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Studierende des Kompetenzfeldes Hospitality Management (Studiengang Tourismusmanagement) besuchten mit ihrer Professorin Dr. Suzanne Lachmann das Hotel “Scotty + Paul” in Deggendorf. Hier konnten die Studierenden live erfahren, wie ein konsequentes “Rebranding” in der Hotellerie funktioniert. Denn dieses Hotel hat sich sozusagen neu erfunden: Vom Markennamen, über das Hotelkonzept bis hin zu den Details der Inneneinrichtung. Hoteldirektorin Marta Gonzalez und die Deggendorfer Lehrbeauftragte Theresa Troglauer (zugleich Absolventin des Studiengangs Tourismusmanagement) gaben eine Hotelführung mit anschließender Fragestunde. Dabei wurden wertvolle Einblicke in den Hotelbetrieb gegeben und das gesamte Rebranding-Konzept mit den Studierenden geteilt.

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Am 24. November wurden an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Weichen für die Zeit nach Präsident Prof. Dr. Peter Sperber gestellt. Der Hochschulrat hat jetzt Professor Waldemar Berg, aktuell Vize-Präsident für Studium und Studierendenangelegenheiten, zum neuen Präsidenten der THD gewählt. Seine Amtszeit wird am 15. März 2024 beginnen.

Obwohl Sperber die Hochschule noch rund 16 Monate führen wird, wurde bereits in diesem Jahr das Verfahren zur Auswahl der Nachfolge eingeleitet und durchgeführt. Was vielleicht etwas ungewöhnlich klingt, ist es nicht. Dazu Birgit Augustin, Kanzlerin der Hochschule Deggendorf: „Wir wollten schon im Vorfeld unbedingt sicherstellen, dass der Nachfolgerin bzw. dem Nachfolger auch bei längeren Kündigungsfristen ein pünktlicher Amtsantritt möglich ist. Außerdem ging es uns darum, ausreichend Einarbeitungszeit zu gewährleisten.“

Mit Berg hat es nun ein interner Bewerber an die Spitze geschafft. Der ist nach einem langen Auswahltag gelöst und glücklich: „Ich freue mich natürlich, ein so verantwortungsvolles Amt zu übernehmen und bedanke mich beim Wahlgremium für das in mich gesetzte Vertrauen.“ Auch Noch-Präsident Sperber war mit dem Ausgang der Wahl sehr zufrieden: „Waldemar Berg und ich arbeiten schon viele Jahre zusammen. Ich denke, es war eine gute Wahl für die THD, denn die Kontinuität unserer Arbeit ist so gesichert.“ Und dass diese Arbeit in den letzten Jahren offensichtlich eine hervorragende war, das bestätigten tatsächlich auch alle anderen Bewerberinnen und Bewerber in ihren eigenen Präsentationen.

Insgesamt waren drei Kandidatinnen und drei Kandidaten ins Rennen gegangen. Sie alle hatten 20 Minuten Zeit, um sich und ihre Ideen zur Deggendorfer Hochschule ab 2024 vorzustellen. Im Anschluss mussten sie sich tiefergehenden Fragen des Hochschulrats stellen. Am Ende des Tages hatte dann der Hochschulrat, bestehend aus den zehn gewählten Mitgliedern des Senats und zehn weiteren Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft, das Wort. Die Abstimmung erfolgte in geheimer Wahl mit amtlichen Stimmzetteln. Berg, der gleich im ersten Wahlgang als Gewinner bestätigt wurde und seine Wahl noch direkt im Sitzungssaal annahm, wird nun gemäß dem bayerischen Hochschulgesetz Markus Blume, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, zur Bestellung als zukünftiger Präsident der THD vorgeschlagen.

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Erneut erfolgreich bei der bayerischen Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende waren die Basketballer der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). In Rosenheim erkämpften und erspielten sie sich am 16. November den heißumkämpften Pokal.

In der Gruppenphase konnten sich die Spieler der THD zunächst gegen das Team der Universität der Bundeswehr München, anschließend gegen die Hochschule Freising und zuletzt gegen die Basketballer der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit deutlichen Siegen durchsetzen. Im Halbfinale und Finale ging es dann nacheinander gegen die beiden Teams der Hochschule Rosenheim. Die Deggendorfer Basketballer behielten die Nerven und holten schließlich souverän den Titel.

Im Kader der Deggendorfer Hochschule standen diesmal Louis Keber (ASV Cham), Tizian Podlech, Jakob Kern, Ahmed Abdaal, Julian Hölzl, Ting Jung Ho, Tristan Cameron Hamala, Fabian Vogel, Mohammadreza Shooshtari, Samy Peker, Hugo Soler Gil und Jonathan Kern.

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MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und ist zu einem festen Begriff in der Bildung und Berufslandschaft geworden. Neben Schulen widmen sich immer mehr Vereine und andere Initiativen dem Ziel, junge Menschen mit MINT-Themen vertraut zu machen - wie der Verein Technik für Kinder e.V., der Kreisjugendring Deggendorf und die Museen der Stadt Deggendorf. Sie haben am 22. November am ersten Teil einer Workshopreihe der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) teilgenommen, um ihre MINT-Angebote zu verbessern.

Als besonders wichtig wurde von den THD-Mitarbeiterinnen Andrea Stelzl und Manuela Krawagna-Nöbauer hervorgehoben, einen neuen Blickwinkel auf die eigenen Projekte zu gewinnen. Während der Workshops erhalten die Teilnehmenden dazu die praktische Anleitung. Zum Beispiel für ein Analysetool, dass zur Selbstreflektion eingesetzt werden kann. Ergänzend kommen Online-Materialien und verschiedene Handreichungen als Hilfestellungen hinzu. Außerdem werden alle Teilnehmenden der Workshopreihe in ein bundesweites MINT-Qualitätsnetzwerk eingebunden und durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch gefördert und unterstützt. „Der Blick durch die „Qualitätsbrille“ lohne sich laut Manuela Krawagna-Nöbauer: „Man findet immer wieder Stellschrauben, an denen Optimierungsmöglichkeiten sichtbar werden.“ Auch das MINT-Team der THD evaluiert regelmäßig die eigenen Workshops und stellt damit sicher, dass die Angebote den Bedarf der Zielgruppen passgenau abdecken und hohen Qualitätsstandards entsprechen.

Andrea Stelzl, Manuela Krawagna-Nöbauer und Anna Kaiser aus dem MINT-Team der TH Deggendorf wurden 2020 im Rahmen der bundesweiten MINT-Qualitätsoffensive von der Körber-Stiftung zu MINT-Qualitätskoordinatorinnen ausgebildet. Das Ziel ist, dieses Wissen in die eigene Region zu tragen. Dafür stellt der Verein Nationales MINT Forum e.V. einen Orientierungsrahmen zu Verfügung, an dem die drei Mitarbeiterinnen des MINT-Teams als beratende Expertinnen mitgearbeitet haben. Im November 2022 starteten sie mit der Neuauflage des Orientierungsrahmens die zweite Workshopreihe für Initiativen aus der Region.

Die MINT-Qualitätsoffensive ist eine Initiative des Nationalen MINT Forums e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen Deutsche Telekom Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung, Siemens Stiftung, Stifterverband und Stiftung Haus der kleinen Forscher. Sie wird gefördert durch die aqtivator gGmbH. Die operative Umsetzung liegt bei der Körber-Stiftung.

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Der abendliche Hörsaal mit deutlich mehr als 100 Teilnehmenden aus Startups, Studierenden, Politikvertretern und regionalen Unternehmen war gesteckt voll, leckerer Cappucino davor und Pizza für alle am Schluss. Dazwischen ein Feuerwerk an großartigen Ideen junger Gründerinnen und Gründer. Der 7. Gründungstag des Startup Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), des ITC1 Deggendorf und der Hans Lindner Stiftung, der am 16. November auf dem Campus der THD stattfand, war ein Erfolg, wie man ihn sich nur wünschen kann. Ein Abend, den man nicht so schnell vergisst.

Eingerahmt von einem Inpulsvortrag des bekannten Münchener Startups »happybrush« und einer kleinen Podiumsdiskussion mit den Local Heroes von »TI4F«, pitchten und battleten sich insgesamt sechs Startups um die Gunst des neugierigen Publikums. Alle Geschäftsideen mussten in maximal drei Minuten erklärt werden. Nicht so einfach, bei den teils komplexen und abgefahrenen Themen. Die vielen Fragen aus dem Publikum spiegelten nicht nur das große Interesse, sondern auch den mächtigen Eindruck, den alle Pitches hinterlassen hatten.

Das Team »wherehouse« präsentierte eine Handy-App, mit der sich auch kleine Unternehmen mit nur wenigen Klicks einen schnellen Überblick über ihren Lagerbestand an C-Teilen, also kleinen Dingen, wie etwa Schrauben oder Dübel, verschaffen können. »Plant my Trip« zeigte dann wie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die Wege zum und vom Arbeitsplatz optimiert sowie Kosten für die Belegschaft reduziert und CO2 eingespart werden können. Einige Nummern größer war es bei »SHT«, die schon sehr erfolgreich an einer Erntemaschine für Nutzhanf tüfteln. Bei diesem Projekt zeigte sich auch, welche Optionen der ländliche Raum bietet und was sich im urbanen Umfeld nur schwerlich entwicklen könnte. »Career Captain«, die späteren Gewinner dieser Challenge beim Gründungstag, erklärten ihren digitalen Nachbau von Arbeitsplätzen, sodass Interessierte sich schon während ihrer Bewerbung ein exaktes Bild machen können, was sie in ihrem späteren Job erwarten wird. Um die Sortierung von Legoteilen kümmert sich »reBricker«. Und wer kennt sie nicht die Unmengen einzelner Legoteile aus zahlreichen Baukästen, die im Keller oder auf dem Dachboden herumliegen. Die KI-basierte Sortiermaschine von »reBricker« erkennt jedes einzelne Teil und sortiert diese am Ende wieder zurück in ihre ursprünglichen Sets. Und natürlich durfte auch das Thema Gaming nicht fehlen. Hier war »5 Finger Games« am Start, welche mit »Knights of Cathena« ein Taktik-Spiel auf Blockchain-Basis entwickeln.

Der Gründungstag zeigte neben tollen Unternehmensideen vor allem auch die Stärke des dazugehörigen Netzwerks in und um Deggendorf. Denn neben dem Startup Campus direkt an der THD gibt es ja auch das Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern (GZDN) im ITC1 Deggendorf sowie die Hans-Lindner-Stiftung. Zusammen mit den zum Teil bereits in den Studiengängen verankerten Gründungsgaktivitäten der Hochschule bilden sie ein ideales Ökosystem für junge Menschen, die ihren Traum vom eigenen Unternehmen Wirklichkeit werden lassen wollen. Hier kann man Dinge und sich selbst in einem geschützen Raum ausprobieren. Motto: Einfach mal machen!

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Am 24. November findet erstmals das Innovationsforum BITZ OPEN am Bayerischen Innovations Transformations Zentrum (BITZ) in Oberschneiding statt. Es soll der Beginn einer neuen Veranstaltungsreihe werden, die regelmäßig Einblicke in die Welt des Silicon Valley und dessen erfolgreicher Gründungskultur geben wird.

Prof. Peter Schmieder, Direktor und Gründer des BITZ sowie der „Silicon Valley School“ der Technischen Hochschule Deggendorf, will die erste Veranstaltung der spannenden Geschichte des Silicon Valley widmen. Denn es ist die Erfolgsgeschichte eines strukturschwachen Gebiets. Schaut man sich laut Schmieder Palo Alto und das Silicon Valley in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts an, zeigen sich viele Analogien zur Gäuboden-Region, zu Niederbayern und der Oberpfalz: „Das heutige Silicon Valley war in den 1950er Jahren als Santa Clara Valley ein hoffnungslos strukturschwaches Gebiet. Es gilt zu verstehen, wie es wurde, was es heute ist und was wir daraus lernen.“

Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr. Im Anschluss an den Vortrag ist ausreichend Zeit für Fragen und Gespräche mit dem Team des BITZ Oberschneiding. Weitere Informationen findet man unter: www.th-deg.de/bitz . Zukünftig findet das Innovationsforum immer am vierten Donnerstag jedes ungeraden Monats statt. Weiter geht es demnach am 26. Januar 2023. Dann wird Prof. Dr. Veronika Fetzer zum Thema „INVEST READINESS - Zentrale Kennzahlen aus Investorensicht für die Seed- und Wachstumsfinanzierung“ sprechen.

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Die UNICUM Stiftung hat die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs „Professor des Jahres“ bekannt gegeben. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) darf stolz verkünden, dass Prof. Dr. Helena Liebelt in der Kategorie „Ingenieurwissenschaften/Informatik“ den zweiten Platz gewonnen hat. Prof. Dr. Liebelt ist Leiterin des IT-Zentrums und für die Studiengänge HPC & Quantum Computing und Data Centre Management verantworlich. Der erste Platz ging an Prof. Dr.-Ing. Dirk Sauer von der Hochschule Osnabrück und der dritte Platz an Prof. Dr. Jens Liebehenschel,  Frankfurt University of Applied Sciences.

"Professor des Jahres" zeichnet Professorinnen und Professoren aus, die ihre Studierenden in besonderer Weise bei der Berufsvorbereitung unterstützen und als Wegbereiter für die Karrieren fungieren. Deutschlandweit werden nicht die Vorlesungen, sondern das gesamte Engagement der Kandidat/innen/en gewürdigt. Durch die coronabedingte Schließung der Hochschulen sind große Barrieren zwischen Lehrenden und Lernenden, Arbeitgebern und Berufseinsteigern entstanden. Sprechstunden, Praktika, Jobmessen, Erfahrungsaustausch - all das konnte höchstens virtuell stattfinden.

Liebelt hat es verstanden, diese Pandemie als besondere Herausforderung anzunehmen und für ihre Studierenden erreichbar zu bleiben. Sven Kufner, 2. Vorstand des Studentischen Konvents an der THD, äußert sich wie folgt: „Frau Liebelt unterstützt uns Studierende in jeglicher Hinsicht. Neben praxisnahen Präsentationen zu aktuellen Themen wie High Performance Computing gewinnt sie regelmäßig Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Forschung, die uns Themen rund um die Informatik aus den verschiedensten Blickwinkeln näherbringen.“ Die IT-Professorin engagiere sich außerdem bezüglich der beruflichen Entwicklung ihrer Studierenden. So vermittle sie interessante Unternehmenspraktika, unterstütze bei der Wahl der Themen für Bachelorarbeiten und setze sich außerdem über das normale Maß hinaus für eine Anstellung nach dem Studium ein.

„Zu diesem Kreis zu gehören, ist für mich eine wirklich große Ehre“, erklärt Liebelt angetan. Dies sei aber auch eine Auszeichnung für die gesamte THD. „An der Hochschule wurde nichts unversucht gelassen, in der Krise digitale Lösungen für ein Optimum an guter Lehre zu finden“, so die IT-Professorin weiter. Der Gestaltungsrahmen sei groß gewesen, Expertise und Kreativität der Professorinnen und Professoren hatten freie Bahn. Nun gelte es das beste an den beiden Welten, analog und digital, weiter zusammenzuführen, auszubauen und zu optimieren.

Auch Masterstudent Yaknan Gambo schätzt seine Professorin: „Ich habe selten eine Lehr- oder Führungskraft getroffen, die andere mit so viel Spaß und Leidenschaft fachlich unterstützt“. Liebelt besitze aus seiner Sicht die seltene Gabe, das Beste aus den Studierenden herauszuholen und sie zum Erfolg zu tragen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen Rektors der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Ulrich Radtke, ermittelt.

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Auch im Alter in den eigenen vier Wänden leben, wünschen sich die meisten Menschen. Sieben von zehn Pflegebedürftigen werden laut dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Bayern zu Hause, meist von Angehörigen, versorgt. Was für Letztere allerdings oft eine hohe Belastung bedeutet. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) will pflegende Angehörige ab November mit einer kostenlosen Vortragsreihe unterstützen und informieren.

Welche Rechte und Pflichten haben pflegende Angehörige? Welche Hilfen und Unterstützung gibt es? Die Vortragsreihe der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften gibt Antworten auf Fragen rund um das Thema Pflege.

Die Termine und Themen der Vortragsreihe sind:

  • Montag, 28.11.2022 Pflegebedürftigkeit & rechtliche Rahmenbedingungen
  • Donnerstag, 02.02.2023 Demenz im häuslichen Umfeld
  • Dienstag, 25.04.2023 Die gesetzliche Betreuung
  • Donnerstag, 29.06.2023 Palliativpflege zuhause

Beginn ist jeweils um 13.00 Uhr. Eine Anmeldung ist unter Angabe des/der Wunschtermins/-termine über folgende E-Mail-Adresse möglich: familienservice@th-deg.de

Ansprechpartner zur Vortragsreihe ist Daniel Schümann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften.

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Für Daniel Schäffer war es eine echte Auszeichnung. Im Rahmen eines JSPS-Stipendiums durfte der Doktorand des Technologie Campus (TC) Teisnach Sensorik von August bis Oktober mehr als zwei Monate lang am »Nara Institute of Science and Technology« in Japan wissenschaftlich arbeiten. Der Grund: Schäffer beschäftigt sich schon seit längerem mit miniaturisierten optischen Bauteilen und Sensoren. Genau diese Expertise war bei seinem fernöstlichen Aufenthalt gefragt. In der Hirnforschung.

Optische Hirnimplantate können genutzt werden, um unser Gehirn besser zu verstehen. Zum Beispiel bei Suchtverhalten und der damit einhergehenden Ausschüttung des Glückshormons Dopamin. Geforscht wird dabei an Mäusen. „Diese sind gentechnisch so verändert, dass aktive Hirnareale hell aufleuchten“, erklärt Schäffer. „Je höher der Dopamingehalt an der jeweiligen Stelle, desto stärker die Leuchtkraft.“ Um diese Lichteffekte exakt messen zu können, seien extrem kleine Bildsensoren nötig. Genau die Spezialität des jungen Nachwuchswissenschaftlers aus Teisnach. Mittels sogenannter Photolithographie stellte er im japanischen »Photonic Device Science Laboratory« mikroskopisch kleine Optiken her und formte diese ab, um sie anschließend erfolgreich zu testen.

„Ich habe dabei auch einige mir bislang unbekannte Kniffe kennengelernt“, berichtet Schäffer, der sowohl von seinen Kollegen am TC Teisnach Sensorik bzw. der Technischen Hochschule Deggendorf, als auch von Seiten seines japanischen Professors Jun Ohta große Unterstützung erhielt. Diese neuen Fertigkeiten würden ihm nun auch im heimatlichen Labor sehr weiterhelfen. Umgekehrt seien die japanischen Kollegen begeistert gewesen, als Schäffer die eigene, erstklassige Ausstattung des Teisnacher Campus vorgestellt habe. Ein Gegenbesuch im Bayerischen Wald sei ins Auge gefasst. „Besonders unser neuer Nano3D-Drucker und die Möglichkeit zur Abscheidung von Hightech-Materialien mittels »Pulsed Laser Deposition« haben starkes Interesse geweckt“. Daniel Schäffer ist sich deshalb ganz sicher: „Es wird ein Wiedersehen mit Japan geben!“

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Das Deutschlandstipendium ist an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) das Förderprogramm mit den meisten Stipendiaten und Stipendiatinnen. 87 Studierende werden in der aktuellen Runde von 40 Förderern unterstützt. Insgesamt wurden 150.000 Euro an die Studierenden ausgeschüttet. Neben dem finanziellen Bonus geht es beim Deutschlandstipendium um die Beziehungen, die sich zwischen talentierten Studierenden und ihren Förderern ergeben. Im Oktober - zur Halbzeit des Stipendiums – organisierte das Team des Career Service daher einen Netzwerk-Abend an der Hochschule.

THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber eröffnete das Treffen im Glashaus. Der anschließende Vortrag "New Work - Neue Arbeitswelt - Herausforderungen und Chancen für Unternehmen und Studierende" von Richard Riegel, der bei der BayWa München tätig ist, traf auf großes Interesse. Der Abend endete mit angeregten Gesprächen zwischen den Förderern und den Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Die nächste Runde des Deutschlandstipendiums startet im April 2023. Studierende können sich vom 15. Dezember 2022 bis 15. Februar 2023 dafür bewerben. Das Stipendium wird zur Hälfte von Unternehmen oder privaten Mittelgebern bezahlt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgestockt. Interessenten aus der Wirtschaft, die Studierende mit einem Deutschlandstipendium fördern möchten, können sich immer per E-Mail an stipendium@th-deg.de wenden.

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Das Thema Quantum-Computing gehört erst seit 2021 zum Lehrportfolio der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Dennoch hat es die THD in dieser kurzen Zeit geschafft, ihre Forschung auf die globale Bühne zu bringen. Die aktuelle Ausgabe des »Bavarian Quantum Computing eXchange« (BQCX) am 9. November wurde komplett der innovativen Forschung an der THD gewidmet.

„Wir sind mit Global Playern auf dem Gebiet des Quantum Computing auf Augenhöhe“, findet Prof. Dr. Helena Liebelt, die an der Hochschule für Quantum-Computing zuständige Professorin. Beim BQCX handele es sich ein Format des Leibniz Rechenzentrums aus dem Herzen des Munich Quantum Valley. Hier finde einmal im Monat ein Austausch zwischen Forschung und Industrie zum Fortschritt in den Quantum-Computerwissenschaften statt. Diesmal teilten die THD-Professoren Dr. Rui Li, Dr. Peter Faber und eben Dr. Helena Liebelt die Bühne mit einer Reihe von Deggendorfer Nachwuchswissenschaftlern, um über aktuelle Ergebnisse in Quantum AI, Simulationen und Quantum Fluid Dynamic zu sprechen. Mehr darüber können Interessierte hier erfahren: https://www.quantum.lrz.de/bqcx.

Auch auf europäischer Bühne war die THD mit ihren Ergebnissen Ende Oktober vertreten. Nämlich bei der internationalen Konferenz ACAT (Advanced Computing and Analysis Techniques in Physics Research) des renommierten CERN. Liebelt gab dort in ihrem Impulsvortrag einen Überblick, welchen Weg die Quantum-Technologie bislang zurückgelegt hat und wo sie heute steht. Ein besonderes Augenmerk legte sie in ihrer Präsentation auf die Entwicklung junger Talente. „Talente ausbilden, das ist genau das, was wir an der THD machen“, erklärt die Deggendorfer IT-Expertin begeistert. „Rund die Hälfte der Leute, die aktuell noch in Deggendorf den Master »High Performance Computing« studieren, sind bereits vergeben und das ist schon ein starkes Signal.“ Die Vorträge der THD-Delegation haben wiederum zu neuen Kontakten und Anfragen für weitere Keynotes geführt, auch auf internationaler Ebene.

Weitere internationale Vorträge von Professorin Liebelt sind Mitte November auf der weltweit größten Konferenz für High Performace Computing, Networking, Storage und Analyse geplant, der SC22 in Dallas (USA). All dies zeige, „dass die Forschung aus dem Bayerischen Wald eine Führungsrolle einnimmt, und dass auch der Deggendorfer Studiengang für High Performance- und Quantum-Computing (HP/CP) international Beachtung findet“, so Liebelt.

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Mit höchster Professionalität konnten vier Studierende des Studiengangs International Management der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) beim ersten Business Case Wettbewerb von Continental Regensburg überzeugen. Das Team bearbeitete in zwei Tagen eine von Continental vorgegebene reale Fallstudie. Verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit sollten dabei besonders berücksichtigt werden.

Beim abschließenden Pitch entschieden die Studierenden aus Deggendorf den Wettbewerb für sich. Sowohl aufgrund der fachlichen Inhalte wie auch der beeindruckenden Präsentation setzten sie sich klar gegen die Mitbewerber der anderen Hochschulen durch. Prof. Dr. Adrian Hubel freut sich über die hohe Anerkennung für die erbrachte Leitung: „In den Gesprächen nach dem Wettbewerb haben Mitarbeiter des Continental Managements gegenüber mir und den Teammitgliedern gesagt, dass die von uns erarbeitete Präsentation die Qualität hatte, die sie sonst von professionellen und teuren Strategieberatungen gewohnt sind. Das erfüllt uns mit großem Stolz.“ Das Analysieren unternehmerischer Entscheidungen und das Aufbereiten professioneller Präsentationen lernen die Studierenden unter anderem im Unterricht von Professor Hubel. Ein Vorteil des THD-Teams war sicherlich, dass alle Teammitglieder bereits Erfahrungen in namhaften Unternehmensberatungen gesammelt haben.

Neben der THD nahmen Studierende der OTH Amberg-Weiden, FAU Erlangen-Nürnberg, TH Ingolstadt, Universität Passau und OTH Regensburg am Wettbewerb teil. Den zweiten Platz belegten Studierende der FAU Erlangen-Nürnberg, auf dem dritten Platz landete das Team der TH Ingolstadt. Die drei überzeugendsten Kurzpräsentationen wurden jeweils mit einem Preisgeld belohnt. Alle Teilnehmenden bekommen die Möglichkeit an einem Online-Bewerbertraining von Continental teilzunehmen.

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Paul Bickhoff hat den Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft erhalten. Er wurde für seine Masterarbeit an der Technischen Hochschule Deggendorf geehrt. Der Fürstenzeller wurde am Donnerstag (10. November) zusammen mit 32 weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bayerischer Hochschulen und Universitäten mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Den Bayerischen Kulturpreis verleiht die Bayernwerk AG (Bayernwerk) zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Die Preisverleihung hat im Rahmen eines Festakts mit rund 250 Gästen in den Münchener Eisbach Studios stattgefunden. Mehrere regionale Fernsehsender haben das 100-minütige Programm mit verschiedenen Show-Acts live übertragen. Moderatorin Nina Sonnenberg führte durch den Abend. Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks, betonte, wie wichtig es sei, sich die Leistung der Wissenschaft bewusst zu machen: „Die Menschen in Wissenschaft und Forschung leisten unverzichtbare Beiträge für das tägliche Leben und die Zukunftsgestaltung unserer Gesellschaft. Der Kulturpreis Bayern ist immer auch ein Zeichen großen Respekts vor besonderen Leistungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der bayerischen Hochschullandschaft.“ Der Bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Wissenschaft und Forschung sind die Schlüssel, um auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb zu brillieren. Mit der Hightech Agenda investieren wir in ein attraktives und breit aufgestelltes Ökosystem aus Spitzenforschungseinrichtungen und innovativem Unternehmertum. Der wissenschaftliche und kreative Ideenreichtum der Preisträgerinnen und Preisträger ist beeindruckend! Hier zeigt sich: In Bayern ist der Boden für Wissenschaft und Forschung äußerst fruchtbar!“

Mit der Tonspur die Menschen berühren

Paul Bickhoff wurde für seine Masterarbeit im Bereich Medientechnik und -produktion geehrt. Die Tonebene eines Films zu gestalten erfordert Kenntnisse in unterschiedlichen Tongewerken. Verschiedene Elemente wie Sprache, Geräusche, Soundeffekte und Filmmusik gilt es in einem kreativen Prozess zu erschaffen und passend aufeinander abzustimmen. Das setzt eine Vielzahl kreativer Entscheidungen voraus. Für den zehnminütigen Animationsfilm „Sweet Revenge“ von drei Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf entschied sich Paul Bickhoff dafür, eine eigene Filmmusik zu komponieren – zusätzlich zu Sprach- und Geräuschaufnahmen und den Soundeffekten. „Im Mittelpunkt solcher Entscheidungen steht immer die visuelle Ebene und die Dramaturgie des Films, worauf der Ton eine starke Wirkung hat“, sagt Paul Bickhoff und ergänzt: „Filmton wirkt im Verborgenen und berührt die Menschen unterbewusst und emotional.“ Durch seine Mehrkanal-Mischung erreicht Paul Bickhoff, dass die Zuschauer regelrecht ins Filmgeschehen eintauchen. Technisches Verständnis und Leidenschaft für Film und Ton finden in dieser Arbeit zusammen.

