichtigte Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, die Anlage und zeigte sich beeindruckt von der technischen Umsetzung und den nachhaltigen Lösungsansätzen, die Vorbildcharakter in ganz Bayern haben könnten.

Das Projekt adressiert ein zentrales Problem der Energiewende: den sogenannten Re-Dispatch 2.0, also die Abriegelung der Einspeisung, um die Stabilität des Stromnetzes zu gewährleisten. In den Jahren 2024 und 2025 musste beispielsweise die Stadt Deggendorf aufgrund von Netzüberlastungen rund 800 Stunden PV-Energie abregeln – mehr als die Hälfte der erzeugten Solarenergie ging verloren. Die THD hat sich mit ihrer neuen Speicherlösung von solchen Energieverlusten weitgehend unabhängig gemacht und den Nutzen aus der Leistungsfähigkeit ihrer Solaranlagen maximiert.

Technische Herausforderungen und innovative Lösungen

„Die Umsetzung des Projekts erforderte das Überspringen einer Reihe von technischen, finanziellen und bürokratischen Hürden“, erklärt Dr. Stefanie Duarte Fernandes, THD-Vize-Kanzlerin und unter anderem Leiterin des Bereiches Bau/Liegenschaften. Nach intensiver Planung und Prüfung verschiedener Speichertechnologien habe sich die Hochschule für eine Lösung entschieden, bei der die Speicher täglich gefüllt und entleert werden. Projektleiter Stefan Unertl erklärt dazu, dass „das Auffinden eines geeigneten Herstellers, der einerseits den komplexen technischen Anforderungen genügt und zugleich alle Daten in einer Cloud in Deutschland sichert, tatsächlich nicht einfach war.“ Auch sei die Installation der Speicher – jeder mit einem Gewicht von über drei Tonnen – eine große Herausforderung gewesen. Was den Präsidenten der THD, Prof. Waldemar Berg, besonders stolz macht, sei der Umstand, dass bei der Planung des Projekts auch Ideen eigener Professoren, wie etwa von Prof. Dr.-Ing. Otto Kreuzer, einem Experten für Leistungselektronik, in die Planung eingeflossen seien. „Der Forschungs- und Technologietransfer gehört zur DNA einer unternehmerischen Hochschule wie der THD. Und in diesem Fall ist dieser Transfer aus dem Labor in die Anwendung quasi im eigenen Haus passiert“, so Berg. Dabei muss es allerdings nicht bleiben.

Staatsminister Bernreiter lobt Vorzeigeprojekt

Staatsminister Bernreiter zeigte sich bei seinem Besuch sehr beeindruckt von der Speicheranlage und ihrer Funktionsweise. Er hob die Bedeutung solcher Projekte für die Energiewende hervor: „Die THD hat hier ein Vorzeigeprojekt geschaffen, das nicht nur technische Exzellenz beweist, sondern auch zeigt, wie Hochschulen aktiv zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen können.“ Mit der neuen Speicheranlage setzt die THD ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Innovation und zeigt, wie Forschung und Praxis erfolgreich miteinander verbunden werden können.

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„Teddy Doc“, die beliebte Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), steht wieder auf dem Programm. Die Studierenden des Studiengangs „Physician Assistant“ und Studiengangsleiter Prof. Dr. med. Thiha Aung bieten Informationen und Mitmachstationen rund um die Themen menschlicher Körper und medizinische Versorgung. Wichtig: Die Kinderuni findet ausnahmsweise an einem Mittwoch, den 25. März statt und auch nicht am Hauptcampus der THD, sondern direkt in den Laboren der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften in der Land-Au 27 in Deggendorf. Beginn ist um 17 Uhr.

Ein spannendes und buntes Programm erwartet die Gäste. Nach einer kindgerechten Einführung in den menschlichen Körper stehen verschiedene Stationen bereit, an denen die Teilnehmenden sich in kleinen Gruppen ausprobieren können. Ob EKG, Ultraschall, die Arbeit mit dem Stethoskop oder Wiederbelebungsmaßnahmen, es gibt viel zu entdecken für den medizinischen Nachwuchs. Damit alle sich nach Herzenslust ausprobieren können, ist für diese Kinderuni eine Dauer von ca. zwei Stunden eingeplant.

Die Kinderuni der THD richtet sich an alle neugierigen Kinder zwischen acht und 13 Jahren. Fleißige Besucherinnen und Besucher können Stempel für ihren Kinderuni-Pass sammeln. Erwachsene Begleitpersonen sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung im Hintergrund zu folgen.


 

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