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innovativ und lebendig

Die Technische Hochschule Deggendorf bietet Ihnen verschiedene Kooperationsmöglichkeiten:

  • Finden Sie die Studierenden und Absolventen, die ideal zu Ihrem Unternehmen und Ihren offenen Stellen passen.
  • Unterstützen Sie Studierende als Mentor oder Förderer.
  • Arbeiten Sie mit der Technischen Hochschule Deggendorf bei Seminaren und Projekten zusammen.
  • Profitieren Sie als Kooperationspartner von den Ergebnissen der anwendungsorientierten Forschung einer Technischen Hochschule.
  • Nutzen Sie die Räumlichkeiten der Technischen Hochschule Deggendorf für Ihre Events und Veranstaltungen.

 

Gerne beraten wir Sie individuell. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Werden Sie deshalb noch heute Kooperationspartner des Career Service - wir freuen uns auf Sie!

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Neues vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Im Studiengang „Building Products and Processes“ (Bauprodukte und -prozesse) sind die ersten beiden fertigen Bachelor verabschiedet worden. Gute Aussichten: Während Johanna Einöder (22) im Qualitätsmanagement tätig ist, arbeitet Antony George Moonjelly (30) als Bauleiter.

Vor dreieinhalb Jahren ging das praxisorientierte Bachelor-Studium zur internationalen Bauprodukt-Kompetenz in Pfarrkirchen an den Start. Jetzt legten die ersten zwei Pioniere ihre Prüfungen rund um digitale Bauprozesse und das Entwickeln international wettbewerbsfähiger Bauprodukte ab. Mit ihrem Abschluss weisen die erfolgreichen Absolventen nach, beim nachhaltigen Gestalten von Gebäuden der Zukunft mitwirken zu können.

Studiengangsleiter Prof. Dr. Markus Hainthaler zeigte sich bei der Übergabe der Bachelor-Zertifikate „stolz darauf, dass unsere Absolventen schnell einen festen Job gefunden haben“. In der Tat arbeitet Johanna Einöder aus Kastl bei Altötting in der Lindner Group als Qualitätsmanagement-Fachkraft. Passend dazu schrieb die Deutsche ihre Bachelor-Arbeit über Zertifizierungen. Besonders produktiv fand sie während ihres Studiums das Praxissemester. „In Bremerhaven habe ich die Theorie mit dem Alltag auf einer Großbaustelle verbinden können und gesehen, warum Nachhaltigkeit wichtig ist“, so Einöder.

Antony George Moonjelly (30) arbeitet als Bauleiter für die Firma Porr Industriebau in Passau, wo er auch wohnt. In diesem Unternehmen absolvierte der Inder bereits sein Praxissemester – und bewährte sich. Zu seinen heutigen Hauptaufgaben zählt, das Einhalten von Terminen sicherzustellen.

Der Ideengeber des Studiengangs, Prof. Josef Steretzeder, hob hervor, dass der Lehrplan zu „Building Products and Processes“ bewusst „durch die Brille der Nachhaltigkeit, der Kreislaufwirtschaft und der Zirkularität blickt“. Speziell in dieser Ausprägung habe es vorher kein Angebot in der bayerischen Hochschullandschaft gegeben.

Dekan Prof. Dr. Steckenbauer sagte: „Als erste beide Absolventen seid ihr echte Pioniere. Der Abschluss ist ein wichtiger Karriereschritt.“ Im Rahmen des englischsprachigen Studiengangs werden den internationalen Studierenden intensiv praxisnahe Deutschkenntnisse vermittelt. „Diese Sprachkenntnisse müssen auf einem Niveau sein, dass Studierende in heimischen Unternehmen arbeitsfähig sind“, erklärte der Dekan.

Insgesamt durchbrach der European Campus in seiner elfjährigen Geschichte bereits die Schwelle von 1000 Absolventen (Graduates). Die durchschnittliche Verweildauer der Studierenden von 7,3 Semestern bezeichnet Prof. Dr. Steckenbauer „als guten Schnitt, gerade weil viele neben dem Studium auch arbeiten“. Unterm Strich schließen am Campus in Pfarrkirchen mit seinen rund 1600 Studierenden pro Jahr rund 200 Absolventen ab. „Und das kann sich wirklich sehen lassen“, so der Dekan.

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Neue Initiative auf dem Arbeitsmarkt. Die Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen und der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) kooperieren künftig enger. Mit der unterzeichneten Absichtserklärung zielt ihre Zusammenarbeit darauf ab, internationale Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen als Fachkräfte für die heimische Wirtschaft zu gewinnen und in der Region zu halten.