Opernsängerin Golda Schultz ist Sonderpreisträgerin

Am selben Abend hat das Bayernwerk auch den Kulturpreis Bayern in der Sparte Kunst verliehen. Die diesjährigen Preisträger sind der Countertenor Valer Sabadus, die Band Sportfreunde Stiller, der Fotograf Olaf Unverzart, die Künstlerin und Lyrikerin Augusta Laar sowie die Schauspielerin Lucy Wilke. Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kultur, überreichte den diesjährigen Sonderpreis an die Opernsängerin Golda Schultz. Die Preisträgerinnen und Preisträger in der Sparte Kunst werden von einer Fachjury ausgewählt, während die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von ihrer jeweiligen Hochschule, Universität oder Kunsthochschule benannt werden. Die Preise in der Sparte Kunst und der Sonderpreis sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert, der Wissenschaftspreis mit jeweils 2.000 Euro. Alle Preisträger erhalten außerdem die vom Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer entworfene Bronzestatue „Gedankenblitz“.

Lange Tradition

Seit 2005 verleiht das Bayernwerk in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den Bayerischen Kulturpreis. Die Tradition geht aber noch länger zurück, denn 1959 wurde erstmals der Kulturpreis Ostbayern verliehen. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie nachträglich sehen unter www.bayernwerk-live-de/kulturpreis-bayern. Dort sind auch die Steckbriefe aller Wissenschaftspreisträgerinnen und -preisträger zu finden.

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Stühle, Tische, Klettertürme – klar, Holz ist das Baumaterial schlechthin. Für ein Lagerfeuer brauchen wir es als Brennmaterial, es kann Häuser dämmen und ist Grundstoff für die Papierherstellung, sogar Zahnpasta und Kaugummi kommen nicht ohne Holz aus. Die Kinderuni der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) macht unseren alltäglichen Rohstoff zum Thema. Alle Interessierten ab acht Jahren sind herzlich eingeladen, am 18. November um 17 Uhr zusammen mit Alexander Schulze von C.A.R.M.E.N. e.V. Straubing dem Thema Holz auf den Grund zu gehen.

Ein Blick auf den Wald darf dabei nicht fehlen. Neben Bau- und Brennmaterial versorgt er uns mit sauberer Luft und Sauerstoff. Doch wie sieht der Wald von morgen aus? Welche Baumarten sollten dort wachsen? Was müssen Försterinnen und Förster bedenken, wenn sie unseren Wald für die Zukunft rüsten wollen? Spannenden Fragen, die Schulze und sein junges Publikum in der etwa einstündigen Veranstaltung gemeinsam erörtern. Die Kinderuni der THD findet am Campus in Deggendorf, Raum B.004 statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Begleitpersonen dürfen gerne in den hinteren Reihen des Hörsaals Platz nehmen. Kostenfreie Parkmöglichkeiten stehen im Parkhaus der THD zur Verfügung, weitere Informationen unter www.th-deg.de/kinderuni.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) bietet ein großes Portfolio verschiedenster Kurse und Workshops für Schulen. Jetzt gibt es dafür ein eigenes Schülerlabor an der Hochschule. Im Oktober eröffnete THD-Vizepräsident Prof. Waldemar Berg zusammen mit Deggendorfs stellvertretendem Landrat Josef Färber die neuen Räumlichkeiten.

Über die Neueröffnung freuen sich Andrea Stelzl und ihr Team der MINT-Abteilung besonders. Sie nutzen das neue Schülerlabor zusammen mit dem eLearning-Center der THD. „Für uns sind die neuen Räumlichkeiten wirklich ein großer Gewinn“, zeigt sich Stelzl begeistert. Sie und ihr Team bieten verschiedenste Kurse und Workshops zu MINT-Themen für Schulklassen unterschiedlicher Jahrgangsstufen. Oft besuchen sie dafür direkt die Schulen. „Wir freuen uns aber immer sehr, wenn wir die Schulen bei uns an der THD begrüßen dürfen. Für die Schülerinnen und Schüler ist ein entsprechender Ausflug ein Mehrwert“, ergänzt Stelzl. Mit dem neuen Schülerlabor werde es deutlich leichter, Workshops an der THD anzubieten. „Jetzt können wir zeitlich flexibel den Anfragen nachkommen, wir haben unseren eigenen Raum dafür“, erklärt Stelzl. Sie lädt alle Lehrkräfte und Verantwortlichen ein, gerne initiativ anzufragen und sich über die Angebote zu erkundigen. Den Anfang im neuen Schülerlabor machten Schülerinnen der Gisela-Realschule Passau, die anlässlich der Eröffnung im Rahmen der CodeWeek nach Deggendorf gekommen waren. Im neuen Labor konnten sie Erfahrungen im Bereich Programmierung sammeln. Darüber hinaus bot der Startup Campus an diesem Tag den Besucherinnen einen Workshop zum Thema „360˚ Virtual Reality“, im E-Technik-Labor konnten die Mädchen beim Löten Hand anlegen.

Weitere Informationen zum neuen Schülerlabor an der THD, den verschiedenen Workshops für Schulen und Ansprechpartner zu den Themen unter www.th-deg.de/schule.

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Vom 19. bis 21. Oktober fand an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Herbsttagung der BundesDekaneKonferenz für Wirtschaftswissenschaften statt. Das Thema „Lehre zwischen Digitalisierung und Persönlichkeitsentwicklung – Beschäftigungsfähigkeit in Zeiten zunehmender Digitalisierung“ lockte Hochschul-Dekane aus ganz Deutschland nach Deggendorf.

Die anwesenden Dekaninnen und Dekane leiten an ihren Hochschulen den wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich und hatten das Ziel, neue Impulse zur Weiterentwicklung ihrer Studiengänge mitzunehmen. Begrüßt wurden sie im Alten Rathaussaal durch Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, den Vorstandsvorsitzenden der BundesDekaneKonferenz, Prof. Dr. Joachim Winkler sowie den Gastgeber und Dekan der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften der THD, Prof. Dr. Jürgen Sikorski.

Dreitägiges Fachprogramm

Wie sehen Arbeiten und Lernen in der Welt von morgen aus? Was bedeutet der Strukturwandel in der Arbeitswelt für die Inhalte eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums? Das dreitägige Programm beantwortete diese und weitere Fragen. Gestaltet wurde das Fachprogramm von Professorinnen und Professoren sowie Lehrbeauftragten der Fakultät Angewandte Wirtschaftswissenschaften der THD. In Vorträgen, Diskussionen und Workshops ging es um die Auswirkungen der digitalen Transformation im Beruf, um Digitalisierungskompetenzen in der Lehre, um das Zusammenspiel von Präsenzlehre und virtueller Lehre sowie um die Weiterentwicklung von Lehrinhalten. Einig war man sich insbesondere, dass die sich zunehmend verändernde Arbeitswelt nicht nur neue Digitalisierungs-Inhalte wie Blockchain, Künstliche Intelligenz oder Data Analytics als wichtige Bestandteile in der Ausbildung erfordert, sondern auch persönliche Kompetenzen wie Selbstmotivation, Agilität, Kooperations- und Konfliktfähigkeit. Am letzten Tag der BundesDekaneKonferenz stand ein Besuch des Technologiecampus in Grafenau auf dem Programm, um dort die vielfältigen Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Digitalisierung kennenzulernen. 

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Mit dem Programm „BayernMINT – kompetent. vernetzt. erfolgreich“ wurden vom Freistaat Bayern drei Jahre lang Projekte aus 14 bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften gefördert, darunter die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Ziel war es, junge Menschen für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern und bei einem Studium in MINT-Fächern zu unterstützen. Zum Abschluss fand Mitte Oktober an der TH Nürnberg das finale Projekttreffen mit allen Beteiligten und Förderern statt. Partner der Initiative waren die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

THD-Vizepräsident Waldemar Berg, Andrea Stelzl, Leiterin der MINT-Abteilung der Deggendorfer Hochschule und MINT-Mitarbeiterin Angelika Hable vertraten die THD in Nürnberg. Dank der Förderperiode konnte das MINT-Team der THD zahlreiche Angebote durchführen, die den Übergang von der Schule zur Hochschule erleichtern und junge Menschen für MINT begeistern. Durch Maßnahmen wie Workshops für Schülerinnen und Schüler an Schulen und an der THD, TastING – Ingenieursein probieren, Frühstudium, Orientierungsstudium, Technikferien, Kinderuni und vielem mehr erreichte die MINT-Abteilung in diesen drei Jahren über 4.000 junge Menschen. „Wir werden an den Schulen gebraucht“, sind sich Stelzl und Hable sicher. „Lehrkräfte nutzen unsere Angebote sehr gerne und rege, da es den Schulunterricht aufwertet und bereichert.“ Bei der abschließenden Podiumsdiskussion, an der Stelzl als Vertreterin der TH Deggendorf und Managerin der MINT-Region Niederbayern teilnahm, waren sich alle Beteiligten einig: Unterstützung, Förderung und Vernetzung sind weiterhin enorm wichtig, um junge Menschen und vor allem auch junge Mädchen für MINT-Themen und MINT-Berufe zu begeistern.

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Am 11. November findet am European Campus Rottal-Inn (ECRI) zum dritten Mal der DigiHealthDay (DHD) statt. Das wissenschaftliche Symposium bringt international bekannte Expertinnen und Experten, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit einen Tag lang zusammen, um sich über das Thema Digitale Gesundheit auszutauschen. Anmeldungen zu der kostenlosen Veranstaltungen sind noch möglich.

Dieses Jahr dreht sich beim DHD-2022 alles rund um die Themen KI-Forschung, Ethik und Regulierung im Bereich der Digitalen Gesundheit. In den einzelnen Panels werden diese Aspekte aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Vormittags werden in Keynote-Reden Themen wie die Modellierung, Entwicklung und Umsetzung von transformierten Gesundheitsökosystemen, digitale Gesundheitstechnologien oder digitale Gesundheitsinnovationen inklusive Fortschritten, Rückschlägen und Aussichten behandelt. In parallelen Sitzungen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend zwischen einem Panel zur Europäischen Föderation für Medizinische Informatik (EFMI), der Studierenden-Session oder dem wissenschaftlichen Panel wählen.

Nach der gemeinsamen Mittagspause gehen die Expertinnen und Experten in verschiedenen Impulsvorträgen unter anderem auf den ersten regionalen WHO-Aktionsplan für digitale Gesundheit in Europa, welcher vom europäischen Regionalbüro der WHO vorgestellt wird, ein. Weitere Vorträge drehen sich um die Rolle der digitalen Transformation bei der Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems oder um Gesundheitsdaten als Schlüssel für eine zukunftsorientierte, datengestütze Versorgung. Abschließend gehen Redner aus Kanada, Indien, Norwegen, Österreich und Deutschland der Frage „DigiHealth-AI Quo Vadis: Wie kann man KI sicher, effizient, ethisch vertretbar, erklärbar und rechenschaftspflichtig machen?“ nach.

Die Teilnahme am DHD-2022 ist kostenlos. Dieser findet nicht nur vor Ort am ECRI in Pfarrkirchen statt, sondern kann auch virtuell über Zoom besucht werden. Für eine Teilnahme vor Ort reicht eine Mail mit dem Betreff „ONSITE“ an info.digihealth@th-deg.de aus. Weitere Informationen zur Veranstaltung und aktuelle Updates finden Interessierte auf der Website https://th-deg.de/digihealthday.

Der DHD-2022 wird von SHL Telemedizin als Premier Sponsor sowie iTD als Sponsor unterstützt. Weitere Partner der Veranstaltung sind das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP), die Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS), die International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), das Consortium of Educational Institutions in Digital Health (CONEDIG), die International Medical Informatics Association (IMIA), die European Federation for Medical Informatics(EFMI), die Deutsche Gesellschaft für Digitale Medizin e.V. (DGDM), die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e.V. (DGTelemed), die Bayerische TelemedAllianz. (BTA), die Armenian Association of Digital Health (AADH), die Stadt Pfarrkirchen, die Russisch-Armenische Universität (RAU), die People's Friendship University of Russia (RUDN), die National Healthcare University of Ukraine (NHU), DigitalHealthNews. eu (Medienpartner) und Munich Digital Health Summit (Partnerveranstaltung).

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Trotz einiger Absagen schrieb das stark dezimierte Mixed-Volleyballteam der TH Deggendorf bei den diesjährigen Titelkämpfen in der Rosenheimer Gabor-Halle seine Erfolgsgeschichte fort. Der Seriensieger gewann nämlich erneut den Bayerischen Hochschulpokal, also die bayerische Hochschulmeisterschaft für Hochschulen und Universitäten bis 10.000 Studierende.

Auf dem Weg zum inzwischen siebten Titelgewinn auf Landesebene in Folge besiegte das THD-Team in der Gruppenphase zuerst ihre „Angstgegner“ von der Bundeswehr-Universität München mit 25:17, 26:24 und anschließend die Vertretungen der Hochschule Ansbach (25:9, 25:11) und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (25:17, 25:12).

Im Halbfinale schaltete das THD-Team um ihren Spielführer Maximilian Anzinger die Mannschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit 25:17 und 25:15 aus und zog damit ohne Satzverlust in das Endspiel gegen die Auswahl der School of Life Sciences der Technischen Universität München mit Sitz in Freising-Weihenstephan ein. Auch in diesem Vergleich behielt die   mit bestechender Frauenpower und ausgezeichnetem Teamspirit auftretende Deggendorfer Mannschaft mit 9:15 und 4:15 (die Platzierungsspiele wurden nur auf 15 Punkte gespielt) souverän die Oberhand.

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Der TOEIC Listening & Reading Online deckt die beiden Kompetenzen Hörverstehen und Leseverstehen ab. Die THD bietet hier am 9. Dezember ab 10 Uhr den nächsten Prüfungstermin an, auch für externe Kandidatinnen und Kandidaten.

Als Welt- und Handelssprache ist Englisch nicht mehr aus dem Arbeitsleben wegzudenken. In vielen Berufen ist es bereits zur Einstellungsvoraussetzung geworden. Auch das Angebot an englischsprachigen Studiengängen im In- und Ausland wächst im Zuge der Globalisierung immer weiter. Wer sich also demnächst bei einem internationalen Arbeitgeber oder für ein englischsprachiges Studium bewerben möchte, kann vom TOEIC (Test of English for International Communication) profitieren. TOEIC gilt als weltweit anerkanntes Englischzertifikat, dem Hochschulen wie große Konzerne und Unternehmen vertrauen, um die berufsbezogenen Englischkenntnisse ihrer Bewerber und Mitarbeiterinnen fair und valide zu bewerten.

Absolviert wird der zweistündige Multiple-Choice-Test am Computer. Alle Teilnehmenden werden anhand des erreichten Punktestandes exakt in ihr persönliches Sprachniveau eingeordnet und erhalten in jedem Fall ein Ergebnis – ein Nichtbestehen ist nicht möglich.

Für den TOEIC Listening & Reading Test Online am 9. Dezember ist vorab eine Teilnahme am Probetermin verpflichtend. Dieser findet betreits am 25. November um 13 Uhr statt. Eine Anmeldung ist bis 11. November unter sprachenzentrum@th-deg.de möglich. Die Prüfungsgebühr beträgt 130 Euro (inklusive Ergebnisbericht) bzw. 150 Euro (inklusive Zertifikat).

Nähere Informationen unter: www.th-deg.de/de/studierende/toeic

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Seit ca. 3.500 vor Christus gibt es bereits von Menschen gemachtes Glas. Auch heute noch ist dieser nachhaltige Werkstoff in all seinen Varianten nicht wegzudenken. Die Vereinten Nationen haben daher das Jahr 2022 zum „Internationalen Jahr des Glases“ ausgerufen. Zu diesem Anlass zeigt die Technische Hochschule Deggendorf (THD) am 8. November um 18 Uhr den Dokumentarfilm „Glas im Wandel der Zeit“.

Der Film zeigt die Geschichte des Werkstoffes von der Antike bis zur Neuzeit auf. Dafür spürte das Filmteam der Gesellschaft für grenzenlose Kultur und Geschichte für Bayern, Böhmen und Österreich (GfgKG) dem Glas an rund 30 Orten im Bayerischen Wald und Böhmerwald nach. „Glas im Wandel“ der Zeit erzählt von Glas als natürlichem Vorkommen, wie es nach Böhmen, in die Oberpfalz und den Bayerischen – und Böhmerwald kam und befasst sich mit Innovationen aus der Krise, Strukturwandel und Renaissance der Glasherstellung. Dafür drehte das Filmteam um GfgKG-Geschäftsführer Heinrich Vierlinger, Regisseur Günther Rauch und Kameramann Josef Sinzinger unter anderem im Technologie Anwenderzentrum (TAZ) Spiegelau, einem Technologie Campus der THD. Weitere Drehorte waren unter anderem die Glasfachschule Zwiesel, die Firma Joschka in Bodenmais, die Kristallglasmanufaktur Theresiental, das Glasmuseum und die Glashütte Eisch in Frauenau, die Glashütte Lamberts in Waldsassen sowie die Moserglas in Karolvy Vary. Garniert und aufgelockert wird die Dokumentation durch zahlreiche Spielszenen mit Schauspielern und Laiendarstellern.

Die THD zeigt den Film „Glas im Wandel der Zeit“ am 8. November um 18 Uhr in Raum B004 am Deggendorfer Campus. Der Eintritt ist frei, um eine Spende an das Filmteam von der Gesellschaft für grenzenlose Kultur und Geschichte für Bayern, Böhmen und Österreich (GfgKG) wird gebeten. Der Film wurde vom deutsch-tschechischen Zukunftsfond gefördert.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat am 25. Oktober zum siebten Mal das „Römer-Stipendium“ vergeben. Pro Stipendiat oder Stipendiatin ist es mit 4.800 Euro dotiert. Es richtet sich an Studierende, die sich durch ihre berufliche Erfahrung oder Meisterprüfung für ein ingenieurwissenschaftliches Studium qualifiziert haben. Denn für sie ist die Veränderung aus dem Beruf zu einem Vollzeitstudium finanziell ein besonders großer Schritt. Die J.C. Römer-Stiftung aus Grafenau möchte hier unterstützen. Zwei Studierende haben die Jury heuer überzeugt.

Seit 2009 ist in Deutschland ein Studium auch ohne Abitur möglich. Mit einer Meisterprüfung oder beruflicher Erfahrung können sich junge Menschen für eine akademische Laufbahn qualifizieren. An der THD sind es jährlich rund 40 Studierende, die so zu ihrem Studium finden. Genau wie Marie Tittmann und Dennis Marxt, die im Oktober ihr Studium begonnen haben und jetzt Stipendiaten der J.C. Römer-Stiftung sind. Mit ihrem Profil überzeugten sie die Stiftungskommission im Sinne von Joachim Christian Römer. Ein monatlicher Zuschuss von 200 Euro für die ersten vier Semester ist ihnen nun sicher. So können sie ihrem Studienalltag noch intensiver nachgehen.

Seit 2015 profitierten insgesamt 15 Studierende vom Stipendium der J.C. Römer-Stiftung. Bei der Vergabe des Stipendiums wurde die Stiftung vom Career Service der THD unterstützt.

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Erstes „Meet the Teams“ am 13. Oktober in Oberschneiding. Prof. Peter Schmieder, Gründer und Leiter des Bayerischen Innovations Transformations Zentrum (BITZ) stellte bei dieser Gelegenheit die Arbeit des Innovationscampus vor, und gab Einblicke in die Schwerpunkte der einzelnen Professoren und Mentoren im diesjährigen Silicon Valley Program (SVP). Eingeladen hatte der Vorstand des Fördervereins „ENGAGEMENT. FÖRDERN. ERFOLG. UMSETZEN“ (EF.EU).

Die Mitglieder des Fördervereins hatten exklusiv die Möglichkeit, die Gründenden im SVP der Technischen Hochschule Deggendorf kennenzulernen. Diese sogenannten Venture Teams kooperieren seit dem Programmstart im Juli intensiv mit nationalen wie auch internationalen Mentoren und Prof. Dr. Veronika Fetzer als Instruktorin. Ziel des Programms ist es, innovative Produkte so auf den Markt zu bringen, dass sie attraktiv für Investoren sind und gleichzeitig regionale Arbeitsplätze schaffen.

Die Venture Teams präsentierten den geladenen Gästen ihr Unternehmen und ihre Produkte. Am Abend wurde dann im Rahmen des SVP-Workshops live zu den drei Mentoren Prof. Dr. Tobias Strobl, Dr. Ron Weissman sowie Geoff Baum ins Silicon Valley geschaltet. Mentor Dr. Markus Ortmann war persönlich in Oberschneiding. Es gab exklusiv die Möglichkeit, die Pitches zweier Gründerteams zu erleben. Inklusive Rückmeldungen ihrer Mentoren.

Der Vorsitzende des EF.EU Fördervereins, Christian Schambeck, zeigte sich begeistert: „Ich konnte bereits im April im Silicon Valley erleben, welche Ergebnisse die Arbeit im SVP hervorbringt. Nun konnten wir uns erneut überzeugen, wie die Teams ihre Produkte entlang der Kundenbedarfe weiterentwickeln.“ Nur so könne aus Sicht Schambecks nachhaltiger Erfolg gewährleistet werden. Der Förderverein lud abschließend zu Pizza, Bier und Gesprächen ein. Laut Prof. Peter Schmieder sind genau solche Möglichkeiten zum Netzwerken ein wesentlicher Baustein für den Erfolg. „Ich bin froh, dass wir mit unserem EF.EU insbesondere auch aus unternehmerischer Sicht solch starke Unterstützung erhalten. Dies bringt unsere Teams einen zusätzlichen Schritt in die richtige Richtung.“

Ziel von EF.EU ist in diesem Rahmen die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die aktive Vernetzung von Unternehmen, Ideengebern, Unterstützern und Professorenschaft.

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Das Startup „Career Captain“ aus Deggendorf hat bei einem bayerisch-französischen Wettbewerb im Bereich Künstliche Intelligenz ein Stipendium in fünfstelliger Höhe gewonnen – bis zu 95.000 Euro sind für die acht besten Wettbewerber jeweils vorgesehen. Nun kann das Gründerteam, das an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) betreut wird, seine Startup Idee im kommenden Jahr weiterverfolgen. Die Plattform Career Captain soll junge Menschen mittels Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Berufswahl unterstützen.

Vor allem Schülerinnen und Schüler sollen über Career Captain ihre beruflichen Interessen herausfinden und passende Unternehmen kennenlernen können. Dafür ist ein Orientierungstest zu absolvieren, der mit Hilfe Künstlicher Intelligenz passende Berufsbilder vorschlägt. Wichtig ist den Gründern ein spielerischer und zielgruppengerechter Auftritt der Plattform.

Der AI-Cup, an dem Maximilian Hau, Sebastian Hau und Maximilian Anzinger mit Career Captain teilgenommen haben, ist eine bayerisch-französische Gründungsinitiative, um die nächste Generation von KI-Entrepreneuren zu unterstützen und innovative KI-Startups in Europa hervorzubringen. Dieses Jahr hat die Universität Passau den AI-Cup ausgerichtet. In der Gruppe unternehmerischer Wettbewerber haben die drei Gründer den dritten Platz belegt. Vor zwei Jahren hat das Team begonnen an der Plattform zu arbeiten. Mit dem Startup Campus der THD als Beratungsstelle haben sie ein EXIST-Gründerstipendium erhalten, das im September ausgelaufen ist. Die Fördersumme aus dem AI-Cup ist eine wichtige Anschlussfinanzierung für das Team.

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Eine hervorragende Gesundheitsversorgung ist in Deutschland selbstverständlich. Bei Geflüchteten und Migranten ist das Thema Gesundheitsprävention nicht immer so präsent. Um die Gesundheitsförderung und Prävention bei Geflüchteten und Migranten künftig voranzutreiben, kooperiert der European Campus Rottal-Inn (ECRI) mit der Gesundheitsregion Plus Passauer Land.

Bei der Auftaktveranstaltung mit Prof. Dr. Thomas Spittler und Regina Escher vom ECRI und Dr. Heidi Brandl, Fachbereichsleitung ärtzliche und sozialpädagogische Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt Passau und der Leiterin der Gesundheitsregionplus Passauer Land, Lisa Fraunhofer, wurde der weitere Fahrplan der Kooperation ausgearbeitet. Passend zum Jahresschwerkunktthema Herzgesundheit liegt das Augenmerk auf der Bewegungsförderung zur Prävention von Herzkreislauferkrankungen wie beispielsweise Herzinfarkten und Verbesserung der Herzgesundheit im Allgemeinen. Dazu starten in der Region Passauer Land drei VHS-Kurse in „leichter Sprache“ als Pilotprojekt.

Der ECRI übernimmt die wissenschaftliche Begleitung in dem Projekt. Fokus liegt dabei besonders auf der interkulturellen Kommunikation, welche in der Arbeit mit Geflüchteten und Migranten eine wichtige Rolle spielt. Um Gesundheitsthemen künftig noch zielgruppengerechter und leichter zugänglich zu machen, arbeitet der ECRI an möglichen Digitalisierungsstrategien. Ziel ist es, dadurch Geflüchtete und Migranten auf die Präventionsmaßnahmen aufmerksam zu machen, um so beispielsweise Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen. Ein Schlüssel dazu bildet die Förderung von Bewegungsmaßnahmen. Die Evaluierung der Ergebnisse aus dem Pilotprojekt stehen ebenfalls auf der Agenda.

Im nächsten Schritt der Kooperation wollen die Verantwortlichen des ECRI und der Gesundheitsregionplus Passauer Land einen runden Tisch ins Leben rufen. Dieser ist für November geplant und wird regionale Akteure einbeziehen, um die Gesundheitsförderung und Prävention für Geflüchtete und Migranten voranzutreiben.

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In der Woche vom 10. bis 14. Oktober fand die „Summer School Health Tour 2022“ am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen statt. Diese brachte Studierende und Lehrende von fünf Partnerhochschulen zusammen, um die Förderung internationaler Initiativen in den Bereichen Forschung und Lehre im Gesundheitstourismus voranzutreiben.

Insgesamt 25 Studierende und zehn Lehrende aus Georgien, Tschechien, Ungarn, Kroatien und der Ukraine sowie die Generalsekretärin der European Spas Association (ESPA) in Brüssel nahmen an der Summer School in Pfarrkirchen teil. Während der Woche drehte sich alles um den Gesundheitstourismus und wie Forschung und Lehre in diesem Bereich auf internationaler Ebene verknüpft werden können. Die Summer School hatte es sich zum Ziel gesetzt, Ausbildungsinstitutionen, Auszubildende und Praxisbetriebe im Landkreis Rottal-Inn zusammenzubringen. So soll in Zukunft die Ausbildung besser an die Bedürfnisse der ansässigen Gesundheitstourismusbetriebe ausgerichtet werden. Dazu fand in der Wochenmitte unter dem Titel „Science meets Industry“ eine anregende Diskussion mit Verterinnen und Vertretern zahlreicher regionaler Betriebe statt. Dabei konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Anregungen mitnehmen und interessante Kontakte für künftige Projekte sowie Recruitierung knüpfen. Dieses Format soll auch über die Summer School hinaus bestehen bleiben.

Darüber hinaus stand die Kreation von Ideen für zukünftige gemeinsame Projekte und Veranstaltungen im Gesundheitstourismus für den Landkreis Rottal-Inn auf dem Programm. Um die Region besser kennenzulernen, fand am Donnerstag eine gesundheitstouristische Exkursion ins Naturium nach Ering am Inn sowie nach Bad Griesbach, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Herrn Altmannsberger und Herrn Weinzierl eine Führung durch die Therme und den Gästeservice bekamen, statt. Anschließend besuchte die Gruppe das Hotel Maximilan in Bad Griesbach. An diesem Tag konnten vielversprechende Kontakte zwischen den Studierenden und den Betrieben geknüpft werden.

Gerade der Austausch mit Partnern aus der Wirtschaft und die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene während der Summer School bilden das Erfolgsrezept für die länderübergreifende Kooperation. Prof. Dr. Marcus Herntrei, Leiter des Projektes, betonte: „Dieses erste Treffen aller Partner aus sechs Ländern war ein inspirierender Austausch zum Status Quo im Gesundheitstourismus. Wir konnten wertvolle Kontakte vertiefen und haben sehr konkrete nächste Schritte vereinbart. Schon im Dezember 2022 geht es weiter mit gegenseitigen Arbeitsbesuchen sowie dem Winter-Workshop der Dozenten. Ich bin stolz darauf, dass der European Campus in Pfarrkirchen der Nährboden für dieses großartige internationale Projekt ist“.

Die „Summer School Health Tour 2022“ wurde finanziell durch den Förderverein des ECRI, der Wirtschaftsförderung Rottal-Inn sowie WEKO Pfarrkirchen unterstützt. Sie wurde im Rahmen des vier Jahre dauernden Projektes „Internationalisation in International Tourism Management /Health Tourism“ organisiert und wird aus Mitteln des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gefördert. Geleitet wird das Projekt am ECRI von Prof. Dr. Marcus Herntrei.

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Das Referat Digitale Lehre sowie die Fakultät European Campus Rottal-Inn der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) laden zur Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit im Dialog - Nachhaltigkeit in Zeiten von Energieknappheit, Inflation, Krieg und Klimawandel“ ein. An der Hochschule kümmert sich Prof. Dr. Michael Laar um das Thema Nachhaltigkeit. Er freut sich auf den Austausch mit Studierenden, Unternehmensvertreter:innen und interessierten Privatpersonen aus der Region: „Das Ziel unserer DigiCamps ist es, einen Raum für Diskussion und Austausch zu schaffen. Wir wollen Fragen beantworten, die aktuell jeden einzelnen von uns bewegen.“

Die Veranstaltungsreihe wird am 26. Oktober durch Michael Laar eröffnet. Er hält den Vortrag „Nachhaltigkeit – quo vadis? Rückblick, Stand & Ausblick in einem globalen Kontext“. Am 16. November wird Prof. Dr. Sascha Kreiskott, stellvertretender Nachhaltigkeitsbeauftragter der THD, zum Thema „Was Sie schon immer über Energiewirtschaft wissen wollten und sich nie getraut haben zu fragen“ referieren. Darauf folgt am 14. Dezember der Vortrag „Grünes Gas – Alternative für eine nachhaltige Energieerzeugung“ durch Prof. Dr. Raimund Brotsack, Studiengangsleiter des Bachelorstudienganges „Industrial Engineering“. Am 18. Januar 2023 schließt Prof. Dr. Hans von Storch, ehemaliger Leiter des Helmholtz-Instituts für Küstenforschung und Co-Autor von IPCC-Studien, mit dem Vortrag „Menschgemachter Klimawandel - Optionen des Umgangs damit“. Die ersten drei Veranstaltungen finden ab 18 Uhr in Präsenz an der THD statt. Das DigiCamp im Januar 2023 ist eine virtuelle Veranstaltung.

Zielgruppe der DigiCamps sind alle Unternehmensvertreter, Studierenden sowie die interessierte Öffentlichkeit, die an einem wissenschaftlich fundierten Austausch und Diskussion über Nachhaltigkeit interessiert sind. Informationen zum Detailprogramm und zur Anmeldung können per E-Mail an sabrina.ebner@th-deg.de eingeholt werden.

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Am 17. Oktober startete nun bereits zum 6. Mal die Zertifikatsaus- und -fortbildung zum/zur „Zertifizierten Berufsbetreuer/in - Curator de Jure“ am Zentrum für Akademische Weiterbildung der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). 16 Teilnehmende aus ganz Deutschland beginnen im Bildungszentrum Oberschneiding ihre 4-semestrige Weiterbildung.

Erst im Juli konnten 35 Teilnehmende ihre Weiterbildung erfolgreich abschließen. Darunter 17 Absolvierende am Standort in Hamburg beim Institut für Innovation und Praxistransfer in der Betreuung in Hamburg (ipb). Bereits am 10. Oktober fanden sich dort 16 neue Teilnehmende für den nunmehr 4. Durchgang zusammen.

Damit kann die THD die deutschlandweite Erfolgsgeschichte fortsetzen, nachdem der Bundesgerichtshof die erfolgreich abgeschlossene Fortbildung zum „Zertifizierten Berufsbetreuer/in – Curator de Jure“ an der THD vergleichbar mit einer Ausbildung an einer Hochschule stellte.

Absolvierende sind daher nach erfolgreichem Abschluss zum Erhalt der höchsten Vergütungsstufe dem Gesetz über die Vergütung von Vormündern und Betreuern (VBVG) berechtigt.

Durch diese Qualifizierung auf Hochschulniveau werden Betreuende bestmöglich auf Ihre täglichen Herausforderungen hinsichtlich der rechtlichen, sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung vorbereitet und somit zu einer wissenschaftlich fundierten Handlungskompetenz befähigt.

Voraussetzung zur Teilnahme an dieser Aus- und Weiterbildung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine Hochschulausbildung oder die Hochschulreife samt einer zweijährigen Tätigkeit als rechtlicher Betreuer.

Vizepräsident und Zertifikatsleiter und Prof. Berg zeigte sich dementsprechend stolz über nunmehr insgesamt 168 Absolvierende und aktuell Teilnehmende: „Bereits heute haben wir Kursanmeldungen für den nächsten Start 2023. Wir freuen uns auf viele weitere Durchgänge und neue dringend gebrauchte Curatorinnen und Curatoren“. 

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) beteiligt sich an der diesjährigen europaweiten CodeWeek. Dabei kommen Jugendliche, die Interesse am Programmieren haben, am Donnerstag, dem 27. Oktober, voll auf ihre Kosten.

Unter dem Titel „Programmieren mit Cozmo“ bietet der ECRI ein Programm für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren an. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, den Roboter Cozmo mit der Programmiersprache Scratch zu programmieren. Dafür sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Wichtig sind Spaß und Interesse am Programmieren, Hacken und Tüfteln. Alles andere lernen die Jugendlichen von Dimitrios Athanasopoulos, Laboringenieur und Cozmo-Experte am ECRI.

Da die Veranstaltung auf Englisch angeboten wird, sind Englischkenntnisse notwendig. Deutschsprachige Unterstützung wird aber angeboten, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch mal auf Deutsch nachfragen können. Die Veranstaltung findet am 27. Oktober von 15 Uhr bis 16.30 Uhr im DigiHealth & Smart Tourism Lab im SILC am ECRI in Pfarrkirchen statt. Da die Teilnehmerzahl auf 10 Personen beschränkt ist, wird um vorherige Anmeldung per Mail an Andrea Ebertseder unter andrea.ebertseder@th-deg.de gebeten.

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„TastING – probier dich doch mal als Ingenieur:in“ geht in die nächste Runde. Das etablierte und beliebte Angebot der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) findet auch dieses Jahr wieder in den Herbstferien statt. Am 3. und 4. November sind interessierte Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Jahrgangsstufe herzlich eingeladen, in die vielfältige Welt der Ingenieurberufe einzutauchen. Auf sie warten spannende Mitmach-Workshops in den Fakultäten der THD.

"TastING ist ein tolles Format für Schülerinnen und Schülern. Sie erfahren hier, wie abwechslungsreich, interessant und bunt ein MINT-Beruf sein kann und vor allem, dass es für jede und für jeden geeignet ist. Man muss sich nur trauen“, wirbt Tanja Zellner, Koordinatorin der Veranstaltung vom MINT-Team der THD, für TastING. Das Programm an den beiden Tagen besteht aus einer Vielzahl spannender Mitmach-Workshops. Neben den technisch versierten Angeboten wie dem Bau eines intelligenten Kühlschranks oder dem Erstellen von 3D-Zeichnungen gibt es auch Programmpunkte, die die Softskills der angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure thematisieren. Cool und überzeugend zu präsentieren, gehört ebenso zu den gefragten Qualifikationen wie eine internationale Ausrichtung. Weiterhin bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von TastING die Möglichkeit, sich im gleichzeitig stattfindenden Schnupperstudium über alle Fakultäten und Studiengänge an der THD zu informieren. „TastING ist die einmalige Gelegenheit, die THD mit ihren Studiengängen, Laboren, Angeboten und den Campus wirklich kennen zu lernen“, weiß Zellner. Die Zahlen bestätigen den Erfolg: Über ein Viertel aller TastING-Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben auf diesem Weg ihr Wunschstudium an der THD gefunden. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter www.th-deg.de/tasting.

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Am Freitag, den 21. Oktober gehört der European Campus Rottal-Inn (ECRI) wieder den Nachwuchsforschenden. Bei der Kinderuni unter dem Titel „Das Internet – wie funktioniert das World Wide Web?“ dreht sich dieses Mal alles rund um das Internet. Beginn der Vorlesung ist um 17 Uhr.

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber wie genau funktioniert es eigentlich? Dieser Frage geht Prof. Dr. Mouzhi Ge in der Kinderuni nach. Normalerweise hält er am ECRI Vorlesungen zu Data Analytics. Für die kleinen Forschenden zeigt er in seinem Vortrag altergerecht, wie das Internet funktioniert, was alles so genau dahinter steckt und wie eine Webseite aufgebaut ist. Außerdem gestalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Prof. Ge zusammen eine eigene Webseite und wenden so das Gelernte direkt an. Eltern, die auch wissen wollen, wie das Internet funktioniert, dürfen übrigens während der Vorlesung dabei bleiben.

Die Vorlesung der Kinderuni dauert ca. eine Stunde und kann spontan besucht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnehmen können Kinder ab ca. 8 Jahren. Diese bekommen einen Kinderuni-Studentenausweis beim Besuch der Vorlesung. Für jede Teilnahme an der Kinderuni bekommen die Nachwuchsforschenden einen Stempel. Bei fünf Besuchen dürfen sie sich über eine Kinderuni-Auszeichnung freuen.

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Ein neuer Professor für Wirtschaftsinformatik und Mathematik hat an der Technischen Hochschule Deggendorf seine Arbeit aufgenommen. Dr. Thorsten Matje verstärkt die Fakultät Angewandte Informatik. In der Hochschullandschaft ist er erfahren – er war Professor und Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Digital Business Management an der Hochschule Fresenius in Heidelberg.

Für die THD habe er sich entschieden, weil er hier Fächer unterrichte, von denen er leidenschaftlich begeistert ist. Gerade in grundlegenden Mathematik-Modulen freue er sich, diese Begeisterung für die Inhalte weiterzugeben. Geduldiges Erklären sieht er dabei als seine Stärke: „Ich gebe niemanden auf, der sich nicht selbst aufgegeben hat, und unterstütze jeden auf der Suche nach mathematischer Erleuchtung.“ Das Spannende an mathematischen und statistischen Methoden sind für den studierten Wirtschaftsmathematiker die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Fachgebieten - zum Beispiel in der Volkswirtschaftslehre. Diese spielt für ihn eine herausragende Rolle. Schließlich hat der gebürtige Rheinländer in diesem Fach an der Virginia Tech in Blacksburg, Virginia in den USA promoviert. So kommt es, dass sich Thorsten Matje mit Fragen wie beispielweise „Wie schaffen wir es, menschliche Entscheidungen und Handlungen besser zu erklären?“ beschäftigt. Vor seiner Zeit als Professor war der heute 42-Jährige als IT-Unternehmensberater tätig. In der Freizeit mag er Badminton spielen, Snowboarden und interessiert sich fürs Bierbrauen.

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Ende September besuchten fünfzehn Studierende der Universidad de Concepión Chile (UDEC) für eine Woche die Technische Hochschule Deggendorf (THD). Gemeinsam mit Studierenden der THD aus dem Bereich der Energiewirtschaft nahmen sie an der GROW4Energy Startup Summer School teil. Im Fokus stand die Entwicklung gemeinsamer Ideen und der Austausch von Wissen in Themengebieten wie zum Beispiel Solar, Wind und Hydroenergie, Energie aus Biomasse und E-Mobilität. Außerdem sollte langfristig eine Zusammenarbeit zwischen der UDEC und der THD entstehen sowie der Unternehmergeist in den jeweiligen Regionen gestärkt werden.

Die Studierenden hörten in der GROW4Energy Startup Summer School Vorträge über Themen in den Bereichen Entrepreneurship, Energiewirtschaft und interkulturelle Kommunikation und nahmen an Workshops mit Fokus auf Entwicklung von Startups und Ideen teil. Außerdem gab es Podiumsdiskussionen, ein Pitch Event sowie Exkursionen zu regionalen Energieunternehmen. Organisiert und durchgeführt wurde die GROW4Energy Startup Summer School von Prof. Dr. Javier Valdes, Experte für BigGeoData und Prof. Dr. Thomas Geiß, Leiter des Startup Campus der THD.

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Mit dem Schnupperstudium richtet sich die Technische Hochschule Deggendorf (THD) in den Herbstferien an Schülerinnen und Schüler, die sich gerade Gedanken um Beruf und Studium machen. „Studieren probieren“ ist das Motto – und das soll am 3. November auf dem Deggendorfer Campus möglich sein. Wer die THD an diesem Tag besucht, kann an Vorlesungen teilnehmen, Labore ansehen und sich beraten lassen.

Die Themenpalette ist laut Tanja Peintinger von der Zentralen Studienberatung breit: „Man kann sich beim Schnupperstudium über Vieles klar werden. Wir stellen die Studiengänge vor, sprechen über das Bewerbungsverfahren, das Duale Studium oder die Bedeutung eines Auslandssemesters.“ Außerdem seien die Messestände eine gute Anlaufstände für das persönliche Gespräch. Die Firmen Caverion, Rohde und Schwarz sowie Pfaffinger sind bei der Infomesse zum Beispiel als Ansprechpartner für ein Duales Studium da. Vor allem für Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS sowie ab der 10. Jahrgangsstufe von Gymnasien könnte das Schnupperstudium interessant sein. Sie befinden sich in der entscheidenden Phase der Berufs- und Studienorientierung. Eine Anmeldung zum Schnupperstudium ist nicht notwendig. Auch Eltern sind herzlich willkommen. Alle Infos sind online unter www.th-deg.de/schnupperstudium zu finden.

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Glas ist allgegenwärtig in unserem Alltag. Ob Fensterscheibe, Brille, Spiegel, Trinkgefäß oder die wasserfeste Touch-Oberfläche von Smartphones – es gibt wohl kaum einen Moment, in dem wir nicht offensichtlich Glas wahrnehmen und von Glasprodukten umgeben sind. Und Glas kann noch viel mehr. In der Zahnpasta zum Beispiel verstecken sich oft feinste Glaspartikel, welche die Zähne reparieren sollen. Weil Glas so bedeutend ist, haben die Vereinten Nationen das Jahr 2022 zum Jahr des Glases ausgerufen. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet dazu am Freitag, 21. Oktober um 17 Uhr eine Kinderuni. Alle Neugierigen ab acht Jahren sind herzlich eingeladen. Für die Reise durch die Welt des Glases kommt Prof. Harald Zimmermann vom Technologie Anwender Zentrum Spiegelau nach Deggendorf. Das TAZ Spiegelau ist ein Forschungscampus der THD, der sich ausschließlich mit Glastechnologie befasst.

Die Kinderuni wird organisiert vom MINT-Team der THD und wird im Rahmen des Projekts BayernMINT vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Die Kinder und Jugendlichen können in ihrem Kinderuni-Ausweis Sticker sammeln. Dabei sein lohnt sich, wer sechs Aufkleber gesammelt hat, bekommt eine Medaille verliehen. Die Kinderuni findet am Campus Deggendorf in Raum B.004 statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, weitere Informationen unter www.th-deg.de/kinderuni.

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Mit dem Abschluss der dritten Summer School am Campus Cham konnte das durch Interreg/ETZ geförderte Kooperationsprojekt »Sommer mit Industrie 4.0« der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der Westböhmischen Universität Pilsen erfolgreich beendet werden. Die beiden Projektpartner wurden mit insgesamt 130.000 Euro gefördert.

Insgesamt rund 30 Studierende aus Cham und Pilsen hatten sich an den drei Veranstaltungen, die sowohl am Campus Cham als auch an der Uni in Pilsen stattfanden, beteiligt. Das Themenspektrum, das unter dem Gesamtmotto „Industrie 4.0 – Digitalisierung industrieller Prozesse“ stand, umfasste »Predicitive Maintenance« (Vorausschauende Instandhaltung), »Machine Learning« (Maschinelles Lernen), »Virtual Commissioning« (Virtuelle Inbetriebnahme), »Digital Twins« (Digitaler Zwilling) sowie »Autonomous and Collaborative Robots« (Autonome und kollaborative Robotik). Wie sich an den Bezeichnungen der Themen sehen lässt, wurden die Veranstaltungen komplett in englischer Sprache durchgeführt. „Dadurch“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Firsching vom Campus Cham, „konnte den internationalen Studierenden einerseits die Möglichkeit zum fachlichen Austausch zu ermöglicht werden, aber auch das Sammeln von Erfahrungen in Aktivitäten mit grenzüberscheitender Zusammenarbeit.“

Ein weiterer wichtiger Aspekt neben der reinen Vermittlung von Fachwissen, war die soziale Interaktion der unterschiedlichen Nationen (Tschechien, Deutschland, Indien und Ukraine). Die interkulturelle Zusammenarbeit spielt heute in vielen Hochtechnologie-Projekten eine zunehmend wichtige Rolle. Deshalb stand in diesem Projekt auch die Zusammenarbeit internationaler Expertenteams mit im Vordergrund.

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Seit zwanzig Jahren ist die Technische Hochschule Deggendorf bayernweit auch im Bereich der berufsbegleitenden Weiterbildung führend. 2002 kamen die ersten Ingenieure, Informatiker und Gesundheitsspezialisten nach Deggendorf um „noch einmal die Schulbank zu drücken“. Im Programm „MBA General Management“ beschäftigten sie sich in Wochenend-Vorlesungen mit Themen wie Mitarbeiterführung, Finanzierung und Projektmanagement. Heute umfasst das Portfolio des Weiterbildungszentrums mehr als 30 Weiterbildungsstudiengänge und Hochschul-Zertifikatskurse, denn lebenslanges Lernen, parallel zum Beruf, ist gefragter denn je.

Als eine von mehreren Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr fand nun die Veranstaltung „20 Jahre Akademische Weiterbildung an der THD“ statt. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung ins urige Nothaft-Gewölbe nach Hengersberg, darunter zahlreiche Absolvent:innen und aktuell Studierende aus nah und fern, zum Beispiel aus Deggendorf und Umgebung, aber auch aus anderen Bundesländern wie Niedersachsen, Hessen und Brandenburg. Einer der Gäste ist Absolvent Christian Fenzl. Sein Ausbildungsweg steht exemplarisch für so viele Teilnehmer:innen, die sich im Laufe ihres Berufslebens für eine akademische Weiterbildung entscheiden. Fenzl machte zunächst eine Ausbildung am Bezirkskrankenhaus Mainkofen, danach absolvierte er das Abitur und später ein Diplomstudium. Als Aufgaben und Verantwortungsbereiche im Beruf immer weiter stiegen, entschloss sich der gebürtige Deggendorfer im Jahr 2010 für ein weiteres Studium. „Das MBA-Programm war eine Bereicherung für mein Leben und eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte“, erzählt der Niederbayer bei der Jubiläumsparty und ergänzt: „Das Besondere war für mich die sehr heterogene Teilnehmergruppe. Hier trafen Menschen aus diversen Branchen, mit unterschiedlichen Führungserfahrungen, in verschiedenen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Jahren an Berufserfahrung zusammen.“ Heute ist Christian Fenzl als Direktor für das Bezirkskrankenhaus Landshut und damit für über 530 Beschäftigte verantwortlich.

Alumni-Geschichten wie diese und viel persönlicher Austausch bestimmten die Gespräche beim Jubiläumsabend. Einen Rückblick und Ausblick auf die rasante Entwicklung der THD und ihrer Weiterbildungsprogramme gaben Vizepräsident Prof. Waldemar Berg und Corina Welsch, stellvertretende Leiterin des Zentrums für Akademische Weiterbildung. „Wir sind stolz auf 20 Jahre Wissenstransfer und Lernen mit- und voneinander. Wir sind stolz auf Sie und alle anderen unserer 5.000 Weiterbildungsabsolventinnen und -absolventen, die bewiesen haben, dass sich Weiterbildung und Beruf erfolgreich vereinbaren lassen!“, schloss Welsch ihre Rede.

Bei Live-Musik der Band „Flashback – Hits oft the 80ies“ und verblüffender Close-up-Zauberei von Magic Entertainer Marco Knott war für beste Laune bis spät in die Nacht gesorgt.

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Buntes Treiben am Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD): Am Dienstag, den 4. Oktober nahmen rund 2200 Studierende ihr Studium in Deggendorf und an den Studienstandorten in Cham und Pfarrkirchen auf. Offizielle der Hochschule, der Stadt und der studentischen Einrichtungen begrüßten die Neulinge aufs Herzlichste.

Den Anfang machte Deggendorfs Oberbürgermeister Dr. Christian Moser. Er hieß alle Studierenden in der Stadt Deggendorf herzlich Willkommen und setzte auf Vorfreude: Der Christkindlmarkt in Deggendorf findet in diesem Jahr statt. Die Aussicht auf Glühwein und Plätzchen freute die Anwesenden angesichts der anfangs kühlen Temperaturen sehr. Prof. Waldemar Berg, Vize-Präsident der THD, ermutigte die angehenden Studierenden, ihr Studium ernst und die Chancen und Potentiale an der THD wahrzunehmen. Gleichzeitig sei das Studium eine in persönlicher und sozialer Hinsicht prägende Zeit. Freizeit und Freunde seien ein ebenso wichtiger Teil dieses Lebensabschnitts wie das Lernen. In Deggendorf, einer Stadt mit ausgeprägtem Nachtleben und einem überaus attraktiven Umland, bestünden für all dies die besten Voraussetzungen. Anschließend begrüßten Vertreter der verschiedenen Hochschuleinrichtungen über das Studentenwerk bis hin zu den kirchlichen Hochschulgemeinden die Neulinge in Deggendorf, jeweils in deutscher und englischer Sprache. Ein seit langem gängiges und erforderliches Prozedere an der Deggendorfer Hochschule, denn die Internationalisierungsstrategie der THD trägt weiter Früchte. Mit einem Anteil von 41 Prozent internationalen Studierenden aus 123 Ländern zählt die Technische Hochschule Deggendorf zu den internationalsten Hochschulen Bayerns. Auch der Wachstumskurs hält an. Zum Wintersemester nehmen rund 2200 Studierende ihr Studium an der THD auf. „Diese Zahl wird sich aber noch erhöhen“, weiß Pressesprecher Dr. Jörg Kunz. Es gibt noch eine Reihe offener Immatrikulationen, die erst gezählt werden, wenn die Einschreibung komplett abgeschlossen ist. „Im Gegensatz zu vielen Hochschulen, die deutlich sinkende Anfängerzahlen konstatieren müssen, wird die Zahl der Bewerbungen und Einschreibungen an der THD voraussichtlich konstant bleiben oder sogar leicht ansteigen“, ist sich Kunz sicher. Insgesamt studieren damit gut 8500 Studierende am Campus in Deggendorf sowie den Studienstandorten in Pfarrkirchen und Cham.

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Vor dem Hintergrund der Energiekrise sollen künftig vermehrt erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Eine zentrale Technologie ist dabei die Photovoltaik (PV), welche Strom aus Sonnenstrahlen erzeugt. Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) befasst sich im Rahmen einer Masterarbeit mit der Frage, wie Sonnenenergie in Zukunft noch effizienter genutzt werden kann.

Im Landkreis Rottal-Inn gibt es bereits einige PV-Parks. Die Anlage in Gangkofen ist mit neuartigen bifacialen Modulen ausgestattet. Diese sind besonders, weil sie auch über die Rückseite Strom produzieren und somit noch effizienter sind als herkömmliche Module. Der ECRI-Student Irineu Auccappure geht in seiner Masterarbeit unter Betreuung durch Prof. Dr.-Ing. Matthias Huber der Frage nach, inwieweit bei bifacialen Modulen die Nutzung von Strahlung auf der Rückseite eine Ertragserhöhung bringt. Dafür nimmt er im PV-Park Gangkofen Faktoren wie Aufstellung und Ausrichtung der Module unter die Lupe.