Reibungslos ging das Besiegeln der Zusammenarbeit bei einem Arbeitstreffen am Campus in Pfarrkirchen über die Bühne. „Zu unseren Aufgaben zählt, den Unternehmen und dem Land Nutzen zu bringen“, hob Dekan Prof. Dr. Steckenbauer hervor. Als zentraler Partner hilft ihm zufolge die Agentur für Arbeit dabei, „den ECRI-Absolventen einen optimalen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu verschaffen“. Mit dem Dekan unterzeichnete Matthias Dengler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen, die Absichtserklärung. Dengler bekräftigte: „Wir freuen uns, gemeinsam innovative Wege in die Zukunft zu gehen, um ausgebildete Fachkräfte zu halten sowie für Arbeitgeber zu gewinnen und so die Region zu stärken.“

Im Rahmen des umfangreichen Vorhabens steht bereits der nächste Schritt fest: Der ECRI und der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit bauen ihre Kooperation aus. Dadurch können auf Anfrage von Unternehmen passende Hochschulabsolventen gezielt vermittelt werden. Kommen und bleiben – auf Englisch come and stay – so lautet die Devise, um nachhaltig den Bedarf an Fachkräften zu sichern.

Um internationale Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen in eine Beschäftigung zu bringen, werden zudem bereits bestehende Einrichtungen wie der Career Service oder das International Office (beide THD/ECRI) oder der Arbeitgeber-Service sowie EURES (jeweils Agentur für Arbeit) mit eingebunden. Erste konkrete Ideen wie ein regelmäßiger Career Talk wurden bereits skizziert. Ebenso sollen bestehende Initiativen wie der Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) mit dem Projekt namens Grenzkompass der THD und der FH Oberösterreich beteiligt werden.

Bei dem produktiven Besuch verschafften sich die Repräsentanten der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen auch einen Überblick über den European Campus, insbesondere über das Laborgebäude. In der Tat verfügt der ECRI mit rund 1.500 Studierenden aus etwa 100 Nationen über ein erhebliches Arbeitskräfte-Potenzial für die regionale Wirtschaft.

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Die aktuelle Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt, dass immer mehr Personen ohne Abitur erfolgreich ein Studium absolvieren. Laut den jüngsten verfügbaren Daten wurde im Jahr 2024 erstmals die 10.000er Marke überschritten. Auch die Zahl der Studierenden, die sich auf dem beruflichen Weg für eine akademische Ausbildung qualifiziert haben, bleibt konstant hoch. In Bayern zählt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) dabei zu den drei nachgefragtesten Institutionen.

Prof. Waldemar Berg, Präsident der THD, lässt die Kirche trotz der wohlklingenden Botschaft im Dorf: „Dass wir in Bayern auch bei Leuten mit anderer Qualifikation als dem Abitur oder dem Fachabitur zu den beliebtesten Hochschulen zählen, freut uns natürlich sehr.“ Dennoch liege deren prozentualer Anteil an der Gesamtstudierendenzahl der THD derzeit bei unter einem Prozent. „Aber dennoch“, so Berg weiter, „in absoluten Zahlen sind das immerhin etwas mehr als 300 Studentinnen und Studenten, die auf beruflichen (Um)wegen an unsere Hochschule gefunden haben und hier erfolgreich lernen und studieren.“ Das sei beachtlich und aller Ehren wert. Auch sei dieses positive Beispiel eine Bestätigung der THD-Wachstumsstrategie. Denn die CHE-Studie zeigt, dass Studierende ohne allgemeine Hochschulreife und Fachhochschulreife große Hochschulen und insbesondere Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit mehr als 7.000 Studierenden bevorzugen.

Die Studie des CHE offenbarte außerdem, dass bei der Wahl der Studienfächer die Ingenieurwissenschaften mit 19,1 Prozent und der Bereich Gesundheitswissenschaften mit 16,6 Prozent einen großen Anteil haben. Bei beiden könne laut Präsident Berg die THD punkten. Die Studienleiterin des CHE, Sigrun Nickel, erklärt: „Gerade im Bereich Gesundheit und Pflege beobachten wir eine starke Nachfrage von Studieninteressierten ohne Abitur. In den Fächern Pflegewissenschaft/-management und in der Gesundheitspädagogik hat sich mittlerweile sogar jede bzw. jeder Vierte über den Beruf für das Studium qualifiziert und nicht über den Schulabschluss.“

Berg hoffe, dass in Zukunft deutlich mehr Menschen diese zusätzliche Karriereoption bewusst werde. Die allgemein wachsenden Zahlen deuteten bereits darauf hin, dass das Interesse kontinuierlich wächst. Auch teilt der THD-Präsident die Ansicht des CHE, dass sich „das Studium ohne Abitur inzwischen als fester Bestandteil eines durchlässigen Hochschulsystems in Deutschland etabliert hat.

INFO

Aktuell sind rund 70.000 Studierende ohne Hochschul- und Fachhochschulreife an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Das entspricht, wie auch im Vorjahr, einem Anteil von 2,4 Prozent an allen Studierenden im Bundesgebiet. Ein leichter Anstieg zeigt sich bei den beruflich qualifizierten Erstsemestern. Deren Zahl liegt aktuell bei rund 13.000 Personen, was einem Anteil von 2,7 Prozent an allen Studienanfängerinnen entspricht. Einen neuen Höchststand hat die Zahl der Bachelor- und Masterabsolventen ohne (Fach-)Abitur mit 10.270 im Jahr 2024 erreicht. Damit haben insgesamt 104.941 beruflich Qualifizierte seit der bundesweiten Einführung des Studiums ohne Abitur im Jahr 2009 einen Hochschulabschluss erworben.