Da eine realistische Messung und Evaluierung im Labor nicht möglich ist, führte Irineu Auccappure den praktischen Teil seiner Masterarbeit vor Ort im PV-Park durch. In einem Experiment deckte er die Rückseiten ausgewählter Module mit Pappe, gestützt von Holzstöcken, ab und verglich die Energieproduktion. Anhand der so gesammelten Daten lässt sich herausfinden, wie die bifacialen Module aufgestellt und ausgerichtet werden, um die Sonnenenergie bestmöglichst zu nutzen. Bei den für das Projekt benötigten Materialien handelt es sich zu hundert Prozent um recycelte Materialien.

Nachhaltigkeit ist für die Betreiber der PV-Anlage das übergeordnete Thema. So produziert der Park mit einer Gesamtleistung von 4.500kWp nicht nur Strom für durchschnittlich ca. 2.500 Haushalte, sondern wurde nach neuesten Standards durch die sunbird energy GmbH geplant und errichtet. Die Geschäftsführung des PV-Park, FinRo®, versucht im Sinne der Nachhaltigkeit bei jeder Mahd auch immer einen Grünstreifen je Reihe stehen zu lassen, damit für die Insekten genug Nahrung vorhanden ist.

Bei der Besichtigung des Versuches der Masterarbeit in dem PV-Park waren sich Prof. Huber vom ECRI, Jan Kiermeier, Geschäftsführer der sunbird energy GmbH und Harald Eder von FinRo® einig, die Kooperation zwischen dem Campus und den Betreibern der Anlage weiterzuführen und auszubauen.

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Tüfteln, hacken, programmieren: Vom 8. bis 23. Oktober finden europaweit Events rund um das Thema Digitalisierung statt. Firmen und Institutionen öffnen ihre Pforten und laden zu den unterschiedlichsten Mitmach-Aktionen ein. So auch die Technische Hochschule Deggendorf (THD), die zusammen mit den MINT-Labs Regensburg e.V. als Regional-Hub die CodeWeek nach Bayern geholt hat.

Los geht‘s in Deggendorf am 11. Oktober. Für das MINT-Team der Hochschule und Vize-Präsident Prof. Waldemar Berg gibt es an diesem Tag doppelten Grund zum Feiern: Gleichzeitig mit dem Startschuss zur CodeWeek an der THD eröffnen die Verantwortlichen auch das neue Schülerlabor der Deggendorfer Hochschule. Damit haben das MINT-Team und alle anderen Akteure der THD noch bessere Möglichkeiten, Schülergruppen an der Hochschule zu begrüßen und zu betreuen. Das Schülerlabor, das einzige Angebot dieser Art zwischen Passau und Regensburg, kommt im Rahmen der CodeWeek gleich voll zum Einsatz. Vormittags haben Schulgruppen ein spannendes Programm aus Programmieren, Schrauben und Löten in den verschiedenen Labors und Fakultäten der THD gebucht. Vom 11. bis 13. Oktober stehen nachmittags von 14 bis 16 Uhr die Türen des neuen Schülerlabors für alle Interessierten offen. Vorbeikommen und Mitmachen ist die Devise, eine Anmeldung ist nicht nötig. Mit der Plattform openrobertalab können in dieser Zeit verschiedene Platinen und Roboter programmiert werden. Mitarbeiterinnen des MINT-Team und studentische Tutorinnen und Tutoren betreuen das Labor und stehen mit Rat und Tat zu Seite. Das Labor befindet sich in Raum G.205, alle Neugierigen ab acht Jahren und junge Erwachsene sind herzlich willkommen. Weitere Informationen zu den Angeboten der THD im Rahmen der CodeWeek unter www.th-deg.de/schule sowie zu den bayernweiten Angeboten unter www.codeweek.bayern.de.

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Die Geschichten von Geflüchteten, die vor Gewalt und Verfolgung bis nach Deggendorf geflohen sind, erzählt das preisgekrönte Videoprojekt NACHBARN. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) kündigt jetzt den dritten Teil der Filmreihe an, die in Kooperation mit dem Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e.V. entstanden ist. Am 19. Oktober feiert der Kurzfilm Premiere im Kapuzinerstadl in Deggendorf. Marcus H. Rosenmüller, renommierter Filmregisseur und Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film München, wird den Abend moderieren.  

Den knapp 30-minütigen Film haben Studierende des Masterkurses Kurzfilm unter Leitung von Prof. Jens Schanze im Sommersemester 2022 produziert. Sie führten dafür Gespräche mit Geflüchteten aus der Ukraine, aus Syrien sowie aus Senegal und Albanien, die sie mit mehreren Kameras aufzeichneten und zu einem Portraitfilm verdichteten.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Publikumsgespräch mit den anwesenden Protagonisten und Filmemacher:innen statt. Regisseur Marcus H. Rosenmüller, der durch den Abend führen wird, ist durch Filme wie „Wer früher stirbt ist länger tot“, „Sommer in Orange“ oder „Trautmann“ bekannt und engagiert sich selbst für die Belange von Geflüchteten, unter anderem im Rahmen des Projekts Bellevue di Monaco in München.

Der Eintritt zur Veranstaltung am 19. Oktober im Kapuzinerstadl ist frei. Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr. Sie findet im Rahmen der Wochen der Begegnung in Deggendorf statt. NACHBARN (2022) wurde gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.  

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Die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft stiftet ab sofort eine Professur im Bereich Wirtschaftsinformatik an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Der Schwerpunkt dieser Professur: Digitale Prüfungsunterstützung und Datenanalyse in der Wirtschaftsprüfung. „Ich bin froh, dass wir mit dieser Professur die Fortentwicklung der Wirtschaftsprüfung, insbesondere auch der Abschlussprüfung, unterstützen“, sagt BDO-Vorständin Andrea Bruckner: „Damit können wir viel für unsere Branche und deren Digitalisierung tun, innovative Prüfungstechnik wissenschaftlich und praxisorientiert stärken“.

Sich durch endlose Aktenberge lesen, stundenlang Seite um Seite umblättern und dann Notizen mit Papier und Bleistift machen? Das war einmal! Heutzutage geht auch in der Wirtschaftsprüfung vieles digital. „Die Wirtschaftsprüfungsbranche verändert sich aktuell sehr stark – und das vor allem durch die Digitalisierung“, sagt Dr. Holger Otte, Vorstandsvorsitzender von BDO. Dank digitaler Technologien wie Datenanalysen oder Künstlicher Intelligenz sei es möglich, ganz anders zu arbeiten. „Insbesondere in der Abschlussprüfung können diese Technologien hilfreich für uns sein Deswegen sollten wir den Einsatz von digitalen Technologien in der Wirtschaftsprüfung so gut wie möglich fördern.“ 

Warum die Professur gerade in Deggendorf angesiedelt ist? „Die Technische Hochschule hat sich unter anderem im Bereich der digitalen Prüfung eine gute Reputation aufgebaut“, berichtet Dr. Otte. Zudem sei BDO schon seit mehr als 20 Jahren in stetigem Kontakt mit der Hochschule, unterstütze immer wieder einzelne Veranstaltungen im Bereich Wirtschaftsinformatik – wie beispielsweise das Deggendorfer Forum. „Diese Professur ist deswegen für uns alle ein wertvoller und folgerichtiger Schritt“, so Otte.

Auch an der THD ist die Freude über die Zusammenarbeit groß: „Diese Professur ist die Krönung unserer Kooperation mit BDO“, sagt Prof. Dr. Georg Herde aus dem Fachbereich Angewandte Informatik der Hochschule und ergänzt: „Mit der Professur – die vielleicht sogar schon ab dem kommenden Sommersemester besetzt werden kann – schlagen wir eine Brücke zwischen dem Audit-Bereich und der Informatik.“

„Wir sind glücklich darüber, dass BDO uns eine solche Stiftungsprofessur ermöglicht“, freut sich auch THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber. „Wir glauben, dass wir – auch mithilfe der Professur – ein Kompetenzzentrum für die Digitalisierung der Wirtschaftsprüfungs-Branche werden und etwas in der gesamten Wirtschaftsprüfungsbranche verändern können“.

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Wie stellen sich die Menschen die Gesundheitsversorgung, Mobilität, Arbeitswelt und Energieversorgung der Zukunft vor? Welche neuen Perspektiven bietet Ostbayern? Wie können wir gemeinsam handeln? Und welche Rolle spielen die Hochschulen dabei? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der TRIOKON 2022, die im Rahmen des ostbayerischen Hochschulverbundes TRIO am 22. September an der Universität Passau stattgefunden hat.

„Progressive Provinz – Mutige Menschen und zukunftsweisende Projekte in Ostbayern“ lautete der Titel der diesjährigen Transferkonferenz TRIOKON. „Wer meint, dass ‚Progressive Provinz‘ ein Widerspruch wäre, kennt Ostbayern nicht“, ist Prof. Dr. Sauer, wissenschaftlicher Leiter des ostbayerischen Hochschulverbunds TRIO, überzeugt. So zeige auch die TRIOKON, dass sich zukunftsweisende Forschung, Innovation und Transfer keineswegs auf Städte und Ballungsräume beschränken, sondern vielmehr Begriffe sind, die auch an den ostbayerischen Hochschulen und Unternehmen gelebt werden. Auch Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, betonte, dass sich Ostbayern in den letzten Jahren zu einer führenden High-Tech-Region entwickelt habe. Gemeinsam mit Hans Schmidt (HWK Niederbayern-Oberpfalz), Klaus Jaschke (IHK Niederbayern) und Prof. Dr. Tomas Sauer widmete er sich auf dem Podium der Frage „Wie machen wir die Provinz progressiv?“

Der Konzertveranstalter und Kulturmanager Till Hofmann gab in seiner Keynote „Gestaltungsfreiheit aushalten“ Einblicke in die Praxis seiner Arbeit im kulturellen Bereich. Er lotete dabei die Chancen und Herausforderungen ländlicher Regionen aus und machte deutlich, wie wichtig es für die Gemeinschaft ist, gemeinsame Räume und (kulturelle) Angebote zu haben. „Die Region ist das, was wir aus ihr machen“, so Hofmann.

Die 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz erhielten in vier Konferenzpanels zu den Themen „Energieversorgung der Zukunft“, „Progressive Gesundheitsversorgung“, „Mobilität im ländlichen Raum“ und „Nachhaltigkeit in der Arbeitswelt“ zahlreiche Impulse aus aktuellen, praxisbezogenen Forschungsprojekten und innovativen Ansätzen aus den ostbayerischen Hochschulen und Unternehmen. In den sich anschließenden Diskussionsrunden stellten sich Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und diskutieren gemeinsam Herausforderungen und Lösungsansätze.

Beim „5 Jahre TRIO Bilanzgespräch“ waren sich Prof. Dr. Ulrich Bartosch (Präsident der Universität Passau), Prof. Dr. Clemens Bulitta (Präsident der OTH Amberg-Weiden), Prof. Dr. Susanne Leist (Vizepräsidentin der Universität Regensburg), Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (Präsident der Hochschule Landshut), Prof. Dr. Peter Sperber (Präsident der TH Deggendorf) und Prof. Dr. Oliver Steffens (Vizepräsident der OTH Regensburg) einig, dass eine noch größere Sichtbarkeit der Hochschulen nach außen sowie eine noch bessere Kommunikation zwischen den Hochschulen zu den zentralen Verdiensten von TRIO gehören. Auch nach dem Projektende wolle man im Netzwerk INDIGO weiter kooperieren und die geknüpften Kontakte nicht einschlafen lassen. „Auch wenn das Projekt TRIO zuende geht, Transfer und Innovation in Ostbayern gehen weiter“, ist sich auch Tomas Sauer sicher.

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Der „Anton Fink Wissenschaftspreis für Künstliche Intelligenz (KI)“, der dieses Jahr erstmals von der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) verliehen wurde, geht 2023 in die zweite Runde. Gewinnen können Einzelpersonen, Startups, Hochschulen, Forschungsinstitute, Stiftungen oder auch Unternehmen. Voraussetzung sind bahnbrechende Leistungen bei der Erforschung, Entwicklung oder praktischen Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, zudem gibt es 1.000 Euro für Abschlussarbeiten als Nachwuchspreis.

„Ein wettbewerbsfähiger Maschinenbau und moderne Dienstleistungen sind Kern unseres Wohlstands“, erklärt Apotheker Anton Fink seine persönliche Motivation, diesen Preis erneut auszuloben. Zudem liege ihm das Thema Medizin besonders am Herzen. „Daher umfasst die aktuelle Ausschreibung auch KI-Anwendungen im Bereich Medizin“, wie Fink erklärt. Mit dem Preis sollen entsprechende digitale Innovationen ausgezeichnet und gefördert werden.

Bewerbungen mit Projekten, Forschungsergebnissen oder Lehrangeboten werden aus Deutschland, Österreich und Tschechien akzeptiert. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2023. Bewerbungen müssen Informationen zu den Projekten, Forschungsergebnissen bzw. Lehrangeboten, einer Skizze der dadurch geschaffenen Innovation und einen Lebenslauf der Bewerbenden beinhalten.

Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in den genannten Ländern. Aber auch Gruppen oder Gesellschaften, die ihren Sitz dort haben. Diese müssen allerdings eine natürliche Person bestimmen, die die Bewerbung vornimmt und verantwortet. Einreichungen werden sowohl in deutscher als auch englischer Sprache akzeptiert.

Prof. Dr. Patrick Glauner, für die Betreuung des Wissenschaftspreises seitens der THD hauptverantwortlich, freut sich über die in diesem Jahr prämierten KI-Innovationen: „Prof. Dr. Jan Schmitt von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt hatte uns mit seiner langjährigen Arbeit zum produktionsnahen Einsatz von flexiblen und präzisen Robotern überzeugt“. Zuden ging der Nachwuchspreis an Sarah Riedmann und Jonas Harb von der Fachhochschule Salzburg. Beide hatten in ihrer Doppel-Masterarbeit eine innovative Leitsteuerung für Produktionssyteme mit Hilfe von »Deep Reinforcement Learning« umgesetzt.

Die Preisverleihung ist für den 11. Mai 2023 in Deggendorf geplant. Zur Jury zählt unter anderem auch der frühere bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler sowie der Stifter Apotheker Anton Fink selbst.

Details zur Ausschreibung stehen unter www.th-deg.de/ki-preis zur Verfügung.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) startete zu Beginn des Jahres das Projekt Health Tour, welches sich der Internationalisierung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Gesundheitstourismus verschrieben hat. Um dieses Projekt voranzutreiben und eine neue Kooperation aufzubauen, besuchte eine Delegation aus Pfarrkirchen die Caucasus International University (CIU) in Tiflis, Georgien.

Im Vordergrund des Besuches stand das gegenseitige Kennenlernen, Netzwerken und Ausloten der künftigen Kooperationsmöglihckeiten gemäß den Schwerpunkten der THD in Forschung un Lehre. Begrüßt wurde die ECRI-Delegation bestehend aus Dekan Prof. Georg Christian Steckenbauer, Prof. Dr. Marcus Herntrei, Dr. Guido Kaufmann und Dr. Viachaslau Nikitsin von Vakhtang Tsivtsivadze, dem Gründer der CIU, Kakhaber Kordzaia, dem Rektor der CIU sowie dem Dekan der CIU School of Business, Giorgi Abashishvili. In kurzen Präsentationen stellte sich der ECRI mit seinem Projekt Health Tour vor und die CIU gab einen Überblick über ihre Institution. Prof. Steckenbauer und Prof. Herntrei hielten jeweils eine Vorlesung zu Themen aus dem Gesundheitstourismus für das wissenschaftliche Personal der CIU.

Im Rahmen des Projektes Health Tour findet von 10. bis 14. Oktober eine Summer School in Pfarrkirchen statt, welche auch von Vertretern der CIU besucht wird. Das Projekt wird von Prof. Dr. Marcus Herntrei vom ECRI geleitet und vereint Partner aus Tschechichen, Ungarn, der Ukraine, Belgien, Kroatien und bald auch aus Georgien. Wichtige Bestandteile des Projektes sind Begegnungen und Austausch auf internationaler Ebene, wie beispielsweise bei der im Oktober stattfindenden Summer School, oder auch durch Mobilität von Lehrpersonal und Studierenden zwischen den Partnern.

Das Projekt Health Tour wird während der Laufzeit von Januar 2022 bis Dezember 2025 umgesetzt und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) über das Programm HAW.International gefördert.  

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI)  bietet mit der Erwachsenen-Uni ein Format für bildungshungrige Erwachsene an. Am 22. September um 17 Uhr findet die nächste Vorlesung der Reihe statt. Das Thema dieses Mal lautet: Klimaschutz geht uns alle an – der ökologische Fußabdruck.

Überall ist die Rede davon, dass wir Menschen die Erde zerstören. Mit der Art, wie wir wirtschaften, konsumieren und uns ihr ermächtigen. Faktisch ist daran vermutlich wenig zu rütteln. Aber hilft uns dieses Bild weiter, wenn es darum geht, den Klimawandel zu stoppen? Dieser Frage geht Prof. Josef Steretzeder in der Erwachsenen-Uni mit einem interaktiven Workshop nach. Zusammen mit den Teilnehmenden ermittelt er den persönlichen ökologischen Fußabdruck, erklärt warum weniger Abfall alleine nicht die Lösung ist und wie ein positives Menschenbild uns im Klimaschutz helfen kann.

Die Erwachsenen-Uni steht allen Interessierten offen, egal welche Vorbildung besteht. Die Vorlesung zum Klimaschutz findet im Sustainability and Innovation Lab Centre (SILC) am Campus in der Max-Breiherr-Straße in Pfarrkirchen statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

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Das International Maglev Board (IMB) hat in Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eine internationale Umfrage im Verkehrswesen zum Thema Hyperloop abgeschlossen. Die Untersuchung analysiert die Branchensicht zu Eignung und Nutzen dieser kontrovers diskutierten Hyperloop-Systeme. An der internationalen Online-Umfrage in 2021 nahmen 1036 Verkehrsexperten und -expertinnen aus 48 Ländern teil. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Umfrage liegen jetzt als Veröffentlichung vor.

Hyperloop-Systeme könnten zukünftig durch ihre geschlossenen Röhrensysteme nicht nur Waren, sondern auch Passagiere mit hoher Geschwindigkeit von einer in die nächste Stadt befördern. Wie realistisch sind solche Konzepte?

Das Ergebnis der Umfrage macht deutlich, dass die Befragten die notwendigen Infrastrukturinvestitionen und den betrieblichen Aufwand als sehr aufwändig einschätzen. Zugleich wird insgesamt der erwartbare ökonomische Nutzen von Hyperloop-Systemen kritisch gesehen. Ein hoher Ressourcenverbrauch wird für Bau und Betrieb erwartet. Bedeutende Betriebsrisiken werden zudem vor allem bei der Sicherheit im Personentransport gesehen. Als eine infrastrukturelle Barriere wird die schwierige Verknüpfbarkeit von Hyperloop-Systemen mit bereits vorhandener Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in urbanen Räumen, gesehen.

Die Hälfte der Befragten hält es trotz der Vorbehalte für sinnvoll, sich auch zukünftig zumindest theoretisch mit Hyperloop-Systemen weiter zu befassen. Eine Minderheit hält Hyperloop-Systeme auch für verkehrlich und ökonomisch sinnvoll. Besonders branchenerfahrene Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Bereich Verkehr äußern starke Bedenken zu Operabilität und Sinnhaftigkeit von Hyperloop-Systemen.

Die Veröffentlichung ist auch als Open Source Dokument erhältlich: https://www.researchgate.net/publication/361189837_Hyperloop_Ergebnisse_einer_internationalen_Umfrage_im_Verkehrswesen_Results_of_an_international_survey_in_the_transport_sector_Rezultaty_mezdunarodnogo_transportnogo_issledovania_v_transportnom_sektor

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Einen Schnupperkurs in Sachen Physik bietet die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit ihrem neuen Physik-Schulprogramm. Klassen ab der neunten Jahrgangsstufe aller Schultypen sind herzlich eingeladen, zwei Stunden lang zu experimentieren und die Labore der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen zu erkunden. Am 10. und 11. November geht das Programm in die zweite Runde, Anmeldungen sind ab jetzt möglich.

„Unser neues Schulprogramm kommt super an“, weiß Andrea Stelzl, Leiterin des MINT-Teams der THD. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen konzipierten das Programm. Sowohl die bereits eingegangenen Anmeldungen für die nächste Runde im Herbst wie auch das Feedback aus der ersten Runde geben Stelzl recht. Insgesamt fünf physikalische Versuche waren damals für die Schülerinnen und Schüler aufgebaut. Hier durfte mit Wasser, Akkustik und Linsen getüftelt werden. Beeindruckt zeigten sich die Besucher an der THD von den Laboren der Fakultät. Sie bekamen einen Einblick in den unterirdischen Lasertunnel sowie in die Welt der optischen Maschinen und Geräte. Einen kollaborativen Roboter lernten die Klassen ebnso kennen wie das Großraumlabor 4.0 der Fakultät, in dem alle Maschinen einer modernen digitalen Fertigung zu finden sind. Zur Entfernungsmessung mittels Laser durften die Schülerinnen und Schüler sogar auf den Dachgarten. „Es ist toll, dass wir mit diesem Programm noch mehr Schülerinnen und Schüler für Technik begeistern können“, freut sich Stelzl. Anmeldungen für die nächste Runde im November sind jederzeit unter mint@th-deg.de möglich, weitere Informationen unter www.th-deg.de/schule.

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Zum 1. September konnte eine weitere Professorenstelle an der Fakultät Angewandte Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erfolgreich besetzt werden. Prof. Dr. Thomas Buchmann, Experte für Software Engineering und modell-getriebene Softwareentwicklung verstärkt ab sofort das weiter wachsende Kollegium der THD.

Der IT-Fachmann blickt auf eine erfolgreiche akademische Karriere an der Universität Bayreuth zurück. Dem Diplom im Fach Mathematik 2002 folgten später Promotion (2010) sowie Habilitation (2017), beides in der Informatik. „Danach habe ich fünf Jahre als Akademischer Rat an der Bayereuther Uni gelehrt und geforscht“, berichtet Buchmann. Aber auch praktische Unternehmenserfahrung bringt der 45-jährige gebürtige Oberpfälzer mit nach Deggendorf. Zwischen Studium und Doktorarbeit war Buchmann bei der Desko GmbH, einem Entwickler von Hardware zum Auslesen von Dokumenten wie Ausweisen, Barcodes, Magnetstreifen- und Chipkarten, beschäftigt. Dort leitete er drei Jahre lang die Abteilung für Softwareentwicklung. Prof. Buchmann, der sich selbst als „ruhig, besonnen, aber auch zielstrebig“ beschreibt, findet besonders die Entwicklungsdynamik der THD interessant. „Das Wachstum, das die Deggendorfer Hochschule vorzuweisen hat“, so der Software-Experte, „ist schon beeindruckend.“ Das habe ihn gereitzt und da wolle er gerne mit an Bord sein, um zukünftig auch seine eigenen weitreichenden Erfahrungen in die Forschung einbringen und in der Lehre beisteuern zu können. 

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Einen Erdbebensimulator bauen und programmieren, einen Roboter zum Hindernisfahren, Tanzen und Singen bringen oder das Spiel „Drei in einer Reihe“ auf eine elektronische Schaltung löten. Darin haben sich Kinder und Jugendliche von Regen bis Osterhofen in den Sommerferien an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) probiert. Die Resonanz auf die „Technikferien“ war laut Ingenieurin Anna Kaiser von der Hochschule sehr gut. Insgesamt haben sich mehr Kinder und Jugendliche für die eintägigen Workshops angemeldet.

Einige Kurse wurden aufgrund der großen Nachfrage mehrfach angeboten. Im Vergleich zu den Vorjahren habe sich das Angebot sogar verdreifacht. Auch immer mehr Mädchen machen mit, sagt Anna Kaiser. Zusammen mit ihren Kolleginnen des MINT-Teams und Studierenden hat sie die 127 Schülerinnen und Schüler, die teilgenommen haben, betreut.
Das nächste Ferienprogramm der Hochschule steht im Herbst an. Alle Ferienprogramme werden zum Beispiel im Newsletter des Vereins Technik für Kinder und im Programmheft der Stadt Deggendorf veröffentlicht. Mit einem Blick auf www.mint-niederbayern.de ist man über das Technik-Bildungsangebot ebenfalls auf dem Laufenden.

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Beim Jahreskolloquium des Bayerischen Wissenschaftsforums – BayWISS am 15. September auf dem Campus der TH Deggendorf dreht sich diesmal alles um das Thema „Urbanität und ländliche Räume – Projekte der bayerischen Hochschulen und Universitäten“.

Wieder einmal wird das Jahreskolloquium einen Blick in die Forschung an bayerischen Universitäten und Hochschulen ermöglichen. Diesmal werden Projekte vorgestellt, die in ganz unterschiedlicher Weise an dem Ziel arbeiten „gleichwertige Lebensverhältnisse“ herzustellen. Da wird es um die Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensverhältnisse durch digitale Teilhabe gehen, die Lehren für Stadt und Land aus der Pandemie für den für Bayern so wichtigen Tourismussektor und natürlich auch zu Fragen der Landnutzung, dem Phänomen der „Zwischenstadt“ und des Flächenverbrauchs. Auch die Energiewende wird eine Rolle spielen und nicht zuletzt die Möglichkeiten, die die EU mit ihren zahlreichen Förderprogrammen zur Angleichung der Lebensverhältnisse bietet. Unsere Keynote Speech wird den Fokus auf die Hochschulen und Universitäten selbst und ihre Bedeutung für die regionale Entwicklung lenken.

Das Jahreskolloquium richtet sich an Professorinnen und Professoren, Doktorandinnen und Doktoranden, Kolleginnen und Kollegen in den elf Verbundkollegs und Arbeitsgruppen von BayWISS und darüber hinaus an alle, die die Arbeit von BayWISS begleiten und sich über den Stand der Forschung zur Entwicklung des städtischen und ländlichen Raums in Bayern informieren wollen.

Zur Anmeldung gelangen Sie über diese Seite:
https://survey.th-deg.de/index.php/317995?lang=de

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Sein Hauptinteresse gilt der Signal- und Bildverarbeitung und am liebsten bewegt der Mann sich an den Schnittstellen zwischen Medizin, Elektrotechnik und Informatik. Die Rede ist von Prof. Dr.-Ing. Markus Mayer, der ab dem 1. September an der Fakultät Angewandte Informatik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) arbeiten wird. Spezialgebiete des neuen Professors sind Informatik und Künstliche Intelligenz.

„Ich bin neugierig und deshalb ist die THD für mich die beste Wahl“, sagt Mayer und ergänzt direkt, dass ihn der Anspruch, in Deggendorf nicht nur forschen zu können, sondern tatsächlich forschen zu sollen, schon gereizt habe. Der 40-jährige Informatiker aus Landshut hat in Erlangen studiert und an der dortigen Friedrich Alexander Universität (FAU) auch promoviert. Er hält zusammen mit Kollegen des Lehrstuhls für Mustererkennung und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) ein eigenes Patent und hat neben der Promotion für eine Vielzahl von anerkannten Fachzeitschriften und Forschungsorganisationen wissenschaftliche Arbeiten auf deren Validität geprüft. An der THD will Mayer in seinen Vorlesungen eines auf gar keinen Fall: „Theorie ohne jegliche Praxisbeispiele herunterbeten.“ Ihm sei wichtig, den Studierenden deutlich zu machen, warum Lehrinhalte für ihr späteres Leben nützlich seien. Außerdem will er durch Förderung von Kreativität auch die Resilienz der Studentinnen und Studenten stärken. „Es soll ein Spielplatz sein, der Informatikinhalte aufgreift und gleichzeitig zum eigenen Denken anregt. Ein gute Mischung von Praxis und Spiel“, wie Mayer es beschreibt.

Der Empfang an der neuen Fakultät sei sehr einladend und freundlich gewesen. Mayer freue sich aber auch auf die interdisziplinären Kontakte, denn er hoffe „an der THD viel über den Tellerrand schauen zu können“. Die besten Lehr- und Forschungsideen würden sich seiner Erfahrung nach oft aus Gesprächen mit fachfremden Kolleginnen und Kollegen ergeben. „Besonders gespannt“, so Mayer, „bin ich auf die Angewandten Gesundheitswissenschaften und die die Angewandten Naturwissenschaften.“

Neben Lehre und Forschung gilt Mayers Interesse der Musik. Er spielt Akkordeon und hat eine eigene Band. Als absoluter Neuling fällt er außerdem gerne mal vom Skateboard. „Die treffendste Beschreibung für mich“, sagt Markus Mayer deshalb, „ist nicht nur neugierig, sondern generalneugierig“.

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Im September beginnen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) die Vorbereitungskurse für Studienanfänger. Erstsemester-Studierende können mit diesem Kursangebot ihr Wissen in Grundlagenfächern auffrischen. Anmeldungen sind jetzt noch möglich.

Die Vorbereitungskurse werden in Fächern wie Buchführung, Mathematik, Physik oder Informatik angeboten. Der Kurs „Studieren mit Erfolg“ vermittelt den angehenden Studierenden praktische Tipps zur persönlichen Organisation des Studienalltags, zur kontinuierlichen Prüfungsvorbereitung und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Das komplette Kursangebot ist im Internet unter www.th-deg.de/vorbereitungskurse einsehbar. Dort können sich Studierende auch direkt online anmelden. Fragen zu den Angeboten beantwortet der Career Service per E-Mail an vorbereitungs-kurse@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615-223.

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Für die Professur „Global Public Health“ konnte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) eine erstklassige Besetzung für sich gewinnen. Seit 1. August hat Dr. Sabine Dittrich die Stelle am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen inne. Ihre Studierenden im Masterstudiengang Global Public Health dürfen sich auf eine Dozentin mit weltweiten Erfahrungen in punkto Gesundheitswesen freuen.

Bunt und neugierig – so schlicht und einfach das Motto von Prof. Dr. Sabine Dittrich. „Von den roten Haaren bis zu meinen Geschichten aus der ganzen Welt – bunt, neugierig, dabei aber zielstrebig und mit Durchsetzungsvermögen. Das beschreibt mich wohl am besten“, sagt Dittrich über sich selbst. Ihre Neugier und harte Arbeit haben sie weit gebracht, bis nach Singapur, England, die Niederlande, Laos und die Schweiz. Nach knapp 20 Jahren im Ausland kehrt die gebürtige Augsburgerin nun nach Bayern zurück. Im Gepäck: jede Menge Erfahrungen in punkto Gesundheitswesen und Forschung. Ihr Fachgebiet bezieht sich darauf, wie Krankheitserreger erkannt, diagnostiziert und im Gesundheitssystem kommuniziert werden. Dabei haben ihre Tätigkeiten in Laos und in Genf die Mikrobiologin am meisten geprägt. In Asien forschte und praktizierte sie am größten staatlichen Krankenhaus des Landes, in Genf saß sie als Expertin am runden Tisch, um globale Gesundheitsentscheidungen mitzutragen. Sie kennt die Systeme von innen und außen. Sabine Dittrich arbeitete mit den weltweit besten Infektionsforschern zusammen, war bei der EU und dem Tropeninstitut in Berlin tätig und pflegt enge Beziehungen zur University of Oxford. Ihre Expertise, ihre Erfahrungen und ihre Netzwerke möchte sie nun an der THD einbringen. „Ich freue mich auf die Studierenden und darauf, gemeinsam mit ihnen zu erarbeiten, wie man bessere Gesundheitssysteme aufbauen kann. Es wird toll, diese nächste Generation auszubilden, um sicher zu stellen, dass alle Menschen weltweit Zugang zu guter Gesundheitsversorgung inklusive neuer Technologien haben“, so die frisch berufene Professorin. An der THD sagen ihr die Kombination aus internationaler Ausrichtung und einem pragmatischen und innovativen Umfeld zu. Ihre Studierenden dürfen von ihr praktische Beispiele und Interaktionen mit Kollegen in internationalen Organisationen sowie viele Diskussionen erwarten. Denn nur wer offen für neue Meinungen und Daten ist, kann wissenschaftlich fundierte Wege gehen, weiß Dr. Sabine Dittrich. Bis die Studierenden Anfang Oktober zurück an die Hochschule kommen, sind die neue Professorin und ihr Hund damit beschäftigt, sich einzuleben und sich an den lokalen Dialekt zu gewöhnen.

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Sein Interesse für die Informatik und langjähriges Forschen im Bereich automatisiertes Fahren haben Dr. Josef Schmid den Weg zum neuen Professor der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) geebnet. Ab 1. September geht es am Studienort Cham für ihn los. Geplant hatte er eine akademische Laufbahn allerdings nicht von Anfang an.

Seine Karriere startete er als gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Dann holte er sein Abitur nach und studierte an der OTH Amberg-Weiden. Nach dem Masterabschluss blieb er der Hochschule als wissenschaftlicher Mitarbeiter treu und trug entscheidend zum Gelingen mehrerer nationaler und europäischer Forschungsprojekte im Bereich autonomes Fahren bei. Bald kristallisierte sich ein Thema für seine Promotion heraus, die im Sommer 2022 ihren erfolgreichen Abschluss gefunden hat. In seiner Dissertation mit dem Thema „Learning-Based Quality of Service Prediction in Cellular Vehicle Communication“ beschäftigte sich Josef Schmid mit der Netzwerkkommunikation automatisierter Fahrzeuge. Hier kann er jetzt als Professor anknüpfen: „Die Kommunikation im Automobilbereich möchte ich bei meiner Forschung weiterverfolgen, aber auch weitere Anwendungsbereiche ins Auge fassen: Dazu zählen die Vernetzung und der Datenaustausch in industriellen Anlagen genauso wie weitere Bereiche der Kommunikation.“ Dabei ist ihm sowohl der Wissenstransfer mit und für Partner aus der Wirtschaft ein großes Anliegen als auch die anwendungsorientierte Ausbildung qualifizierter Fachkräfte für die Region und darüber hinaus in den Bereichen Industrie 4.0, Internet of Things, Informatik und Kommunikation.

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Am 11. November findet zum dritten Mal der DigiHealthDay (DHD) statt. Dem internationalen wissenschaftlichen Symposium gehen zwei weitere Workshops und ein Erasmus+ Blended Intensivprogramm zu Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen voraus. Die Anmeldung zu allen Veranstaltungen der DHD-2022-Serie ist noch möglich. Zudem wird die Einreichungsfrist für wissenschaftliche Abstracts auf den 1. Oktober verlängert.

Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) veranstaltet den DHD bereits zum dritten Mal, dieses Jahr als hybride Veranstaltung (vor Ort und gestreamt). Im Vorfeld des DHD-2022 am 11. November finden im Oktober zwei weitere Workshops zu relevanten Themen im Bereich Digital Health statt. Die Teilnahme an den virtuellen Workshops ist kostenlos und die Anmeldung erfolgt über die offizielle Website: https://th-deg. de/digihealthday

Vor dem DHD-2022 findet vom 7. bis 11. November ein Erasmus+ Blended Intensivprogramm statt. Das Programm mit dem Titel «Explainable and Ethical AI in Healthcare» wird von der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus+ Programms gefördert und wird vom ECRI, der Universität Agder (Norwegen), der Universität Aalborg (Dänemark) und der Technischen Universität Luleå (Schweden) durchgeführt. Interessierte können sich bis zum 1. Oktober per E-Mail an info.digihealth@th-deg. de unter Angabe von Name, Zugehörigkeit / Position und Studiengang (für Studierende) anmelden.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie wissenschaftliche Mitarbeitende können ebenfalls zum DHD-2022 beitragen, indem sie wissenschaftliche Abstracts im Bereich Digital Health beim Veranstaltungskomitee einreichen. Wissenschaftliche Beiträge werden sowohl im Journal of Applied Interdisciplinary Research (JAIR) der THD als auch im Ukrainian Journal of Medical Informatics and Engineering veröffentlicht, um die ukrainischen Kollegen auf dem Gebiet der Digital Health-Forschung zu unterstützen. Darüber hinaus besteht für Studierende die  aussergewöhnliche Möglichkeit, einen Geldpreis für ihr F&E-Projekt einschliesslich Abschlussarbeiten zu Digital Health-Themen zu gewinnen. Die Einreichungsfrist für die wissenschaftlichen Abstracts und die studentischen Arbeiten wird ebenfalls auf den 1. Oktober verlängert. Informationen zu Einreichungen und Kriterien finden Sie auf der offiziellen Website: https://th-deg. de/digihealthday

Die Hauptveranstaltung am 11. November, der DHD-2022, umfasst Plenarsitzungen, wissenschaftliche und studentische Sessions, eine EFMI-Sondersession und eine Podiumsdiskussion. Am internationalen wissenschaftlichen Symposium nehmen Prof. Dipak Kalra (UK), Prof. Bernd Blobel (Deutschland), Prof. Rajendra Gupta (Indien), Prof. Sarah Wamala Andersson (Schweden), Prof. Louise Pape-Haugaard (Dänemark), Prof. Martin Gerdes (Norwegen) und weitere weltbekannte Referentinnen und Referenten teil.

Veranstaltet wird die DHD-2022-Serie vom ECRI in Kooperation mit folgenden Sponsoren und Partnern: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (Stmgp), Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS), International Society for Telemedicine & eHealth (ISfTeH), International Medical Informatics Association (IMIA), European Federation for Medical Informatics (EFMI), Deutsche Gesellschaft für Digitale Medizin e.V. (DGDM). ), Deutsche Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed), Bayerische Telemedizin-Allianz (BTA), Armenische Gesellschaft für Digitale Gesundheit (AADH), Stadt Pfarrkirchen, Russisch-Armenische Universität (RAU), Russische Universität der Völkerfreundschaft (RUDN), National Healthcare University of Ukraine (NHU) und DigitalHealthNews. eu (der Medienpartner).

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Beim Sommerfest des European Campus Rottal-Inn (ECRI) im Juli wurden beim internationalen Kuchenverkauf verschiedene Leckereien verkauft. Die Einnahmen des Kuchenverkaufs wurden nun an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V. übergeben.

Es ist Tradition, dass beim ECRI Sommerfest Kuchen für den guten Zweck verkauft wird und der Erlös einer gemeinnützigen Organisation gespendet wird. Dieses Jahr kamen insgesamt 385 Euro beim Kuchenverkauf zusammen. Campusleiter Prof. Dr. Horst Kunhardt stockte aus eigener Tasche auf 500 Euro auf, welche an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V. gespendet wurden.

Für Josef Hofbauer, den 1. Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V., ist die Spende ein wichtiges Signal und ermöglicht dem Verein, sich für krebskranke Kinder und Dienste, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden, einzusetzen. Darüber hinaus kann mit Hilfe von Spenden auch vielen Familien geholfen werden, die sich aufgrund der Erkrankung in finanzieller Notlage befinden, beispielsweise wenn das Gehalt nicht reicht oder die Eltern aufhören zu arbeiten, um sich um ihr Kind kümmern zu können. Jede Spende, egal wie groß oder klein, wird benötigt und kommt direkt dort an, wo sie gebraucht wird, hebte Hofbauer bei seinem Besuch am Campus hervor. Mit Prof. Kunhardt tauschte er sich ebenfalls über die Palliativ und Hospitzsituation im Rottal und den umliegenden Landkreisen Passau und Deggendorf aus. Der Mangel an Palliativstationen und -hilfe in der Region machen die Arbeit der Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V. umso notwendiger.

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Am European Campus Rottal-Inn (ECRI) beginnen im Oktober wieder zahlreiche junge Menschen ihr Studium. Viele davon kommen aus einem anderen Land und Kulturkreis. Um den kulturellen Austausch zu fördern und den Studierenden die bayerische Kultur näher zu bringen, bietet der ECRI auch dieses Semester wieder das Host Family Programme an. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Das Host Family Programme ermöglicht es internationalen Studierenden auch außerhalb des Campus Kontakte zu knüpfen und die bayerische Kultur und Lebensart kennenzulernen. Dafür stellt die Hochschule den Kontakt zwischen Studierenden und Einheimischen her, die sich dann ungezwungen und beliebig oft treffen. Egal ob zu Kaffe und Kuchen, einem Ausflug in den Biergarten, ein Spieleabend oder gemeinsames Kochen. Möglichkeiten bieten sich viele, um den Studierenden die Gegend und Kultur zu vermitteln.

Vor eventuellen Sprachbarrieren brauchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Host Family Programme keine Angst haben. Die meisten Studierenden können sehr gut Deutsch und freuen sich, ihre Sprachkenntnisse im Gespräch mit Einheimischen anzuwenden. Auch für Einheimische bietet das Host Family Programme die perfekte Gelegenheit, zwanglos Englisch zu sprechen und so den Sprachschatz zu vertiefen. Außerdem lernen sie so das jeweilige Land der Studierenden, seine Bewohner und deren Kultur kennen. Nicht zuletzt werden auch Freundschaften geschlossen und das Miteinander bereichert. Einen kleinen Einblick in das Programm bietet der Podcast der Hochschule, in dem Teilnehmer ihre bisherigen Erfahrungen teilen. Den Podcast finden Sie unter: https://www.th-deg.de/campustalk

Weitere Informationen und das Antragsformular für das Host Family Programme finden sich auf der Website unter www.th-deg.de/hostfamily. Für Fragen steht Andrea Ebertseder per Mail an andrea.ebertseder@th-deg.de oder telefonisch unter 0991/3615 – 8863 zur Verfügung.

Beim Host Family Programme handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation der Technischen Hochschule Deggendorf, die sich der Integration von ausländischen Studierenden verschrieben hat. Am ECRI in Pfarrkirchen startete das Programm erstmals im Wintersemester 2019/20 mit sechs Gastfamlien und zehn Studierenden.

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Mit einer neuen Professur „Künstliche Intelligenz (KI) für Cybersicherheit“ ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Teil des Netzwerks zur KI-Forschung im Rahmen der Hightech Agenda Bayern. Zum 1. August hat Dr. Michael Heigl seine Lehr- und Forschungstätigkeit in dieser Position aufgenommen. KI-befähigte Sicherheitsmechanismen zur Erhöhung der Cybersicherheit von IT-Systemen sollen das Ergebnis seiner Arbeit sein.

Penetration Testing, Maschinelle Lernverfahren und Digitale Forensik nennt Heigl als seine Interessensgebiete: „Indem Cyberattacken simuliert werden, lassen sich Schwachstellen in der IT aufdecken und beheben. Außerdem können IT-Systeme trainiert werden, Cyberangriffe selbst zu erkennen. Und wenn es zu einer Cyberattacke gekommen ist, geht es an die Spurensuche, um mögliche Täter zu überführen.“ Seit seiner Bachelorarbeit beschäftigt Heigl sich mit Cybersicherheit. Schon über sechs Jahre ist er in Forschungsprojekten am Institut ProtectIT tätig, das zur THD gehört. Als Leiter der Arbeitsgruppen „Detection“ und „KI“ hat er am Aufbau des Instituts wesentlich mitgewirkt. Parallel hat er seine Promotion an der Westböhmischen Universität Pilsen abgeschlossen. Er sei ein sehr offener, interessierter und gleichzeitig ehrgeiziger Typ sagt er dabei über sich selbst.

Gründe, an der THD zu bleiben, hat der 30-Jährige viele. Heigl freue sich, als Professor weiter mit dem Team des Instituts ProtectIT zu arbeiten. Die Hochschule wachse und biete mit dem im Aufbau befindlichen Technologietransferzentrum für digitale Sicherheit am Technologie Campus Vilshofen ein perfektes Umfeld. In den beiden Cyber Security Studiengängen, die in Deggendorf angeboten werden, wird er unterrichten. Bereits am Aufbau der Studiengänge habe er mitgewirkt. Sein Engagement für die Cybersicherheit ist hier aber noch nicht zu Ende – er ist im Netzwerk Internet und Digitalisierung Ostbayern (INDIGO) aktiv, speziell an der Kooperationsplattform KI Campus Ostbayern, für die Initiative Artificial Intelligence Regensburg (AIR) sowie im Cluster Mechatronik & Automation. Wer Michael Heigl jetzt als reinen Karrieremenschen einschätzt, liegt allerdings falsch. Zeit mit seiner Familie ist dem zweifachen Familienvater sehr wichtig. Er ist aktiver Feuerwehrler, joggt und dartet sehr gerne.

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Der European Campus Rottal-Inn (ECRI) darf sich über eine Spende des Bezirksverband der niederbayerischen Sparkassen an den Förderverein des ECRI freuen. Der Scheck über 2.500 Euro kommt direkt den Studierenden zugute, denen ab Oktober ein Trinkwasserspender zur Verfügung stehen wird.

Martin Ruhland, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rottal-Inn, überbrachte den Scheck des Bezirksverbands der niederbayerischen Sparkassen. Bei der Übergabe an Michael Fahmüller, den 1. Vorsitzenden des Fördervereins des ECRI, waren auch Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und Hochschulkoordinator Georg Riedl dabei.

Das Geld der Spende fließt in einen Wasserspender am Campus, von dem die Studierenden ab dem kommenden Semester profitieren. Der Wasserspender liefert nicht nur frisches Trinkwasser, sondern zählt mit, wie viele Plastikflaschen gespart werden, indem Studierende ihre Flaschen wiederbefüllen. Mit dem Projekt wird nicht nur anschaulich dargestellt, wie wichtig es ist, auch beim Wasser auf Resourcen zu achten, sondern auch, wie gut die Wasserqualität in Deutschland ist. Für viele Studierende ist trinkbares Wasser aus dem Wasserhahn so unvorstellbar, dass sie auf Wasser aus Plastikflaschen zurückgreifen. Mit einem Projekt zu Trinkwasser will die Hochschule die Studierenden für das Thema sensibilisieren. So wurden beispielsweise an den Wasserhähnen in der Hochschule bereits Schilder mit der Aufschrift „Drinking Water“ angebracht. Dank der Spende des Bezirksverbandes der niederbayerischen Sparkassen, kann dieses Projekt um einen Wasserspender erweitert werden und durch den eingebauten Zähler das Ausmaß für die Umwelt deutlich gemacht und so zur Nachhaltigkeit beigetragen werden.

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Prof. Dr. Dmitry Rychkov, Wissenschaftlicher Leiter am Technologiezentrum kunststoffcampus Bayern in Weißenburg, wurde zum Mitglied des VDE Fachausschusses „Funktionswerkstoffe, Sensoren und Aktoren“ ernannt. Für Prof. Dr. Dmitry Rychkov ist es Auszeichnung und Bestätigung seiner Expertise zugleich. Denn der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) ist eine der größten Technologie-Organisationen Europas. Als einzige Organisation weltweit vereint der VDE dabei Wissenschaft, Standardisierung, Prüfung, Zertifizierung und Anwendungsberatung unter einem Dach. Das VDE Zeichen gilt seit 100 Jahren als Synonym für höchste Sicherheitsstandards und Verbraucherschutz.

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Wie schaffe ich es als Landkreis Regensburg, durch Digitalisierung spürbare Erleichterungen für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen – und wer kann mich dabei unterstützen? Mit dieser Frage beschäftigten sich acht Teams von Studierenden der Fakultät Elektrotechnik und Medientechnik der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) im Rahmen einer Semesterarbeit. Dabei arbeiteten sie gemeinsam mit Mentoren des Landratsamtes Regensburg an dessen Digitalisierungsstrategie mit. Mit sichtbarem Erfolg, denn auch andere Landkreise haben bereits Interesse an vergleichbaren Kooperationen mit der Deggendorfer Hochschule signalisiert. Der Kontakt zu diesem Projekt war ursprünglich über den ostbayerischen Hochschulverbund TRIO entstanden.

Prof. Dr. Helena Liebelt von der Fakultät Angewandte Informatik und Leiterin der Vorlesung »Projektmanagement« ist begeistert: „Für unsere Studierenden war die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Regensburg eine sehr spannende Challenge. Denn echten Kundenkontakt und die Gelegenheit, reale Projekte nachhaltig mitzugestalten, hat man im Studium eher selten.“ Die Ergebnisse der Kooperation seien ganz ausgezeichnet gewesen, was sich auch in den Nachfragen anderer Landkreise spiegele.

Die Digitalisierungsstrategie des Landkreises Regensburg hat viele Herausforderungen und ist vielschichtig. Die digitale Wirtschaftsförderung, die Einführung eines digitalen Energie- und Liegenschaftsmanagements, die Themen Chatbot und Landkreis-App, aber auch Mobilfunkausbau und natürlich IT-Sicherheit gehören laut Harald Hillebrand dazu. Der Referent von Landrätin Tanja Schweiger und Digitalierungskoordinator erklärt, „dass es natürlich ein Ziel ist, den Menschen im Landkreis das Leben leichter zu machen. Wir können Behördengänge reduzieren, analoge Strukturen aufösen und durch effektivere digitale Prozesse verbessern.“ Zweck der Kooperation mit der Deggendorfer Hochschule sei es dabei, die Digitalisierungsstrategie des Landkreises einer tiefergehenden wissenschaftlichen Betrachtung zu unterziehen. Viele Ideen sollten auf den Prüfstand und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. „Am Ende werden wir nur jene weiterverfolgen, die tatsächlich sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar sind“, versichert Hillebrand. So gab es zum Beispiel die Idee einer eigenen Landkreis-App. Aber nach der gemeinsamen Analyse von Mentoren und Studierenden blieb zuletzt die Frage: Wer bitte braucht noch eine weitere App? Die Idee sei deshalb sehr stark in Frage gestellt worden. „Das Budget dafür“, sagt der Digitalisierungkoordinator, „könnte wohl anderweitig sinnvoller eingesetzt werden, zum Beispiel beim Thema Cyber Security, das in der heutigen Zeit immer größeren Raum einnimmt.“ So konnten zusammen mit den THD-Studierenden bei vielen anderen der genannten Themen neue Impulse gesetzt werden. 

Landrätin Tanja Schweiger sieht sich außerdem durch das Feedback der THD bestätigt, dass der Landkreis bei vielen digitalen Themen eine Vorreiterrolle einnehme. Wo notwendig, werde man Kurskorrekturen vornehmen. Erfolgversprechende Wege würden konsequent weiterverfolgt und weitere Umsetzungen ins Visier genommen. Neue Impulse und positive Effekte gab es am Ende der Semesterarbeit aber nicht nur für den Landkreis Regensburg. „Auch die Studierenden haben mächtig profitiert“, weiß die IT-Professorin Liebelt. Neben der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns und den Kundenerfahrungen steht auch die Option, gegebenenfalls gemeinsam begonnene Projekte fortzuführen. Zum Beispiel als Werksstudierende am Landratsamt in Regensburg. Oder in einem der anderen Landkreise, „die alle vor den gleichen großen Aufgaben stehen und ihre Performance mit Hilfe wissenschaftlichen Supports sicherlich optimieren können.“ Da ist sich Liebelt sicher und ergänzt: „Wir stehen jedenfalls bereit. Und unsere Studierenden auch.“

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Im nagelneuen Schülerlabor der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) wurden Ende Juli die Frühstudierenden des Sommersemesters verabschiedet. Zehn Schülerinnen und Schüler der umliegenden Gymnasien nahmen die Herausforderung an, Schule und Hochschule unter einen Hut zu bringen. Und meisterten sie bravourös, wie die Koordinatorinnen vom MINT-Team der THD anlässlich der feierlichen Zertifikatsvergabe betonten.

„Mein Frühstudium war für mich…“ lautete die letze Aufgabenstellung an der Hochschule für die Frühstudis. Am Smartboard des neuen Schülerlabors zeichneten sie ihre Emotionen auf. Diese waren durchweg positiv. „Die Vorlesung Regenerative Energien bei Professor Brotsack war superspannend und sehr modern. Ich habe viel Interessantes und Neues erfahren und hab richtig Lust bekommen, mit dem Thema weiterzumachen“, berichtet Leonhard Seidl vom Comenius Gymnasium Deggendorf. Für ihn war es sein erstes Frühstudiumssemester. Dagegen ist Anna Daiser vom St.-Gotthard-Gymnasium Niederalteich eine alte Häsin unter den Frühstudierenden. Mit fünf Semestern an der THD und das noch vor dem Schulabschluss ist sie absolute Rekordhalterin. Begonnen hatte sie vor drei Jahren mit Vorlesungen in der Fakultät für Angewandte Wirtschaftswissenschaften und tastete sich in den Folgesemestern in Richtung Mathematik und Informatik vor. Die beiden Fachgebiete haben sie so fasziniert, dass sie sie ab Herbst im Bachelor studieren wird.

Das Frühstudium kann von Schülerinnen und Schülern ab der zehnten Jahrgangsstufe genutzt werden, um Interessen zu vertiefen oder zu testen und den Studienalltag am Campus kennenzulernen. Nach den Sommerferien geht es in eine neue Runde – diesmal neu auch am Campus im Cham. Das Kursangebot ist schon online und kann unter www.th-deg.de/fruehstudium eingesehen werden. Das Wintersemester startet am 01. Oktober 2022. Bewerbungen sind ab jetzt bis zum Ende der ersten Schulwoche nach den Sommerferien per E-Mail an fruehstudium@th-deg.de möglich.

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Kürzlich fand am Campus der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) eine Veranstaltung für Unternehmensvertreter und Forschende statt, die über die Fortschritte der Drohnen- und Softwaretechnologie im Bereich der digitalen Inspektion von Gebäuden und Infrastrukturbauwerken informierte. Mit über 120 Teilnehmenden und durchwegs positivem Feedback war die Veranstaltung ein voller Erfolg. 

Unter dem Titel „Digital Inspection: Buildings, Structures, Drones & more“ wurde das moderne und komplexe Thema „Digitale Inspektion am Bau“ von mehreren Seiten umfangreich beleuchtet. So berichteten nach einem Grußwort der Hochschulleitung, vertreten von Prof. Dr. Horst Kunhardt, die Experten des Unternehmens STRUCINSPECT (einem Tochterunternehmen des Weltmarktführers und Herstellers von innovativen Kränen PALFINGER) von den Möglichkeiten der digitalen Bauwerksinspektion im Kontext von Bauwerksdatenmodellierung, kurz BIM, Drohnen und Software. Die Referenten stellten eindrucksvoll mit Hilfe eines praktischen Beispiels einer Autobahnunterführung dar, wie die digitale Inspektion bereits heute in der Praxis durchgeführt werden kann. 

Im Anschluss referierte Louisa Hartmann, Customer Success Expert des Münchner Unternehmens Fairfleet GmbH, über Herausforderungen und Lösungen der Gebäude- und Dachinspektion aus der Luft und stellte viele Praxisbeispiele und praktische Einsatzmöglichkeiten der Drohnentechnologie vor. 

Anschließend gab es noch eine Podiumsdiskussion, bei der neben den Referenten der beiden Impulsvorträge, auch Gründer des Deggendorfer Startups „Squadron“, welches von Studierenden der THD am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen gegründet wurde, zu Wort kamen. Alle waren sich einig, dass der technologische Fortschritt die Prozesse der Aufnahme, der Dokumentation und der Beseitigung von Mängeln um ein Vielfaches schneller und leichter machen kann.  Zum Schluss bestand für anwesende Gäste und Referenten noch die Möglichkeit des informellen Austauschs. 

Die Anzahl von 120 Teilnehmenden an der Veranstaltung zeigt das große Interesse der Branche an der Thematik. Die Initiative zur Veranstaltung entstand durch Hubert Girschitzka, Business Development Partner von STRUCINSPECT in Bayern und Pfarrkirchens Alt-Bürgermeister Georg Riedl. 

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Einst saß er hier selbst im Hörsaal, jetzt kommt er zurück: Nach 18 Jahren Industrieerfahrung bei BMW mit Auslandseinsätzen in China und in den USA wird Dr. Matthias Górka zum 1. September 2022 Professor für „Informations- und Elektrotechnik in der Mechatronik“. Die Professur ist an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) angesiedelt. Dr. Górka wird am Studienstandort Cham lehren und forschen.

Der 37jährige gebürtige Torgauer kehrt gerne nach Ostbayern zurück. Mit der Region verbindet ihn viel, beginnend mit der Berufsausbildung in Dingolfing über das Studium in Deggendorf bis hin zu seiner Arbeit in Regensburg. An der THD kann er sich seinen Forschungsschwerpunkten zu mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in den Warenströmen und der Prozessautomatisierung widmen. Der strukturierte, analytische, offene und hilfsbereite junge Professor freut sich auf die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, lokalen Firmen aber vor allem mit den Studierenden. Sie will er für die THD und den Studienstandort Cham begeistern. Spaß und Teamwork in spannenden Projekten möchte er ihnen ebenso bieten wie einen Einblick in die Wirtschaft und das reale Berufsleben. Und den einen Ratschlag: Ergreift euere Chancen. Vor allem ein Aufenthalt im Ausland, wie er sich für ihn als Entwickler in den USA und als Leiter des Bereichs Entwicklung Hochvoltbatterie und Hochvoltkabelbaum in China ergeben hat, kann er nur jedem ans Herz legen. Die beiden Auslandseinsätze gehören zu den Ereignissen, die sein Berufsleben und ihn am stärksten geprägt haben. Neue, spannende Kulturen kennen zu lernen, aber auch die eigene Kultur besser zu verstehen, ist eine unvergessliche Erfahrung, so Dr. Górka.

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In Niederbayern, der Oberpfalz und Oberösterreich waren Studierende des Studiengangs „Physiotherapie dual mit Schwerpunkt Bewegungswissenschaft“ der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) unterwegs. Ihr Ziel: die Bedeutung von Bewegung im Alltag zeigen. Dazu besuchten sie im Sommersemester verschiedene Einrichtungen, vom Kindergarten bis zur Universität.

Die Studierenden waren in Projektgruppen eingeteilt, die Aufgabenstellung für alle die Gleiche: die Bedeutung von Bewegung im Alltag vor allem in Bezug auf Prävention und Gesundheitsförderung zeigen und Gesundheitskompetenzen diesbezüglich vermitteln. Die Studierenden der THD besuchten Vorschul- sowie Grundschulkinder wie auch Kinder in weiterführenden Schulen. Sie machten sie auf ihr Bewegungs- und Gesundheitsverhalten aufmerksam und klärten über die Bedeutung von Aktivität auf. Am Ende sollten die Kinder selbst die Fachperson ihrer Gesundheit werden. Auch Erzieherinnen und Erzieher, Lehramtsstudierende der Universität Regensburg sowie Auszubildende der Physiotherapie wurden befähigt, selbst zu Experten für Gesundheitsförderung zu werden. Nicht zuletzt gab es Interventionen in Betrieben in Deutschland und Österreich, um die Mitarbeitenden zum Nach- und Umdenken anzuregen. „Trotz derselben Zielstellung und der gemeinsam erworbenen Kenntnisse in den vorangegangenen Semestern entstanden zehn gesundheitsfördernde Projekte in ganz unterschiedlichen Settings, welche doch alle gleichermaßen einen bleibenden Eindruck hinterlassen konnten“, zeigt sich die betreuende Dozentin Prof. Dr. Stephanie Hecht beeindruckt. Von den meisten Einrichtungen kam der Wunsch, diese Intervention auf einer regulären Basis weiterzuführen. Gesundheitsförderung sei ein sehr wichtiges Thema für die Bevölkerung, die Verbreitung dieses Wissens sollte nachhaltig gefördert werden, waren sich alle Teilnehmenden einig.

Folgende Institutionen konnten von den Projekten profitieren: 
St. Josef Kindergarten Geiersthal, Volksschule Aigen-Schlägl, Berufsfachschule Ried im Innkreis, Grundschule Krummennaab, Grundschule St. Martin Deggendorf, Pfarrer-Reindl-Grundschule Unterdietfurt, Österreichische Bundesforste (ÖBf), Kindergarten Andrichsfurt, Regensburger Universitätszentrum für Lehrerbildung (RUL)

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Sie sind nicht nur in Deggendorf die Ersten, sondern in ganz Deutschland: In einer Feierstunde im Alten Rathaus der Stadt verabschiedete die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Ende Juni die Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs Künstliche Intelligenz. Sieben ehemalige Studierende freuten sich über ihre Urkunden aus den Händen von Studiengangskoordinator Prof. Dr. Dr. Heribert Popp und KI-Professor Dr. Patrick Glauner.

Eine besondere Videobotschaft kam von dem größten deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI). Geschäftsführer Prof. Dr. Antonio Krüger ließ es sich nicht nehmen, anlässlich der ersten Ba. KI-Absolventen in Deutschland eigens Grußworte nach Deggendorf zu senden. Er appellierte: Seien Sie sich Ihrer ethischen Verantwortung bewusst und stellen Sie bei Ihren KI-Projekten den Menschen in den Mittelpunkt. Krüger betonte die Schlüsselrolle von Künstlicher Intelligenz für die Zukunft und lobte die TH Deggendorf, dass sie dies schneller als andere Hochschulen erkannt habe und folgerichtig die ersten Absolventinnen und Absolventen verabschieden könne. Der Initiator und Koordinator des Studiengang Prof. Dr. Dr. Heribert Popp gratulierte seinen ehemaligen Studierenden. Er stellte heraus, dass sie mit diesem Zeugnis nicht nur in Deutschland und Europa glänzende Perspektiven hätten. Mit einem Abschluss von der THD, einer der erfolgreichsten Hochschul-Neugründungen Bayerns mit enormem Wachstum, einem überdurchschnittlichen internationalen Anteil und international erfolgreichen Rankings, müssten sie sich auch in den USA nicht verstecken, so Popp.

Künstliche Intelligenz boomt seit einigen Jahren, Fachkräfte sind Mangelware, Bund und Ländern versuchen mit erheblichen Mitteln, das Thema zu fördern. Die Technische Hochschule Deggendorf reagierte schnell und bietet seit 2019 den Bachelor-Studiengang Künstliche Intelligenz an. Zum Start des neuen Studiengangs wurden auch bereits ausgebildete Informatiker aus den verschiedenen Fachrichtungen zugelassen. Sie konnten sich die gängigen Module aus dem Informatik-Studium anrechnen lassen. Zudem arbeiteten alle Studierenden bereits in IT-Berufen, das nötige Praxissemester entfiel ebenfalls. So konnten im Oktober 2021 die ersten Studierenden nach nur zwei Jahren Studienzeit und neben dem Beruf ihr Bachelor-Studium Künstliche Intelligenz an der THD erfolgreich beenden.

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Was heutzutage in einer Minute im Internet passiert, generiert Unmengen an Daten. Diese laufen über Rechenzentren, deren Betrieb rund um die Uhr ausfallfrei sichergestellt werden muss. Dafür sind Expertinnen und Experten mit interdisziplinärem Know How gefragt und vor allem gesucht. Aktuell leidet die Branche an einem Fachkräftemangel. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) kann ab Oktober mit einem Studium im Rechenzentrums-Management Abhilfe schaffen. Und bekommt dabei Unterstützung vom Verband Innovatives Rechenzentrum e.V. (VIRZ).

Das Konzept ist laut Prof. Dr. Helena Liebelt, die den neuen Studiengang „Data-Center Management – Smart Infrastructure Operation“ leitet, bundesweit neu und höchstinnovativ: „Rechenzentren sind im Hintergrund von vielen alltäglichen Situationen notwendig, aber Design, Bau und Betrieb derselben werden bisher nicht gelehrt oder nur bruchstückhaft.“ Mit dem Studiengang Data-Center Management schließt die THD diese Lücke an der Basis und bildet die gebrauchten Fachexperten aus. Der Studiengang wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Verband innovative Rechenzentren konzipiert. Diese Kooperation bringt den Vorteil, dass sich ein Wissensträger der Industrie und späterer Arbeitgeber an der Wissensvermittlung und der Forschung rund um die Rechenzentren beteiligt.

Wer sich für den Studiengang interessiert, findet auf der Webseite der Hochschule weitere Informationen https://www.th-deg.de/dcm-b. Das Online-Bewerberportal der Hochschule ist unter https://www.th-deg.de/bewerbung zu finden.

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Am 15. Juli waren Studierende des Studienganges Healthy and Sustainable Buildings des European Campus Rottal-Inn (ECRI) zusammen mit dem Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Laar auf Exkursion. Sie besuchten die Firma Schlagman Poroton und die Stadt Burghausen.

Die Gruppe startete bei der Firma Schlagman Poroton in Zeilarn. Dort lernten die Studierenden verschiedene Baumaterialien, unter anderem den weltbesten reinmineralischen hochisolierenden Ziegel, kennen. Für die Studierenden waren das Know-how und die Bandbreite an Produkten, sowie die hochmodernen Produktionsanlagen, bei Schlagman Poroton daher besonders interessant. Die Firma lud die Studierenden anschließend zum gemeinsamen Mittagessen in Marktl ein.

Danach ging es für die Gruppe weiter nach Burghausen. Dort tauchten sie auf der längsten Burg der Welt in die mittelalterliche Baukunst ein. Neben den Gebäuden der Burg besuchten die Studierenden auch das Museum mit Rennaissancegemälden der bayerischen Staatsgalerie. Dort diskutierten sie unter anderem die Entwicklung von Perspektiven in Gemälden seit der Renaissance bis heute.

Städteplanung spielt für die Studierenden des Studiengangs Healthy and Sustainable Buildings ebenfalls eine große Rolle. Deshalb erkundete die Gruppe das historische Stadtzentrum und die Grüben als Beispiel einer gut gelungenen Balance zwischen Erhalt der historischen Substanz bei gleichzeitiger moderner Nutzung. Der angrenzende Wöhrsee als innerstädtische und nachhaltige Freizeitoption stand ebenfalls auf dem Programm. Das Interesse der internationalen Studierenden lag während der Exkursion nicht nur auf den Fachthemen. Sie sogen die Informationen über die Entwicklung der bayerischen Kultur ebenfalls auf. Das Wissen über die geschichtliche Entwicklung wie auch der modernen und innovativen Baumaterialien bilden für die Studenten eine wichtige Grundlage für die zukünftige Tätigkeit in bayerischen und deutschen Unternehmen.

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Am 20. Juli machte US-Generalkonsul Timothy E. Liston im Beisein von MdB a.D. Bartholomäus Kalb im Rahmen eines Besuchs im Landkreis Deggendorf auch einen kurzen Abstecher an die dortige Hochschule. Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), berichtete seinen Gästen über die aktuellen Anbindungen der THD an die Vereinigten Staaten.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Generalkonsul vom Silicon Valley Programm der Hochschule und der intensiven Zusammenarbeit der THD mit der Santa Clara University in Kalifornien. „Ein Vorzeigeprojekt in Sachen Ausgründung und vor allem bei der Anstrengung, Innovationen in marktfähige Produkte und Unternehmen zu transformieren“, wie Prof. Sperber betonte. Den Generalkonsul freute es natürlich zu hören, dass amerikanischer Gründer-Spirit und der Kontakt zu erfolgreichen US-Unternehmen auch Start-ups in Niederbayern Rückenwind verleihen könne.

Luft nach oben gebe es laut Sperber noch in der Zahl der Studierenden, die aus den USA nach Deggendorf kommen. Aber die Hochschule sei da sehr aktiv und versuche unter anderem „mit Studiengängen ganz nah an den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit junge Leute zu uns zu locken“, so Sperber. Thematisch reiche das von Gesundheit bis Digitalisierung. Auf umgekehrtem Wege werde das International Office der THD in diesem akademischen Jahr ca. zehn Studierenden Auslandssemster in den Vereinigten Staaten vermitteln können. Leider merke man gerade beim Überseeaustausch zum Teil noch die Covid-Auswirkungen. Dies resultiere (noch) in einer niedrigeren Zahl von Auslandsstudierenden als in den Vorjahren.

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Mitte Juni trafen sich am Technlogie Campus Weißenburg-Gunzenhausen (TCW) bereits zum elften Mal Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um gemeinsam über das Thema Kreislaufwirtschaft zu sprechen. Gastgeber war die Gruppe um das Projekt #DieWirkt. Grundsätzlich war man sich einig darüber, dass die Politik hier deutlich aktiver werden muss, aber auch, dass es ohne ein stärkeres Mittun der Gesellschaft nicht klappen wird.

Alfons Brandl, MdL und Abgeordneter der CSU, wies gleich zu Beginn darauf hin, dass für die Kreislaufwirtschaft das Verständnis aller Beteiligten benötigt werde. „Die Politik“, so Brandl, „muss den rechtlichen Rahmen auf Basis der Nachhaltigkeits-Ziele der Vereinten Nationen schaffen und für die einzelnen Bereiche verständlich herunterbrechen.“ Ein partei- und ressortübergreifender Dialog könne innovative Ideen im Bereich der Kreislaufwirtschaft deutlich schneller auf die Straße bringen. Auch Martin Stümpfig (MdL) von den Grünen sieht angesichts des bereits Anfang Mai erreichten Erdüberlastungstages dringenden Handlungsbedarf: „Weniger Ressourcenverbrauch bedeutet stets weniger CO2-Emissionen. Die Kreislaufwirtschaft kann zur Erreichung unserer Klimaziele einen großen Beitrag leisten.“ Dazu sollten auch die Hochschulen stärker eingebunden werden. Sie könnten durch gute Wissenschaftskommunikation ein besseres Verständnis der komplexen Problematik in der Bevölkerung fördern.

Mit dem Blick auf die Verpackungen alleine ist es aber nicht getan. Zum ökologischen Fußabdruck zählen außerdem Energieverbrauch der Herstellung, Transportgewicht, oder der Recyclingaufwand. „Die öffentliche Hand und die Industrie“, erklärt Michael Weigelt, Geschäftsführer GKV/TecPart e.V., „ist gefordert, entsprechende Kreisläufe zu etablieren.“ CO2-günstige Produkte und Werkstoffe müssten möglichst lang im Kreislauf gehalten werden. Jedoch fehlten allein für Deutschland mindestens 1,5 Millionen Tonnen für die Wiederverwendung aufbereitetes Material. Woher diese sogenannten Rezyklate kommen sollen, bleibe eine offene Frage. „Eine wesentliche Voraussetzung, um dieses Problem abzumildern, ist die Reduzierung von Mischabfällen, in denen sich viele hochwertige Kunststoffe befinden“, so Weigelt weiter.

Ohne Zweifel müsse bereits in der Entwicklung von Produkten ein auf lange Lebensdauer orientiertes Design zur Anwendung kommen. Klebeverbindungen müssten generell reduziert werden. Passende Standards und auch ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen gebe es dafür allerdings noch nicht. Auch wäre mehr Offenheit der Gesellschaft gegenüber anderen Formen der Nutzung zu begrüßen. Sharing-Modelle zum Beispiel. Bei verbraucherrelevanten Themen rund um Bio-Kunststoffe und deren Abgrenzung zu (industriell) biologisch abbaubaren Kunststoffen besteht nach Meinung der Experten und Teilnehmenden noch deutlicher Aufklärungsbedarf.

Viel Zeit bleibt nicht, wenn wir als Gesellschaft im Hinblick auf die Begrenzung der Erderwärmung den Umweltschutz bzw. Klimaschutz in den Vordergrund stellen wollen. Für Michael Weigelt nur eine rhetorische Frage: „Wir müssen uns jetzt ums Klima kümmern, aufräumen können wir später noch.“ Der Fokus solle deshalb auf die CO2-Bilanzen bei den Produkten gelegt werden. Ein digitaler Produktpass könne in diesem Kontext ein wichtiges Steuerungselement der Politik sein.

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Zwei der derzeit schnellsten Supercomputer Deutschlands befinden sich in Rechenzentren bei München. Zuständig für die Hochleistungsrechner sind das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) und die Max-Planck-Gesellschaft. Sie haben Studierenden der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) jetzt einen seltenen Blick hinter die Kulissen gewährt.

Die Studierenden des Masterstudiengangs High-Performance Computing/Quanten-Computing durften bei der Exkursion nach Garching die Supercomputer beider Rechenzentren aus der Nähe betrachten. „SuperMuc-NG“ und „Raven&Raven“ stehen auf Platz 2 bzw. Platz 5 der schnellsten Supercomputer Deutschlands. „SuperMuc-NG“ des Leibniz-Rechenzentrums ist weltweit sogar auf Platz 26 der schnellsten Computer gelistet.

Von den Wissenschaftlern des Leibniz-Rechenzentrums und der Max-Planck-Gesellschaft erfuhren die Studierenden mehr über Infrastruktur und Betrieb dieser Hochleistungsrechenzentren - von der Hardware bis zur Software über Sicherheitsmaßnahmen bis hin zur Forschung und ausgeführten Dienstleistungen. Beeindruckend sei laut Prof. Dr. Rui Li und Prof. Dr. Peter Faber der erste Blick in den Supercomputer „SuperMuc-NG“ gewesen. Auch das Energie- und Kühlsystem habe die Gruppe besonders interessiert. Insbesondere mit Blick auf das Thema Nachhaltigkeit. Fragen beantworteten die Gastgeber ausführlich. Überrascht war die Besuchergruppe, dass sogar Grundwasser aus den Isarauen zum Kühlen der Rechenzentren genutzt wird.

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Auch wenn es wahrscheinlich anders vermutet wird, für Hochschul-Startups ist es oft schwierig, Mitstreiter für den Aufbau ihres Business zu finden. Das haben Gründerberater:innen der Hochschulen und Unis in Deggendorf, Passau, Landshut, Regensburg und Amberg-Weiden festgestellt und wollen gemeinsam Abhilfe schaffen. Eine Lösung sehen sie in hochschulübergreifenden Talent-Matching-Events. Unter dem Motto „Startups meet Students“ fand am 7. Juli die erste Online-Veranstaltung dazu statt.

Durch die Zusammenarbeit der Hochschulen erhöht sich für die Startups die Chance, das passende Team-Mitglied zu finden. Sie können sich vor einem größeren Publikum präsentieren und treffen auf Studierende aus noch mehr Fachrichtungen. Insgesamt acht ausgewählte Startup-Teams stellten ihr Gründungsvorhaben beim ersten Talent-Matching-Event in 3-Minuten-Pitches vor und sind danach auf ihre vakanten Positionen eingegangen. Gesucht sind Mitgründer:innen, festangestellte Teammitglieder, Abschlussarbeiten, Werkstudierende oder Praktikant:innen. Rund 85 Studierende nahmen an der Veranstaltung teil. Nach den Pitches konnten sie die angehenden Gründer:innen in Kleingruppen und persönlicher Atmosphäre kennenlernen.

Das Talent-Matching-Event wurde dieses Mal vom Startup Campus der THD gemeinsam mit der Hochschule Landshut, der Universität Passau sowie des O/HUBs (Universität Regensburg, OTH Regensburg und OTH Amberg-Weiden) ausgerichtet. Alle Beteiligten können sich vorstellen, weitere Termine im Wechsel an jeder Hochschule durchzuführen.

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Der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) ist es gelungen, Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Grundlagenforschung an schwarzem Hautkrebs einzuwerben. Prof. Dr. Melanie Kappelmann-Fenzl forscht an den molekularen Grundlagen des schwarzen Hautkrebses. Mit besonderem Augenmerk verfolgt sie, die fehlgeleitete Aktivierung in Tumoren zu entschlüsseln, also warum sich ein Muttermal krankhaft verändert. In Zukunft könnte darauf aufbauend eine individualisierte Diagnostik und Therapie für Betroffene abgeleitet werden.

Personalisierte Medizin und hochinnovative Therapieansätze finden seit Jahren Eingang in die Behandlung von Krebserkrankungen. Eine intensive, interdisziplinäre Grundlagenforschung ist dafür nötig. Sie soll aufdecken, was in den Tumorzellen passiert und die komplexen Zusammenhänge immer detaillierter darlegen. Das ist, was Melanie Kappelmann-Fenzl mit Hilfe von bioinformatischen Daten tut. In den nächsten drei Jahren kann sie dank der Deutschen Forschungsgemeinschaft ihr Team personell verstärken und hat in der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg einen Kooperationspartner gefunden. Die Vision von Kappelmann-Fenzl ist klar: „Diese nun auch in Deggendorf geförderte Grundlagenforschung schafft hoffentlich ein besseres Verständnis und zeigt vielleicht Ansätze für eine individualisierte Diagnostik und Therapie auf, die unter anderem im Rahmen des Medizincampus in Niederbayern entsprechend Wirkung in der Gesundheitsversorgung in der Region entfalten kann.“ Mit Hilfe der von der DFG bereitgestellten Finanzmittel kann auch die akademische Ausbildung an der THD  in diese Richtung vertieft werden. Voraussichtlich Ende 2022 soll es eine Promotionsstelle in der Bioinformatik dafür geben. Bereits seit 2019 arbeitet Melanie Kappelmann-Fenzl an der Ausbildung von Datenanalysten im Rahmen des Masterstudiengangs Life Science Informatics.

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Prof. Peter Schmieder wurde am 28. Juni in Florenz als „Male Entrepreneurial Leader of the Year“ ausgezeichnet. Für den Leiter des Bayerischen Innovations Transformations Zentrum (BITZ) Oberschneiding ist es der Lohn für mehr als zehn Jahre harter Arbeit im Feld der Unternehmensgründung. Mit seinem Silicon Valley Programm hat Schmieder somit Geschichte geschrieben. In Niederbayern und für die Technische Hochschule Deggendorf (THD).

Bester Anführer für Gründer und junge Unternehmen in Europa. Überglücklich nahm Prof. Peter Schmieder seine Siegertrophäe entgegen, als sein Name als letztes und somit als Gewinnername von Prof. Dr. Thorsten Kliewe, Chairman der ACEEU (Accreditation Council for Entrepreneurial and Engaged Universities), genannt wurde. Eine hochkarätige, 60-köpfige Jury hatte die Entscheidung getroffen. „Die Konkurrenz war mit renomierten Mitbewerbern aus den anderen Ländern wirklich stark. Ich habe es natürlich gehofft, aber trotzdem nicht gedacht, dass mein Team und ich am Ende tatsächlich ganz vorne landen werden“, freute sich Schmieder „unbandig“ über den Triple-E-Titel. „Dies ist eine Auszeichnung für uns alle in Oberschneiding und für die Silicon Valley School. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Die drei „E“ des Preises stehen überigens für Entrepreneurship, Engagement und Education, also für Unternehmertum, Engagement und Bildung.

Der Triple-E-Award soll die Aufmerksamkeit auf eine notwendige Transformation an Hochschulen und Universitäten im europäischen Raum richten. „Wir sind in Deutschland sehr findig, was neue Technologien angeht. Aber wenn Dinge im Labor funktionieren, dann ist für uns oft Schluss. Die Vermarktung so einer Idee überlassen wir anderen und widmen uns stattdessen lieber wieder neuen Problemen“, erklärt Schmieder das Dilemma an unseren Hochschulen. An den berühmten US-Universitäten ist das anders. Dort sollen die Forschenden ein paar Schritte weiter gehen. Aus der Idee soll ein Produkt werden, das Produkt soll auf große Märke skaliert werden und so Nutzen für viele Menschen entfalten. Und natürlich auch Profit für diejenigen, die es entdeckt, entwickelt und auf den Markt gebracht haben. Genau diese erfolgreiche, amerikanische Herangehensweise schult das Silicon Valley Programm des THD-Professors und ist Markenkern des BITZ in Oberschneiding.

Für Schmieder ist der Gewinn des Triple-E Awards Wasser auf seine Mühlen: „Unser Silicon Valley Programm steigert das unternehmerische Potential regionaler Wirtschafts- und Managementteams. Und zwar durch einen wissenschaftlich fundierten, kontinuierlichen und begleiteten Prozess.“ Genau dafür sei man nun ausgezeichnet worden. Für den THD-Professor ist die Sache klar. Er will das Beste aus zwei Welten: „Deutsche Erfindungsgabe und Silicon-Valley-Mindset.“

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Im mittlerweile 15. Deggendorfer Akustik-Seminar präsentierten Ende Juni sechs Fachreferenten, wie moderne Technik den Klang von Produkten und Fahrzeugen optimieren und die Lärmbelastung in unserer Umwelt reduzieren kann. Die wissenschaftliche Vortragsreihe im Studiengang Medientechnik gab Fachleuten, aber auch Studierenden Einblick in akustische Anwendungen und zeigte aktuelle Forschungsergebnisse auf. Der Fokus der diesjährigen Tagung lag auf „Akustischen Anwendungen und deren Optimierungen“.

Leiser und angenehmer – so soll unsere Umwelt klanglich gestaltet sein. Tagungsleiter Prof. Dr.-Ing. Gerhard Krump erklärt die Aktualität des Themas: „Eine bessere Akustik von Produkten ist ein Wettbewerbsvorteil. Vor allem hilft sie aber, unsere von Lärm geprägte Arbeitswelt leiser und angenehmer zu gestalten und Hörschädigungen zu vermeiden.“ Unerwünschte Geräusche an einem Gerät oder im Raum können zum Beispel durch akustische Kameras sichtbar gemacht werden. Schallabsorber können unerwünschte Geräusche reduzieren. Laut Prof. Dr.-Ing. Jörn Hübelt, Hochschule Mittweida und AED, Dresden wird ihre Anwendung im Straßenbau, Hausbau, in Industrieanlagen oder Produkten weiter optimiert. Besonders häufig wurden während der Tagung Audiosysteme und Klangwelten von Fahrzeugen erwähnt. Die Referenten erklärten, wie Innen- und Außensound von Elektrofahrzeugen mit Hilfe von spezieller Digitaltechnik sowohl für die Fahrzeuginsassen, aber auch für Passanten verbessert wird. Elektrofahrzeuge und moderne Schienenverkehrsmittel waren zwei Beispiele dafür.

Neben den Vorträgen konnten die Teilnehmer in zwei Demofahrzeugen am Campus und in Vorführungen einen Eindruck über die akustischen Anwendungen gewinnen.

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Nach zwei Jahren coronabedingter Abstinenz fand am 08. Juli die 43. Fußballmeisterschaft der Bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) statt. Insgesamt zehn Hochschulen entsandten die besten Fußballerinnen und Fußballer unter ihren Angestellten zum Turnier nach Landshut, dem diesjährigen Ausrichter.

Angeführt von Teamkapitän Alexander Zitt erkämpften sich die Fußballer der THD in einer von zwei Fünfergruppen bravourös den ersten Platz. Auch im darauffolgenden Halbfinal-Spiel gegen die Verbundmannschaft der Hochschulen Kempten und Ansbach gingen die THD-Kicker mit 3:2 als Sieger vom Feld und sicherten sich dadurch den Einzug ins Finale. Dort schrammte man in einem spannenden Match gegen die Mannen der OTH Regensburg nur knapp an der Sensation vorbei. Die Oberpfälzer entschieden das Spiel am Ende verdient mit 5:3 für sich. Dennoch bitter für die Fußballer der THD, weil diese in der Gruppenphase noch mit 2:1 die Oberhand über den späteren Turniersieger behalten hatten. Nichtsdestotrotz überwog am Ende des Tages die Freude über den Gewinn der Vizemeisterschaft sowie des geteilten Titels des Torschützenkönigs für Christian Ebner.

Ein großer Dank gilt dem Organisationsteam der Hochschule Landshut. Dieses hatte auch abseits des Turniers für ein großartiges Rahmenprogramm mit verschiedensten Aktivitäten gesorgt. So konnten sich beispielsweise auch die mitgereisten Anhängerinnen und Anhänger der THD-Fußballer beim Torwandschießen beweisen und den einen oder anderen Treffer landen. Abgerundet wurde der rundum gelungene Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließender Siegerehrung in der Mensa der Hochschule Landshut.

Gemäß dem Motto »Nach dem Spiel ist vor dem Spiel« waren sich alle Beteiligten der THD bereits nach dem Abpfiff einig, das gemeinsame Training im Rahmen des Betriebssports weiterzuführen, um auch bei der kommenden Fußballmeisterschaft der Bayerischen Hochschulen wieder eine gute Rolle spielen zu können.

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Am Samstag, 09. Juli fand nach zweijähriger Pause wieder ein Sommerfest am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen statt. Das Event zog sowohl kleine als auch große Besucher, Studierende als auch Einheimische an, die alle auf ihre Kosten kamen.

Nach der offiziellen Begrüßung der Gäste durch Dekan Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer und den 2. Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen, Hermann Gaßner, fanden sich die kleinen Besucher gleich zur Kinderuni ein. Das Thema dieses Mal waren optische Täuschungen und warum wir sehen was nicht ist. Die größeren Besucher machten den Menschenkicker unsicher und versuchten sich gegen die 1. Mannschaft der TuS Pfarrkirchen e.V.. Beim Spielecafé der Generationen spielten dann alle zusammen in bunt gemischten Teams.

Wer mehr über den Campus lernen wollte, konnte bei den Open Labs spannende Experimente verfolgen, den Laboringenieuren Fragen stellen und auch selbst experimentieren. In den beiden Campusführungen lernten die Besucher nicht nur mehr über den ECRI, die Studierenden, die Schwerpunkte und die Geschichte des internationalen Campus im niederbayerischen Pfarrkirchen, sondern machten auch Halt in allen Laboren, der Bibliothek und der Mensa. Dort wurde mit internationalen Gerichten und Eis bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Wer anschließend noch Lust auf eine süße Nachspeise hatte, konnte aus verschiedenen internationalen Kuchen wählen. Der Erlös des Kuchenverkaufs wird auch dieses Jahr wieder gespendet und kommt der Kinderkrebshilfe Rottal-Inn e.V. zu. Das Lazy Cat sorgte mit seinem Catmobil für verschiedene Kaffeespezialitäten und Aperitifs.

Abends spielte die ECRI-Band, wegen der bevorstehenden Prüfungsphase in kleiner Besetzung, und heizte dem Publikum im Festzelt ein. Das Studierenden-Duo spielte eine bunte Mischung aus bekannten Songs, die zum Mitsingen einluden. Anschließend legte die Band Pinja Daunen mit einer Mischung aus Ska, Rock und Indie noch eine Schippe drauf und brachte das Zelt zum Beben. Nach einigen Zugaben und fast zwei Stunden Spielzeit schlossen Pinja Daunen mit ihrem letzten Song das Sommerfest 2022 des ECRI. Die Studierenden waren von den Musikern so begeistert, dass sie spontan die Bühne stürmten, um ein gemeinsames Foto zu machen.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) hat sich der Initiative „OHA!-Ostbayern handelt“ angeschlossen. Der Verein mit Sitz in Regensburg setzt sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein.

Ende Juni haben Hochschulpräsident Prof. Dr. Peter Sperber und der erste Vorsitzende des Vereins Eduard B. Wagner eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das gemeinsame Ziel ist die Förderung einer klimaneutralen und nachhaltigen Gesellschaft. Dabei unterstützen die Kooperationspartner unter anderem Unternehmen, die eine Vorreiter- und Vorbildfunktion in Klimaneutralität und Nachhaltigkeit einnehmen sowie Unternehmen, die sich auf den Weg hin zu nachhaltigerem Wirtschaften machen wollen.

Die THD hat 2016 die AG nachhaltige Entwicklung gegründet und damit Aktivitäten und Bemühungen rund um das Thema Nachhaltigkeit das erste Mal formal festgehalten. Im Jahr 2021 bestellte die Hochschule Prof. Dr. Michael Laar zum Nachhaltigkeitsbeauftragten und verankert das Thema offiziell in der Hochschulstruktur. Seit Oktober 2021 erarbeitet Michael Laar mit Vertretern acht deutscher Hochschulen praxistaugliche Interventionsstrategien und Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung. Diese sollen sich explizit an Hochschulen für angewandte Wissenschaften richten.

In Deggendorf existieren Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Umweltingenieurwesen sowie in Pfarrkirchen am European Campus Rottal-Inn der Masterstudiengang „Nachhaltige und gesunde Gebäude“. Ferner weist der Nachhaltigkeitscampus in Pfarrkirchen ein Nachhaltigkeitslabor auf, in dem Studierende verschiedener Fachrichtungen sich mit dem komplemen Thema der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit auseinandersetzen.

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Am 7. Juli traf sich der Förderverein der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) zu seiner alljährlichen Versammlung. Neben den routinemäßigen Tätigkeits- und Kassenberichten wurde auch die Vorstandschaft neu gewählt. Mit Dr. Klaus-Dieter Gloe wurde ein langjähriges Vorstandsmitglied verabschiedet. Neu in den Vorstand gewählt wurde der Geschäftsführer der KERMI GmbH, Dipl.-Ing. Alexander Kaiß.

Die größte Unterstützung legte der Förderverein 2021 in die Einrichtung und Etablierung der neuen Fakultät Angewandte Informatik (AI). Knapp 70.000 Euro wurden hier investiert. Aber auch verschiedene Studierenden-Projekte wurden mit rund 20.000 Euro unterstützt. Was dem Förderverein ein wenig Kopfzerbrechen bereitet, ist die Zahl seiner Mitglieder. „Seit 2015“, erklärt der 1. Vorsitzende, Prof. Dr. Rolf Bank, „verzeichnen wir bedauerlicherweise einen leichten, aber dennoch kontinuierlichen Rückgang unserer Mitglieder.“ An einer Umkehr dieses Trends wolle man in Zukunft verstärkt arbeiten. Schließlich sei die Hochschule ein relevanter Faktor in der Region und ohne die Unterstützung des Fördervereins wären einzelne wichtige Projekte nicht mehr umsetzbar. Der Förderverein sei außerdem eine Art von Teilhabe der Gesellschaft an Bildung und Forschung in Ostbayern. Über die Entwicklung der Hochschule in den letzten beiden Jahren berichtete THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber. Eine Zeit, die natürlich vor allem durch die Pandemie geprägt wurde. Mit einem großen Sprung nach vorne in Sachen Digitalisierung der Lehre, mit zwei neuen Campi in Plattling und Oberschneiding plus einem weiteren Campus in Vilshofen (Eröffnung im Herbst 2022) sowie mit sechs neuen Studiengängen im letzten Wintersemester konnten jedoch einige wichtige Meilensteine gesetzt werden. Das gilt auch für die Fakultät AI.

Daran knüpfte dann auch der Impulsvortrag von Prof. Dr. Helena Liebelt zu Chancen und Risiken der Digitalisierung an. Die THD-Professorin thematisierte zugleich die Leistungen der Hochschule auf diesem Feld. Die Wissenschaft liefere wertvolle Beiträge in der Lehre, der Umsetzung und der Forschung. Ein Hauptproblem der Wirtschaft: der enorme Mangel an Fachkräften in sämtlichen IT-Berufen. Liebelt verwies in diesem Zusammenhang auf fünf THD-Bachelorstudiengänge, die sich mit Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz, Cyber Security oder auch Wirtschaftsinformatik beschäftigen. Dazu kommen weitere drei Master-Studiengänge und auch das Thema High-Performance-Computing, also Quanten-Computing. Das Investment – nicht nur der Bayerischen Staatsregierung mit seiner High-Tech-Agenda – sondern eben auch des THD-Fördervereins ist also bestens angelegt in die Zukunft junger Menschen und in die Region.

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Um die Gesundheit von Pflegenden geht es der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und der BKK ProVita. Gemeinsam wollen sie den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Pflegeeinrichtungen stärken und bieten im Herbst dieses Jahres 15 kostenlose Ausbildungsplätze im Rahmen des Projekts NAGESIP „Nachhaltiger Arbeitsschutz, Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflege“ an. Sie treffen damit nicht nur Forderungen der Politik nach Entlastung der Pflege. Noch viel wichtiger, für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Pflege ergibt das Angebot der Hochschule und der Krankenkasse eine deutliche Win-Win-Situation.

Jasmin Lerach, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der THD, erklärt das genauer: „Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen darf nicht nur Pflicht sein. Pflegeeinrichtungen können ihre Arbeit nachhaltig verändern durch agile Strukturen, Partizipation und Verantwortung. Wir bilden Personen aus, die diesen Veränderungsprozess im Betrieb koordinieren und dauerhaft begleiten können.“ Die Ausbildung startet im Oktober. Sie findet fast ausschließlich virtuell statt, so dass eine Teilnahme aus dem gesamten deutschsprachigen Raum möglich ist. Über eine Dauer von zwei Jahren lernen die potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Handwerkszeug und die Methodik. Sechs Ausbildungsmodule mit je einem Ganztagestermin und zwei Abendterminen alle sechs Wochen sind vorgesehen. Die ausgebildeten Koordinatoren und Koordinatorinnen werden danach ein halbes Jahr bei der Implementierung des Gelernten im Betrieb unterstützt sowie ein weiteres Jahr in der Betreuung von Einzelprojekten.

Am 18. und 27. Juli findet jeweils um 18 Uhr ein virtueller Informationstermin statt. Anmeldungen nimmt Jasmin Lerach per E-Mail an jasmin.lerach@th-deg.de entgegen.

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Am 8. Juli trafen sich in Deggendorf die Präsidenten der ostbayerischen Universitäten und Hochschulen, um die Fortführung ihrer Zusammenarbeit im Netzwerk INDIGO zu beschließen. Hierfür wurde ein Rahmenvertrag zwischen der OTH Amberg-Weiden, der TH Deggendorf, der Hochschule Landshut, den Universitäten Passau und Regensburg sowie der OTH Regensburg geschlossen. Die Fortführung der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit im Netzwerk wurde so manifestiert.

Das Netzwerk INDIGO fördert seit seiner Gründung im Jahr 2014 das gemeinsame Wirken von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Ostbayern. Im Zentrum steht dabei vor allem das große Themenfeld der Digitalisierung. „Die Bündelung wissenschaftlicher Kompetenzen“, so THD-Präsident und Sprecher des INDIGO-Direktoriums Prof. Dr. Peter Sperber, „war Grundlage neuer Kooperationen innerhalb des Netzwerks und auch mit Akteuren der Wirtschaft.“ Außerdem konnte man erfolgreich gemeinsame Förderanträge stellen.

Aktuell kooperieren die Hochschulen insbesondere zu Themen der künstlichen Intelligenz. Hierzu wurde Mitte 2020 die Initiative des »KI Campus Ostbayern« (KICO) gegründet. Der KICO macht als Plattform aktuelles Wissen zugänglich und vermittelt Ansprechpartnerinnen und -partner aus dem regionalen KI-Netzwerk. „So initiiert der KI Campus neue Kooperationen“, erläutert Sperber, „und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.“ Vornehmliches Ziel des Netzwerks INDIGO sei die dauerhafte Stärkung der Region Ostbayern als exzellenter Wissenschaftsstandort, aber auch als Ort von leistungsstarken und erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen. Die enge Verzahnung von angewandter Forschung mit universitärer Grundlagenforschung biete hierfür eine ausgezeichnete Basis.

Deshalb werden die sechs Hochschulen in Ostbayern auch zukünftig auf das INDIGO Netzwerk setzen. Neben bereits bestehenden Forschungskooperationen werden die gemeinsamen Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer ausgeweitet. Die wissenschaftliche Leitung des Netzwerks übernimmt Prof. Dr. Tomas Sauer von der Universität Passau. Die Koordination wird auch weiterhin von der INDIGO-Geschäftsstelle, ebenfalls mit Sitz in Passau, vorgenommen.

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Frauen mit Doktortitel sind begehrt. Vor allem an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Das Berufsbild der Professorin ist in der Bevölkerung hingegen eher wenig bekannt. Daher organisiert die Technische Hochschule Deggendorf (THD) im Rahmen der Kampagne „Werde Professorin!“ der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF Bayern) den Infoabend „Professorin werden“. Dieser findet am 14. Juli von 17 Uhr bis 19.30 Uhr virtuell statt.

Der Informationsabend, moderiert von Frau Prof. Dr. Cummings-Koether, richtet sich an berufserfahrene Frauen unterschiedlicher Fachrichtungen, Postdoktorandinnen und Doktorandinnen sowie Studentinnen, die sich für anwendungsorientierte Lehre und Forschung interessieren. Der Vizepräsident für Studium und Studierendenangelegenheiten der THD, Prof. Dr. Berg, geht im Detail über die Lehre an der THD ein. Eingeladen sind alle Frauen, die sich genauer zum Berufsbild einer HAW-Professorin, den Einstellungsvoraussetzungen, dem Ablauf des Berufungsverfahrens und den Vorteilen dieses Berufs informieren möchten. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit den anwesenden Professorinnen und Professoren Fragen zu stellen. Neben wichtigen Informationen rund um eine HAW-Professur wird das spezifische Profil der TH Deggendorf vorgestellt und über Forschungsmöglichkeiten informiert.

Interessierte Frauen können sich unter https://survey.th-deg.de/index.php/634535?lang=de zu der Veranstaltung anmelden. Anvisierte Schwerpunkt des Infoabends liegen in den Bereichen Bewerbungsunterlagen erstellen, Berufungsverfaren, Onboarding, Forschung an der THD und Lehre.

Das Event ist Bestandteil der landesweiten Aktivitäten der LaKoF Bayern zur längerfristigen Erhöhung des Frauenanteils an den Professuren und zur Qualifizierung für den Berufsweg HAW-Professur.

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Drei Tage hacken – um die eigene Schule ein Stück besser zu machen! Vom 27. bis 29. Juni tüftelten engagierte Schülerinnen und Schüler des St.-Michaels-Gymnasium in Metten an Lösungen für ihren Schulalltag. Unterstützt wurden sie dabei vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und ihren Lehrerinnen und Lehrern. Zum Abschluss der „Hackdays“ präsentierten sie ihre Ideen.

Wer hätte gedacht, dass sich in nur drei Tagen so viele Ansätze und Projekte ergeben, die das Leben am Gymnasium aus Schülersicht bestimmt deutlich besser machen. Die gemischten Teams aus den Jahrgansstufen acht bis elf präsentierten Prototypen für einen Soßenspender für die Pausensemmel, Belüfter für heiße Klassenzimmer, Staubsaugerroboter zur Entlastung des Reinigungspersonals und ein automatisches Fahrradschließsystem. Eine Witzemaschine oder das Kartenmischgerät und passend dazu die Kartenausteilmaschine erleichtern den Schulalltag des Weiteren in Zukunft. Unterstützung bekamen die jungen „Hacker“ von ihren engagierten Lehrkräften sowie vier Mentoren vom MINT-Team der THD. Diese kamen am ersten Tag schwer beladen mit Minicomputern, unzähligen Sensoren, Legosteinen, Lötstation und Akkubohrern an die Schule. Dann hieß es: Teamwork. Arbeitsaufteilung, regelmäßige Absprachen und eine gute Koordination – nur so gelingt ein erfolgreicher Hack und eine spannende Präsentation am Ende der Veranstaltung. Regionalkoordinatorin Anna Kaiser von der THD zeigte sich begeistert: „Es macht wirklich Spaß zu sehen, wie kreativ die Jugendlichen werden. Und wenn sie freiwillig ihre Mittagspause kürzen, spüren wir, wie sich diese Arbeit lohnt.“ Die vorgestellten Ideen bleiben an der Schule und warten darauf, weiterentwickelt und im besten Fall alltagstauglich umgesetzt zu werden. 

Seit diesem Schuljahr bietet die THD als Netzwerkhub den Jugendlichen mit dem Projekt „Make Your School“ eine Plattform, um in Kleingruppen Prototypen zu bauen und das Thema Hacking aus einem positiven Blickwinkel zu sehen. Make Your School ist ein Projekt von Wissenschaft im Dialog. Die Klaus Tschira Stiftung ist bundesweiter Förderer. Die Vector Stiftung ist Regionalförderer für Baden-Württemberg. Weitere Informationen zu den regionalen Angeboten von Make your school unter www.th-deg.de/schule und unter mint@th-deg.de.

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Ende Juni präsentierte sich das gemeinsame Forschungsteam von Technischer Hochschule Deggendorf (THD) und Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei der »Automatica«. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Berthold Bäuml wurden die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich „Intelligente Robotik“, genauer, zur geschickten, robotischen Manipulation gezeigt. Und die erstaunten nicht nur die Wissenschaft.

Die Automatica ist die globale Leitmesse im Bereich Automatisierung und Robotik. Alle zwei Jahre kommen rund 30.000 Besucher nach München, mit einem hohen Anteil an Fachpublikum. „Wir durften einem breiten Publikum unsere bislang weltweit einmaligen Arbeiten zum Lernen geschickter In-Hand-Manipulation zeigen“, berichtet Prof. Bäuml begeistert. Dahinter steckt, dass ein Roboter in einer mehrfingerigen Hand ein Objekt bewegt, ohne dieses fallen zu lassen. Und zwar kopfüber und ohne hinzusehen – also nur mit Hilfe des Tastsinns. „Diese komplexe Übung“, erklärt Bäuml, „wurde durch sogenanntes »Reinforcement Learning« in einer Simulation in nur 36 Stunden völlig selbständig gelernt und dann mit der realen Hand des DLR-Humanoiden »Agile Justin« ausgeführt“. Was für Laien einfach klingen mag, ist es in Wirklichkeit nicht. Die Arbeiten des THD-DLR-Labors »Autonomous Learning Robots« fanden auf der Messe großes Interesse und Anerkennung. Und das nicht nur bei Wissenschaftsminister Dr. Markus Blume, sondern auch bei den zahlreich vertretenen, international höchstrenommierten Wissenschaftlern sowie bei einigen wichtigen CEOs der Robotikindustrie. Bäuml berichtet, dass es seinem Team tatsächlich gelungen sei, die ursprünglich von der Firma OpenAI gezeigten Ergebnisse zum Lernen robotischer In-Hand-Manipulation zu übertreffen. Und OpenAI sei nicht irgendwer. Schließlich werde das US-Unternehmen unter anderem von Elon Musk finanziert. OpenAI hatte das Thema kürzlich wegen zu großer Probleme aufgegeben. „Da erfolgreich drangeblieben zu sein“, so der THD-Professor, „macht uns schon ein wenig stolz.“

Das THD-DLR Joint Research Lab ist eine gemeinsame Forschungsgruppe der TH Deggendorf und des Instituts für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt mit Laboren am BITZ in Oberschneiding und dem DLR Standort Oberpfaffenhofen. Seit Anfang 2022 wird im Rahmen des vom bayerischen Wirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojektes »SmartHand« zusammen mit einem Unternehmen aus der Region Deggendorf bereits an der Kommerzialisierung der Roboterhand als auch der intelligenten Lernverfahren für Anwendungen in der industriellen Produktion gearbeitet. Dies wird als Schlüsseltechnologie gesehen, da nur durch einen massiven Ausbau der Automatisierung in Zukunft überhaupt Produktion in Deutschland noch möglich sein wird. Vor allem wegen des Mangels an Arbeitskräften.

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Seit 2020 ist die Technische Hochschule Deggendorf (THD) Partner des Bavaria Israel Partnership Accelerator (BIPA). Das Programm bringt Studierende aus Bayern, Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Firmen aus Bayern zusammen. Dabei übertragen die Unternehmen Aufgaben an die Studierenden, die als internationales Team innovative Lösungen erarbeiten sollen. Im letzten Jahr haben die Studierenden Franziska Feldbauer und Marouane Khoukh von der THD mitgemacht. An ihrem Beispiel will die Hochschule weitere Unternehmen und Studierende motivieren, an dem Programm teilzunehmen. Denn nur wenige Monate später arbeiten Franziska und Marouane jetzt an ihrem eigenen Startup.

Den Grundstein dafür haben sie bei der Firma PS Cooperation gelegt, die ebenfalls am BIPA teilgenommen hat. Sie stellten den Studierenden die Aufgabe, das Thema Lagermanagement und Kanban hinsichtlich digitaler Möglichkeiten zu durchdenken. Dafür hatten Franziska und Marouane das passende Profil – ebenso Neama Al-Ali aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Tom Tsukermann und Yuval Peretz aus Israel. Über die Organisatoren von BIPA sind sie als Team für die PS Cooperation ausgewählt worden. Josef Gutsmiedl, der am PS Cooperation Standort in Eggenfelden tätig ist, stand dem Team als Mentor zur Seite. Für ihn war der Austausch zwischen Hochschule und Unternehmen spannend: „Die Studierenden haben „innovativen Spirit“ mitgebracht und sind auf völlig neue Ansätze gekommen.“ Beeindruckt habe ihn das hervorragende Ergebnis, das die Studierenden in nur zwei Monaten erarbeitet haben und genau den Vorstellungen des Unternehmens entsprach. Dass Gutsmiedl nach Abschluss des BIPA-Programms noch weiter mit Franziska und Marouane in Kontakt steht, sei umso erfreulicher. Ihre Startup- Idee „WhereHouse“ möchten Franziska und Marouane gemeinsam mit ihm und ihrem Mentor Prof. Dr. Wolfgang Dorner weiterentwickeln. WhereHouse ist eine KI-basierte Lösung zur Bereitstellung eines digitalen Zwillings für Lagerhäuser. Auch in diesem Jahr können Studierende und Unternehmen am BIPA teilnehmen. Unternehmen können sich per E-Mail an startupcampus@th-deg.de wenden. Studierende bewerben sich online unter: https://bip-accelerator.com/. Das Programm 2022 startet am 17. Oktober mit einem Workshop in München und endet am 14. Dezember mit einem Workshop und Präsentation der Ergebnisse in Be’er Sheva.

BIPA wird von der TH Deggendorf, dem Strascheg Center for Entrepreneurshiop in München, der OTH Regensburg, Tech7 sowie der Khalifa University in Abu Dhabi organisiert.

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Unter dem Motto „Create New Patterns“ fand am 24. und 25. Juni die Graduiertenfeier 2022 an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt. In einer Open Air Veranstaltung verabschiedeten sich Absolventinnen und Absolventen von der Hochschule. Höhepunkt war der traditionelle Hütewurf, bevor die Aftershow Party auf dem Campus begann.

Den Doktorhut durften alle Absolventinnen und Absolventen als Erinnerung behalten. So hoffte Ulricke Sauckel, Leiterin der Abteilung THD-Alumni, bevor am ersten Abend die Hüte in die Luft flogen: „Hoffentlich haben Sie Ihre Namen in den Hut geschrieben, damit sie ihn wieder finden!“ Am früheren Abend hatten die ehemaligen Studierenden im Beisein von Freunden und Verwandten Urkunden überreicht bekommen. Neun Studierende wurden für ihre preiswürdigen Abschlussarbeiten geehrt. Die Absolventin Gayathri Sathyanand sprach rührend zu ihren ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen: „Ich habe meinen Traumjob gefunden. An der THD war ich genau richtig.“ Worte zum Abschied gab es außerdem von Präsident Prof. Dr. Peter Sperber, Vizepräsident Prof. Waldemar Berg, Landrat Bernd Sibler und Deggendorfs Oberbürgermeister Dr. Christian Moser.

Am schönsten sei gewesen, alle Kommilitonen noch einmal zusammen zu treffen, meinte Hannah-Maria Oppelt, Absolventin des Studiengangs Medientechnik. Rund 1.350 Alumni und Begleitpersonen waren heuer Gäste der Graduiertenfeier. Die Veranstaltung wurde von THD-Alumni zusammen mit den Studierenden des Masterstudiengangs Medientechnik um Prof. Susanne Krebs und Maximilian Radomski geplant und durchgeführt. Viele Details rundeten den Abend ab: Für die Graduierten gab es eine Fotowand, einen eigens kreierten Instagram-Filter, wer wollte, konnte vor der Kamera von „seinem“ oder „ihrem“ THD-Moment erzählen. Highlight war die Lichtshow, die vor allem bei der Aftershow Party zur Geltung kam.

Preise stifteten in diesem Jahr:

  • MICRO-EPSILON MESSTECHNIK GmbH & Co. KG,
  • Rotary Club Deggendorf,
  • MAX STREICHER GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien,
  • Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG,
  • Mediengruppe Attenkofer,
  • Zollner Elektronik AG,
  • K+B E-Tech GmbH & Co. KG ,
  • FERCHAU GmbH
  • Rotary Club Bayerwald-Zwiesel
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Prof. Dr. Adrian Hubel hat im Studiengang International Management einen Karrieretag veranstaltet. Vom Vorstandsmitglied bis zum Trainee hatte er am 25. Juni Gäste nach Deggendorf eingeladen, die den Studierenden exklusiv Einblick in Ihren Alltag und wichtige Tipps für die Karriereplanung gaben.

Ganz wichtig für Prof. Hubel war dabei, dass „es keine Firmenpräsentationen waren, sondern die Gäste von ihrem Karriereweg, den dort getroffenen Entscheidungen und aus ihrer Erfahrung berichteten“. Hans-Dieter Schumacher, Chief Financial Officer der JENOPTIK AG, berichtete von seinen Tätigkeiten im Vorstand der Sto AG, der Homag Group AG und der JENOPTIK AG und welche Belastungen dieses Amt mit sich bringt. Janina Mühlbauer erzählte von Ihrem Weg in die Commerzbank und dem Traineeprogramm, das sie gerade absolviert. Sie habe hier Einblick in mehrere Abteilungen und schätze das tolle Netzwerk mit anderen Trainees. Sarah Ebner gab einen Überblick über ihre berufliche Tätigkeit als Beraterin bei PricewaterhouseCoopers. Sie betonte, dass sie als Beraterin in viele verschiedene Unternehmen Einblick erhalte und so breites Fach- und Branchenwissen sammeln könne. Fabian Stillinger, der als Projektleiter im Bereich Human Ressources der BMW AG arbeitet, beantwortete zahlreiche Fragen der Studierenden - etwa, was bei einem Lebenslauf zu beachten ist und welche Fragen in Bewerbungsgesprächen auf die Bewerber zukommen. Dabei empfahl er, authentisch zu bleiben, insbesondere in intensiven Diskussionen. So könnten beide Seiten sicherstellen, ob man gut zueinander passt.

In Summe bekamen die Studierenden einen Einblick in Vor- und Nachteile der Branchen und Positionen. Insbesondere wurde deutlich, dass eine steile Karriere in der Wirtschaft nicht immer von Anfang an planbar ist. Es brauche Flexibilität und erfordere hohen Arbeitseinsatz.

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Am Dienstag, 05. Juli veranstaltet der European Campus Rottal-Inn (ECRI) wieder einer Science Bench. Dabei wird Anna Schmaus-Klughammer, LLB (hons) zwischen 12 Uhr und 14 Uhr auf der Wissenschaftsbank Platz nehmen und sich mit der Bevölkerung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn austauschen.

Wissenschaft findet selten nur im Hörsaal statt. Ganz besonders wenn es um das Thema der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum geht. Immerhin betrifft das Thema alle Menschen im Landkreis. Deshalb bringt der ECRI mit der Science Bench die Wissenschaft nach draußen. Zu den Menschen, die es betrifft. Genauer gesagt in die Pfarrkirchner Allee nähe des Lazy Cat. Dort steht Anna Schmaus-Klughammer für zwei Stunden  für einen Ratsch zur Verfügung und geht dabei zusammen mit der Bevölkerung der Frage nach, wie die Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn vorangetrieben werden kann.

In dem Projekt med4PAN sucht Anna Schmaus-Klughammer zusammen mit ihrem Team nach Lösungen, die Gesundheitsversorgung im Landkreis Rottal-Inn zu verbessern. Das Motto des Projektes lautet: Die Grenzen telemedizinischer Versorgung im ländlcihen Raum sprengen! Die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur für unsere Region gewinnbringend, sondern können auch anderen Landkreisen helfen. Wie genau das Projekt dabei vorgeht und welche Schritte nötig sind, um die Gesundheitsversorgung im Landkreis zu verbessern, können interessierte Bürgerinnen und Bürger Anna Schmaus-Klughammer direkt fragen. Bei einem kleinen Ratsch auf der Wissenschaftsbank.

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Es ist so weit: Nach zwei Jahren Pause gibt es am European Campus Rottal-Inn (ECRI) wieder ein Sommerfest. Am Samstag, dem 9. Juli ab 14 Uhr steppt auf dem Campusgeländer der Bär bzw. der Panther, das offizielle Maskottchen der Hochschule.

Beim Sommerfest kommen sowohl kleine als auch große Gäste auf ihre Kosten. Egal ob bei der Kinderuni zum Thema „Optische Täuschung – Warum wir sehen, was nicht ist“ oder bei Experimenten in den Laboren des ECRI, es gibt viel Spannendes und Neues zu entdecken. Wer noch mehr über den Campus lernen möchte, der kann bei der Campusführung in alle Bereiche des ECRI hineinschnuppern und gerne auch Fragen zu Studium und Lehre in Pfarrkirchen stellen. Außerdem gibt es diverse Mitmach-Aktionen wie die Zauberkugel, den Wonky Wire oder den Dudelsack bei Technik für Kinder oder die IKAROS Virtual Reality Experience der Techniker Krankenkasse und ein Reaktionsspiel der AOK. Das Spielecafé der Generationen e.V. bietet mit einer Palette an Brettspielen Unterhaltung für alle Altersgruppen. Eines der Highlights ist der Menschenkicker, bei dem unter anderem die Herrenmannschaft der TUS Pfarrkirchen e.V. gegen die Studierenden antreten wird. Aber auch alle anderen Fußballfans sind herzlich eingeladen, beim Menschenkicker mitzumachen.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Die Mensa bietet verschiedene kalte und warme Speisen an, mit denen auch Veganer und Vegetarier nicht zu kurz kommen. Außerdem gibt es einen Getränkeverkauf, welcher durch den studentischen Verein RESP e.V. organisiert wird. Wer am Nachmittag eher Lust auf Kaffee und Kuchen hat, der ist beim internationalen Kuchenverkauf, dessen Erlös an die Kinderkrebshilfe Rottal-Inn geht, bestens aufgehoben und kann sich eine Kaffeespezialität beim Lazy Cat Mobile holen. Dort gibt es passend zum Motto auch sommerliche Aperitifs.

Den Höhepunkt findet das Sommerfest dann ab 19 Uhr beim Auftritt der ECRI-Band, welche aus Studierenden des Campus besteht. Anschließend heizt die Band Pinja Daunen mit einer Mischung aus Indie-/ Rock /Ska dem Publikum im großen Festzelt ein.

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Am 10. Juni traf sich das Pflegenetzwerk Ostbayern endlich wieder in Präsenz. Nach der langen virtuellen Corona-Phase war es den Einrichtungen und dem Pflegefachbereich der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) möglich, in der Grafenauer Pflegeakademie Bayerischer Wald gGmbH zu tagen. Neben spannenden Vorträgen von Gastrednerinnen aus Gent und Berlin, waren die wohl am heißesten diskutiertesten Themen der Pflegenotstand und die Zukunft der Pflege.

Die Gesundheitseinrichtungen klagen über einen Rückgang von Auszubildenden und in der Hochschule fehlen die Studierenden. Die niedrige Quote könnte bei akademisierten Pflegefachkräfte vor allem an der fehlenden Perspektive liegen. Was soll man nach dem Studium machen, wenn es keine definierten Stellen für genau diese Personengruppe gibt? „Ich möchte auch nach meinem Abschluss weiterhin mit Patienten arbeiten, aber das Studium sollte sich dabei schon finanziell bemerkbar machen“ erklärte Pflegestudent Bernhard Beck. Parallel appellierte Prof. Dr. Christian Rester an die Gesundheitsorganisationen, „den Studierenden eine Perspektive zu bieten“ und wenn möglich, Positionen für akademisierte Pflegefachkräfte auszuschreiben. „Wir müssen zusammenhalten und zusammenarbeiten, um den Pflegenotstand entgegenzuwirken“, so Rester im Pflegenetzwerk.

Dabei gibt es für (zukünftige) Pflegestudierende durchaus erfreuliche Nachrichten: Ab dem kommenden Wintersemester soll es ein Stipendium für sie geben. Das bedeutet, dass nach Schätzungen mit einer monatlichen Vergütung von rund 600 Euro gerechnet werden kann. Die Regularien dafür, werden gerade ausgearbeitet. Mehr Informationen zum Pflege-Studium findet sich unter www.th-deg.de/pf-b.

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Am Dienstag, den 28. Juni findet im Zuge eines Interreg-Projektes des European Campus Rottal-Inn (ECRI) und der FH Oberösterreich (FHOÖ) ein virtuelles DigiCamp zu Digitalisierung in Pflege und Rehabilitation statt.

In der grenzüberschreitenden Veranstaltung sprechen sowohl Unternehmens- als auch Hochschulvertreter aus Deutschland und Österreich über den Stand der Technik und über Chancen und Risiken der digitalen Technologien im Gesundheitssektor. In insgesamt vier Vorträgen gehen die Redner den Themen Arbeiten im Telemedizinzentrum, Reise in das digitale Gesundheitsversorgungszeitalter, Herausforderungen in der praktischen Anwendung der Digitalisierung in der Reha und ob neue Technologien in der (Tele-)Pflege Fluch oder Segen sind, nach.  Wichtiger Fokus dabei liegt darauf, wie Telemedizin in Zukunft vor allem für den ländlichen Ruam ein Bestandteil der medizinischen Versorgung werden kann. Dieser Thematik geht das DigiCamp am 28. Juni von 10 Uhr bis 12 Uhr nach.

Die virtuelle Veranstaltung richtet sich sowohl an Unternehmensvertreter, Forschende, Studierende als auch die interessierte Öffentlichkeit. Die Anmeldung zum DigiCamp erfolgt online unter https://pmit-ext.th-deg.de/iqw-seminare/dates/view/338.

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Um alles Internationale drehte sich Ende Mai das Geschehen an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Von interkulturellen Trainings bis zum Live-Cooking war während der Internationalen Wochen ein buntes Programm geboten, um den kulturellen Austausch zu fördern.

Laut Nathalie Banehr kann das Team des International Office auf informative und unterhaltsame Internationale Wochen an allen drei Studienorten – Deggendorf, Pfarrkirchen und Cham - zurückschauen. Es gab Informationsveranstaltungen zu Summer Schools und Auslandsaufenthalten für Beschäftigte der THD. Studierende des Masterstudiengangs Strategisches und Internationales Management boten interkulturelle Trainings zu Kolumbien, Brasilien und Südkorea an. Viele weitere Veranstaltungen machten die Woche zu einem einzigartigen Event: Der studentische Verein ESN hat einen International Dances Day veranstaltet und die internationalen Tutoren eine Wanderung zum Schwellhäusl angeboten. In Deggendorf gab es das Quiz around the World sowie das beliebte Erzählcafè. Zeitgleich fand das KULTURcafé am European Campus Rottal-Inn statt. Die Celebration of Cultures in Cham war ein voller Erfolg. Das Highlight für alle war Taste the World als Live-Cooking via Zoom. Und zum ersten Mal kam Besuch aus Pfarrkirchen zur International Week. Die Teilnehmer der Summer School des Masterstudiengangs Global Public Health besichtigten den Deggendorfer Campus und machten eine Tour durch die Innenstadt.

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Wie erging es den Studierenden der THD mit der digitalen Lehre im Wintersemester? Das Fazit einer internen Umfrage ergab, dass die Herausforderungen groß waren, aber dennoch gut gemeistert werden konnten. Und der digitale Unterricht ist gekommen, um zu bleiben.

Mit dem Ziel, die digitale Lehre an der Technischen Hochschule (THD) weiter zu verbessern fand im Anschluss an das Wintersemester eine Online-Befragung statt. Alle Lernenden der THD waren eingeladen, ihre Meinung anonym abzugeben. Abgestimmt haben am Ende mehr als 1.500 Studierende. Die Qualität der Lehre der THD wurde mit einer Gesamtnote von 2,4 bewertet. Gegenüber dem ersten Semester unter Corona konnte die Hochschule damit die Qualität der Lehre aus Studierendensicht deutlich verbessern. Prof. Waldemar Berg, Vizepräsident für Lehre an der THD, weiß um die Bedeutung: „Die Qualität der Lehre ist unser Rückgrad. Innovativ und flexibel zu agieren, unsere Stärke – damit gelang der Spagat in Pandemiezeiten.“

Der vergangene Herbst und Winter hatten es in sich. Die Studienbedingungen standen erneut unter starkem Einfluss der Pandemie. Kurzfristiger Wechsel der Rahmenbedingungen war Alltag: 3-G, dann 2-G mit digitalen Angeboten für Ungeimpfte, kurz darauf der Umstieg auf rein virtuelle Lehre für alle. Festgestellt wurde nun: Je besser sich Studierende von den Lehrpersonen betreut fühlen, desto höher wird die Qualität im Online-Studium erlebt. Gleiches gilt für die Möglichkeit zur Interaktion. Sich während einer Vorlesung austauschen zu können, miteinander zu lernen, hat großen Einfluss auf eine positive Beurteilung der Lehre.

Und wo soll es in Zukunft hingehen? Die Studierenden schätzen die Vorteile digitaler Lehre und wünschen sich konkret einen sinnvollen Mix aus digitaler und Präsenzlehre. Die Lehre vor Ort an der THD soll dabei überwiegen. Außerdem werden mehr Vorlesungsaufzeichnungen nachgefragt, gefolgt von hybrider Lehre (online & vor Ort Lehre gleichzeitig), Live-Online-Vorlesungen und der verstärkte Einsatz des THD-eigenen Lernmanagementsystems. Deutlich wird: Für Studierende wird immer wichtiger, mehr Flexibilität für den Studienalltag zu gewinnen. Das „Warum“ gewinnt an Bedeutung – warum welches Medium oder welche Zeit gerade sinnvoll ist.

Unter allen Teilnehmenden wurde ein Gutschein verlost, den sich Johannes Klier sichern konnte. Bei der Gewinnübergabe verriet er, warum ihm die Teilnahme an der Befragung wichtig war: „Die digitale Lehre wird auch in Zukunft ein Thema bleiben. Deshalb ist es wichtig, gemeinsam Verbesserungen anzustreben.“ Das Angebot der THD zur digitalen Lehre, auch im Zusammenspiel mit der Präsenz-Lehre, wird laufend weiter verbessert. Aktuell baut das Referat Digitalisierung & Innovative Lehre ein hybrides Trainings-Labor für Dozenten. Außerdem will die THD die Studierenden beim selbstorganisierten Lernen noch besser unterstützen.

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Die ILE Nationalparkgemeinden sollen digitaler werden - im Fokus steht die kommunale Verwaltung in den Bereichen Städtebau und Mobilität. Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) und Planungsbüros unterstützen die ILE-Gemeinden seit einigen Monaten dabei. Jetzt sind die Ideen der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Denn ihnen soll die Digitalisierungsinitiative zugute kommen.

Ein erster Workshop mit den Bürgermeistern und eingeladenen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinden Bayerisch-Eisenstein, Lindberg, Frauenau, Spiegelau, St. Oswald-Riedlhütte und Neuschönau fand im April in Spiegelau statt. Es geht nun mit einzelnen Workshops in den sechs Gemeinden weiter. Der Erste findet am 4. Juli in Bayerisch Eisentstein statt. Zusammen mit interessierten Personen aus der Bevölkerung sollen die Bedingungen und Bedürfnisse vor Ort erarbeitet werden. Ihre Anregungen fließen direkt in das Projekt ein. Je Gemeinde ist ein Workshop geplant. Anmelden können sie sich per E-Mail an hana.elattar@th-deg.de mit dem Betreff „IDEK“ und dem Namen der Gemeinde.  

Das Integrierte Digitale Entwicklungskonzept (IDEK) ist Teil der vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr initiierten Initiative ‚Smart Cities - Smart Regions Bayern‘. In dieser Initiative ist die Digitale Region Nationalparkgemeinden (DiRegioN) als eine der Modellregionen ausgewählt worden.

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Aufgrund des Krieges in der Ukraine ist die Notwendigkeit von Innovationen und Investitionen im Bereich der nationalen Sicherheitsvorsorge in Deutschland aktuell omnipräsent. Passend dazu konnte die Technische Hochschule Deggendorf (THD) mit Herrn Oberst i.G. Thorsten Ilg einen Vertreter des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) für einen Vortrag gewinnen, an dem zahlreiche Professoren und Studierende teilnahmen.

Ilg verantwortet als Referatsleiter die Zukunftsentwicklung und das Innovationsmanagement im Geschäftsbereich des BMVg. Zu seinem Aufgabenbereich zählen unter anderem die Beratung sowie die Bewertung von Ideen und deren Realisierungspotenzial. Des Weiteren verantwortet Ilg konzeptionelle Untersuchungen und die Koordinierung von Innovationsvorhaben mit einem Zeithorizont von teilweise mehr als 20 Jahren. Der Oberst ging in seinem Vortrag an der Hochschule insbesondere auf die Bedeutung von Cybersicherheit, Künstlicher Intelligenz und Quantentechnologien für die Zukunftsentwicklung der Bundeswehr ein. Laut Ilg sei zur erfolgreichen Umsetzung dieser Themen auch die Zusammenarbeit mit der hoch innovativen Startup-Szene unerlässlich, um deren Innovationskraft gerade im Bereich der „Dual Use“-Technologien zielgerichtet für die Bundeswehr zu nutzen.

Neben dem Vortrag fanden außerdem eine Laborbesichtigung und ein intensiver Austausch zu möglichen Kooperationen statt. Mitglieder der Hochschulleitung und Professoren stellten das Forschungs- und Entwicklungsportfolio der THD vor. Eine weitergehende Zusammenarbeit zwischen dem BMVg und der THD soll zeitnah konkretisiert werden. Der Termin mit Oberst i.G. Ilg kam durch Prof. Dr. Patrick Glauners Kontakt zum Büro der Bundesministerin der Verteidigung zustande.

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Intensive Bässe, schwarze Rauchschwaden, Geschichten aus dem Leben, Blasmusik mal anders und Gesangskunst im österreichischen Dialekt. Das war das Stadt Land Fluss Campus Open Air 2022. Vier perfekte Konzerttage auf dem Hochschulcampus sind leider schon wieder vorbei. Aber das nächste Campus Open Air steht schon vor der Tür.

Zum fünften Mal fand das Campus Open Air heuer statt. Vom 16. bis 19. Juni hat die Hochschule mit der Rammstein Coverband Stahlzeit, Ringlstetter & Band, Moop Mama und Pizzera und Jaus ganz verschiedene Musikgeschmäcker angesprochen. Rund 6000 Besucherinnen und Besucher waren da und wurden mit bestem Wetter und toller Stimmung belohnt. Schon jetzt steigt die Vorfreude auf nächstes Jahr. Denn die Reihe des Campus Open Air soll 2023 am langen Wochenende um Fronleichnam fortgesetzt werden.

Aktuelle Infos gibt es laufend unter www.th-deg.de/slf-campus-open-air.  

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Angestellte des European Campus Rottal-Inn (ECRI) können Dienstfahrten ab sofort schnell und vor allem CO2-frei zurücklegen. Sechs Dienstfahrräder stehen dem Campuspersonal seit kurzem zur Verfügung. Eine Initiative, für die sich der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), Prof. Dr. Michael Laar eingesetzt hat.

Es ist ein Versuch, der am Nachhaltigkeitscampus der THD in Pfarrkirchen seit Anfang Juni läuft. Bei den meisten Dienstfahrten, die vom Campus aus angetreten werden, handelt es sich um kurze Wege – meistens ins Stadtzentrum für Termine oder Transporte. Diese sind locker mit dem Fahrrad zu bewältigen und sparen CO2 im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto. Mit der Anschaffung der Dienstfahrräder versucht der ECRI seiner Verantwortung zur umweltfreundliche Hochschule gerecht zu werden. Für die Fahrräder gibt es einen eigenen Unterstand und es wird sogar regelmäßig  eine Fahrradselbsthilfewerkstatt für Hochschulangehörige angeboten. Ein solches Angebot wird an einem Standort der THD zum ersten Mal gemacht. Sollte sich das Konzept als Erfolg herausstellen, wird über eine Ausweitung des Angebots auf weitere Standorte der Hochschule nachgedacht.

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Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) ist bereits seit Jahren unter den Besten in weltweiten Hochschulvergleichen. Dies bestätigt auch das WURI-Ranking 2022, das Mitte Juni veröffentlicht wurde. In der Kategorie »Entrepreneurial Spirit« belegt die THD den zweiten Platz. Vor Universitäten mit Weltruf, wie der Berkely University of California und der Princeton University. Ein entscheidender Punkt dafür ist das »Bayerische Innovations Transformations Zentrum« (BITZ) in Oberschneiding.

WURI, das steht für »World’s Universities with Real Impact«, also für diejenigen, die einen Unterschied machen. Bereits seit Jahren ist die THD unter den TOP 10, wenn es um den Unternehmergeist und um Gründung geht. Die WURI-Plätze 8 und 5 in den Vorjahren belegen, was die Deggendorfer in dieser Hinsicht leisten. In diesem Jahr ist die THD in Sachen Entrepreneurship nun die höchsteingestufte Hochschule in Europa und die einzige deutsche Hochschule in den WURI-TOP 50. Präsident Prof. Peter Sperber ist sich sicher: „Mit der Arbeit an unserem BITZ in Oberschneiding haben wir es direkt an die Weltspitze geschafft. Unsere Hochschule ist mit diesem Campus und der Silicon Valley School weltweit einzigartig“. Man habe das Valley bereits ein Stück weit nach Niederbayern geholt und unterstütze bayerische Unternehmen erfolgreich bei der Marktentwicklung und Akzelerierung. Insgesamt belegt die THD unter den „Global Top 100 Innovative Universities“ Platz 24.

Prof. Peter Schmieder, Gründer und Leiter der Silicon Valley School und wissenschaftlicher Leiter des BITZ ist sich sicher, dass mit dem Standort in Oberschneiding das Silicon Valley Program noch einmal auf ein ganz neues Niveau gehoben wurde. „Wir können mit den Großen der internationalen akademischen Landschaft mithalten“, erklärt Schmieder stolz. In der Kategorie Unternehmergeist sei man sogar vor der Berkely University, mit der seit Jahren eine Partnerschaft bestehe, und auch vor der Princeton University. „Das“, ergänzt der THD-Professor, „ist ein riesiger Ansporn für unsere weitere Arbeit.“

Auch in diesem Jahr wurden beim WURI-Ranking Beiträge in den Kategorien »Industrielle Anwendung« (THD Rang 33), »Unternehmergeist« (Rang 2), »Ethischer Wert«, »Weltoffenheit«, »Krisenmanagement« (Rang 8) sowie »Vierte industrielle Revolution« berücksichtigt. Dieses Vorgehen erlaubt kleineren Hochschulen in der Bewertung die gleichen Chancen wie großen etablierten Universitäten. Die Präsidenten der beteiligten Hochschulen sind aktiv in das Bewertungsverfahren einbezogen. Abschließend erfolgt durch die Mitglieder des WURI-Evaluierungsausschusses eine strenge Prüfung und man empfiehlt eine Liste von Universitäten für die weltweiten Top-100-Rankings.

Das WURI-Ranking wird vom Institute for Policy and Strategy on National Competitiveness (IPSNC) in Südkorea organisiert und wird von der Hanseatic League of Universities (HLU) in den Niederlanden, dem Institute for Industrial Policy Studies (IPS) in Seoul, dem UN Institute for Training and Research (UNITAR) in Genf sowie dem Tailor Institute of Franklin University (FUS) in Lugano unterstützt. Die Ergebnisse sind im Internet unter www.wuri.world einsehbar.

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Die Basketballer der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) konnten nach der coronabedingten Zwangspause am 9. Juni endlich wieder Körbe werfen. Beim diesjährigen Bayerischen Hochschulpokal, gleichbedeutend mit der bayerischen Meisterschaft für Hochschulen und Universitäten mit bis zu 10.000 Studierenden, traten je zwei Teams der THD und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf gegen drei Mannschaften der Bundeswehr-Universität aus München an. Die Spieler der THD sicherten sich am Ende mit einem drittplatzierten Team einen der begehrten Plätze auf dem Siegertreppchen.

Gewonnen haben das Turnier die Weihenstephaner Basketballer. Sie setzten sich in einem spannenden Finalspiel gegen die Universität der Bundeswehr München durch und sicherten sich so den Titel. Durch ihre eigene gute Leistung angespornt, blicken die THD-Spieler schon jetzt vollmotiviert auf das kommende Hochschulturnier im Herbst. Im Kader der Deggendorfer Hochschule standen diesmal Louis Keber (ASV Cham), Marco Degel, Tizian Podlech, Tristan Hamala, Jakob Kern, Ahmed Abdaal und Julian Hölzl.

Die Organisation des Turniers hatten die THD-Hochschulsportbeauftragte Carolin Stadler und ihre Kollegin Laura Nowak gemeinsam mit dem Leiter des Master-Studiengangs Angewandte Sportwissenschaften, Prof. Richard Latzel sowie Turnierleiterin Linda Zeindl übernommen. Toll war, dass die Stadt Deggendorf die Nutzung der Dreifachturnhalle des Comenius-Gymnasiums möglich gemacht hatte. Die Deggathletes ASW, der Verein der Deggendorfer Sportstudenten, sorgten für das leibliche Wohl.